Archiv der Kategorie: 12-Top-Challenge

MMM am 19.1.2016 – Jumper Mary

Beim Treffpunkt für selbstbekleidete Menschen ist heute Dodo Vorturnerin. Sie zeigt einen tollen Mantel und einen Holyburn-Rock, unbedingt anschauen!

Jumper Maryblog
Ich zeige ein „Ich war in Bielefeld-Foto“, das Frau Nahtzugabe am Sonntag von mir gemacht hat. Zu sehen: JH-Bielefeld und der Jumper Mary aus der 1950er Vintage-Burda. Er ist quasi mein Abschluss-Oberteil aus der 12-Top-Challenge und erst letzten Mittwoch fertig geworden. Ein echtes Upcycling-Stück, denn in seinem ersten Leben war er dieses Kleid.DSC_0238

Und weil das absolut nicht genug Stoff hatte, habe ich den Jumper mit einem Strickstoff-Rest um diese Passe und die kleinen seitlichen Keile ergänzt.

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Das Zuschnitt-Tetris hat länger gedauert, als die ganze Näherei, und das, obwohl ich die Seitennähte geheftet habe, weil die Ovi partout die Stofflagen gegeneinander verschieben wollte. Ich sollte meinen Nähmaschinen-Händler fragen, ob ich immer noch Anspruch auf die Einführung mit der Ovi habe!
Noch ein Foto, wie in der Zeitschrift mit Blick über die Schulter:

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Die Hose, die ich trage ist die Lady Fit aus der Ottobre. Und weil sie im Grunde eine „Lady total nicht fit“ ist, wie dieses Foto nach zwei Tagen tragen unschwer beweist,Mary1

kommt sie ab Samstag in die „Kleine Änderungsschneiderei“,

Kleine Änderungsschneiderei klein für die ich an dieser Stelle auch noch einmal Werbung machen möchte.

Zurück zum MMM, wo sich wieder gut gekleidete Damen mit ihren neuen und älteren Sachen eingefunden haben.

MeMadeMittwoch im Oktober-Top

Heute morgen war ich bei meiner Freundin zum Basteln. Sie hat einen Fensterstern gefaltet und ich habe einen Ochsen und einen Esel für unsere Fensterkrippe ausgeschnitten. (Bild wird nachgereicht, dafür brauche ich Tageslicht).

Nebenbei hat sie Fotos für den MMM von mir gemacht. Dieses ist am besten gelungen:Oktober-TopIm Becher ist mein derzeitiger zweitliebster Tee: Ingwer-Zitrone. Nur Ingwer-Orange ist besser.

Feine Ringel ergeben auf digitalen Fotos immer psychedelische Muster, daher hier noch einmal ein älteres Bild:

DSC_0242Das Shirt ist mein Oktober-Beitrag zur Twelve-Top-Chalenge von Constance alias Santa Lucia Patterns.

Der Schnitt ist ein umgebautes Patchwork aus der Ottobre 5/2012, die Idee ist von Burda 6722 geklaut, der Stoff kommt vom Tauschtisch bei der Annäherung. Ich liebe Ringelpullis und als ich diesen Schnitt im Burdaflyer sah, wusste ich auch, was der Stoff werden wollte.

Beim heutigen MMM zeigt Wiebke ihre aktuelle Strandgarderobe 🙂 . Und alle anderen selbst benähten Damen treffen sich heute auch dort.

Hier kannst Du weiter lesen:

Zuschneidetetris

Zuschneidetetris

 November

November

Twelve Top Challenge November

Schon wieder habe ich den Link-Up-Termin fast verpasst, dabei habe ich diesen Monat sogar ein Top genäht. Also schnell zwischen Arbeit und feierabendlichem Adventssingen mit Freunden mein November-Beitrag.

Ich habe das (zugeschnittene) Oktober-Oberteil einfach in der Box liegen gelassen und etwas der Jahreszeit angemessenes genäht: Eine Weihnachtliche Hemdbluse.NovemberDer Schnitt ist eine einfache, taillierte Hemdbluse, Burda 118-6-2013. Ich habe die Abnäher von dem Kleid 120 verwendet und den Kragen abgerundet. November Details

Im Detail-Bild sieht man die Sternchen-Druck-Knöpfe und die Zackenlitze am Kragen, und natürlich das Stechpalmenmuster des Stoffes. Letzteres fällt aber eigentlich gar nicht so sehr auf, so dass ich vermutlich auch außerhalb der Weihnachtszeit damit durchkommen werde.

Der Blusenschnitt ist bequem, nicht allzu kompliziert zu nähen, wenn man  mal von der Kragenberarbeitung mit einem Teil-Steg absieht. Ich werde sie sicher noch einmal nähen, dann aber wohl mit einem klassischen Hemdblusenkragen mit geknöpftem Steg und und langen Ärmeln. Möglicherweise ist er etwas zu tailliert, denn die Bluse neigt dazu, hochzukrabbeln, bei einem neuen Versuch würde ich eventuell die Abnäher etwas weniger tief machen, das bügelt sich dann auch sicherlich viel besser.

Bei Constance von Santa Lucia Patterns finden sich die letzten Aufrechten der Challenge. Ich selber habe inzwischen den Überblick verloren über meine nicht genähten Oberteile, es sind allerding deutlich mehr in meinem Kleiderschrank zu finden. Die Übersicht reiche ich morgen noch nach.12-top-chalenge Übersicht November

Hier ist die Übersicht über meine Tops, leider mit einigen weißen Flecken, mal sehen, ob die bis Sylvester gefüllt sind.

12-Top-Challenge: August bis Oktober

In den letzten Monaten habe ich die Treffen immer geschwänzt. Nicht dass ich nicht genäht hätte, nein, ich habe allerdings fremdgenäht. Erst habe ich mich am Juli- Top festgebissen, es ist immer noch nicht fertig, aber dazu gibt es noch einen gesonderten WIP-Post. Dann habe ich brav zugeschnitten, hatte aber zum Stichtag nichts fertig und habe alles dann „auf das nächste Mal“ verschoben. Erinnert mich irgendwie an die Schulzeit 🙂 . Zwischendurch habe ich auch „fremdgenäht“, das seht Ihr gleich beim August-Top. In den letzten drei Tagen habe ich mich dann aber zusammengerissen und mich gleich nach der Garten- bzw. der Lohnarbeit an die Nähmaschinen gesetzt und das ist dabei herausgekommen:12-Top-Challenge AugustDen Stoff kennt Ihr natürlich schon vom März und auch hier habe ich ihn verwendet. Den Schnitt habe ich auch schon im Mai verwendet, Burda 6-2013-114. Das Top habe ich zuerst zugschnitten, um festzustellen, ob die Reste noch für einen BH reichen. Weil der Stoff recht unelastisch ist, habe ich von den 1,5cm Nahtzugabe nur 0,7 verwendet, das gibt in der Summe 6cm mehr Weite, die dem Shirt sehr gut tun. Natürlich zieht es beim Arme heben immer noch hoch, daher auch die Falte über der Brust, die mir erst jetzt auffällt.

Für den September habe ich dann gleich noch mal den selben Schnitt verwendet, weil’s so schön war. 12-Top-Challenge September 1

Dieses Mal habe ich keine Weite zugfügt, der Stoff enthält genug Elasthan. Ursprünglich hatte ich für die Seitenteile einen Uni-roten Stoff eingeplant, aber beim Zuschneiden konnte ich durch geschicktes Kürzen der Gesamtlänge genug Stoff herausschinden, dass er für das ganze Top gereicht hat. Die Ärmel habe ich am Saum um 2,5cm gesperrt (= Schnitt in der Mitte zerschneiden, am Saum 2,5cm auseinander ziehen, neu zeichnen und dabei die Saumlinie begradigen), in der Hoffnung, dass das Top dann nicht so sehr nach oben zieht. Dadurch bekommt das Top aber kleine Flügelärmelchen, die ich irgendwie nicht so attraktiv finde, und nach oben zieht es immer noch ( nicht ganz so schlimm hier, weil der Stoff ja so elastisch ist).12Top-Challenge September 2

 

Fazit: Dieses Shirt ist oft genug von mir genäht worden! Der Schnitt ist schön, sollte aber ruhig eine halbe bis ganze Nummer größer genäht werden, wenn der Stoff nicht wirklich sehr elastisch ist.

Das Oktober-Top ist gerade fertig geworden: (Bild wird nachgereicht)DSC_0242

Der Schnitt ist angeregt durch Burda 6722, das ich in einer Zeitschriften-Beilage fand. Ich habe meinen Basis-Schnitt umfrisiert, allerdings habe ich hinten den Ausschnitt rund gelassen und nur vorne die Streifen eingesetzt. Den Stoff habe ich vom Tauschtisch bei der Annäherung, ich glaube der stammt ursprünglich von Rita. Vielen Dank.

12-top-chalenge Übersicht Oktober

Und hier noch eine kleine Vorschau auf das Juli-Top:

Von links nach rechts: Originalzustand, von hinten, gefärbt und angepasst, noch nicht geänderte Rückansicht. Inzwischen ist das Top braun ( es sollte beide Male schwarz werden) und immer noch nicht fertig genäht, Fortsetzung folgt.

A propos „Fortsetzung folgt“ : für den Rest des Jahres habe ich bereits zwei Teile in der Planung: für den Oktober die Bluse120 aus der Burda 5/2007, der Schnitt liegt schon ganz lange herauskopiert bei mir herumDSC_0237 und für den November möchte ich mir den Jumper aus der Vintage-Burda nähen, daür habe ich diese Kleid, das ich mir in den 80ern genäht habe und ein paar Stoffreste. Hoffentlich reicht es.DSC_0238

Bei Constanze von Santa Lucia Patterns  sind alle anderen fleißigen Oberteil-Näherinnen versammelt.

12-Top-Challenge: Juni-Top im Juli

Eigentlich wollte ich heute zwei Tops zeigen, Juni und Juli, weil ich im Juni einfach nicht fertig geworden bin. Aber auch diesen Monat ist der Wurm bzw. das Fremd-Nähen drin und so ist mein Juli-Top zwar zugeschnitten, aber immer noch nicht genäht. Also gibt es nur ein Top zu sehen und ich hinke halt noch eine Weile hinterher.

12-Top-Challenge JuniMein Oberteil ist ein UFO aus dem vorletzten Jahr. Der Schnitt ist Burda 5/2009 Nr. 115, eine Tunika mit zwei Quetschfalten über der Brust an der vorderen Passe. Die Falten machen den Schnitt maximal bis Cup B geeignet, ab dann trägt er ziemlich auf. Er hat über der Hose getragen ohnehin gewisse „Walle-Walle“-Qualitäten und beim Nähen habe ich mich einige Male gefragt, ob und was um alles in der Welt ich mir bei der Auswahl gedacht habe.

Fertig gefällt mir das Teil aber sehr gut, es ist bequem und luftig, was nicht zuzletzt am verwendeten Stoff liegt: eine Viskose, die im ersten Leben ein knöchellanger Wickelrock war. Wie bescheiden sich Viskose verarbeiten lässt, hat Lucy in ihrem ausführlichen Post beschrieben, ich sage nur „wabbel-flutsch“.

12-Top-Challenge Juni 2Die Bluse passt auch gut in einen engen Rock (wobei ein weißer Bleistift-Rock mir besser gefallen würde, hab ich aber nicht).

Der Ausschnitt ist sehr halsfern, das sieht man im Heft aber nicht. Auf dem einen Bild hat das Modell einen Schal um und auf dem zweiten verbirgt die Haltung geschickt die Schnittführung. Deshalb habe ich mit großer Mühe und Sorgfalt einen meiner alten normalen Reißverschlüsse völlig überflüssig  eingesetzt, ich komme selbst mit voller Kriegsbemalung mühelos durch den Halsausschnitt hindurch.DSC_1264Bei unserer netten Gastgeberin Constanze versammeln sich die andern Teilnehmerinnen im Kampf gegen  die Oberteilschwäche. Ohne diese Motivation würde ich sicher nicht so viele selbst genähte Oberteile besitzen.

Und hier folg noch die Übersicht:12-top-chalenge Übersicht Juni

12-Top-Challenge: Mai

Mein Oberteil für den Mai ist das Shirt Nr. 113 aus der Burda 6/13. DSC_0869Es ist ideal für die Reste-Verwertung, besonders, wenn man ein Shirt mit langen Ärmeln näht und für den 2. Ärmel noch einen reichlichen halben Meter dazukaufen muss. 1April SchnittkonstuktionIn der Zeichnung sieht man die Teilungsnähte. Die Seitenteile haben keine weitere Teilungsnaht, das Shirt hat also mit Ärmeln insgesamt 6 Teile, wenn man mal von den Besatzstreifen für den Halsausschnitt und den unteren Armausschnitt absieht. Im Bereich der Brust ist das Vorderteil ein bisschen eingehalten, dadurch sitzt die Rundung ziemlich gut.DSC_0864
Hier noch einmal ein Tageslicht-Foto mit Rock (und vollgefressenem Bauch).

Der Schnitt ist für Jersey mit Elasthan konzipiert. Ich habe einen ziemlich unelastischen Bio-Baumwolljersey verwendet, der eigentlich eine Wendebettwäsche von Tchibo aus dem letzten Sommer ist. Das Shirt ist aus den Überresten eines Sommerkleides entstanden.
Ich habe daher eine Größe 38 genäht, könnte aber ruhig noch etwas Platz im Schnitt brauchen. Dann würden die Schultersäume vermutlich auch nicht so in die Höhe streben.
Genäht habe ich es mit der Ovi, die Säume mit der Zwillingsnadel, verstärkt mit Soluvlies, damit sich keine unerwünschten Biesen bilden. Dabei habe ich festgestellt, dass dieses Säumen mit der Zwillingsnadel wirklich unbefriedigend ist und ich eine Coverlock brauche. Die geliehene Overlock ist auch schon ziemlich in die Jahre gekommen und die Nähte sind mir eigentlich nicht stabil genug, also alles gute Gründe für eine neue Maschine. Hat jemand eine Empfehlung für mich?
Ich werde den Schnitt sicherlich noch einmal nähen, es ist noch Stoff vom März-Shirt übrig, und auch noch einmal einen Jersey-Rest mit Elasthan versuchen. Wenn der nicht ausreicht, mache ich die Seitenteile in einer Kontrastfarbe, das kann ich mir auch gut vorstellen.

12-top-chalenge ÜbersichtMai
Hier ist wieder die Übersicht über die bereits genähten / gestrickten Oberteile.
Mein Schrank beginnt sich zu füllen und Dank Constance von Santa Lucia Patterns brauche ich nicht mehr so oft auf Kaufkleidung bei den Oberteilen zurückzugreifen.
Bei ihr versammeln sich auch alle anderen, die ihre Oberteilschwäche effektiv bekämpfen. Sie hat diesen Monat ein Shirt mit einem sehr attraktiven Kragen genäht.

Hier geht es zu den Monaten davor:

Feburar

Feburar

Miette quer Web

April

März

März

MeMadeMittwoch: Wieder Norma, aber mit neuem T-Shirt

Heute trage ich mein neues T-Shirt, das für die 12-Top-Challenge entstanden ist. Es ist Nr. 113 aus Burda6/2013.DSC_0864 Das Shirt ist die ideale Resteverwertung, besonders, wenn man Langarm-Shirts näht, und für den Ärmel einen weiteren halben Meter Stoff braucht, weil er einfach nicht mehr mit zu Vorder-, Rückenteil und dem ersten Ärmel auf den Stoff passt. Vorder- und Rückenteil sind schmal und es hat eingesetzte Seitenteile. Die Prinzessnaht formt das Shirt und es gibt keine weitere Seiten-Naht.

Der Schnitt ist für Jersey mit Elasthan gedacht, und obwohl ich eine Größe größer gewählt habe schrammt es bei meinem Stoff knapp am Presswurst-Effekt vorbei. Allerdings ist mein Bauch doch recht deutlich vorhanden! DSC_0861Die unschönen Zugfalten an den Armen kommen auch davon, denn der Stoff gibt im Rücken nicht genung nach. Allerdings finde ich die Passform im Brustbereich sehr schön, das liegt unter anderem daran, dass beim Vorderteil die Seitennaht leicht eingehalten wird, so ungefähr 1cm glaube ich mich zu erinnnern.DSC_0863

Den Stoff hat die eine oder andere vermutlich auf ihrem Bett, es handelt sich hier nämlich um eine Wende-Bettwäsche aus Bio-Baumwolle  von Tchibo, die ich im letzten Sommer für ein Kleid gekauft habe. Ich habe bereits ein Hochsommerkleid daraus genäht, das aber wegen spontan einsetzender Kühle ab August kaum getragen und auch noch nicht verbloggt wurde.

Das Shirt passt auch gut zu Shorts, hier beim Mörtel-Schaufeln nach der Arbeit auf der Baustelle meiner Freundin. (Nein, ich baue nicht, sie hat nur etwas Fugenmörtel für mich übrig)DSC_0866DSC_0868Nach einem Arbeitstag hat sich der Stoff etwas geweitet (oder mein Bauch hat sich abgebläht), jetzt sitzt das Shirt jedenfalls so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Beim heutigen MMM zeigt Dodo ein tolles Wickelkleid. Offensichtlich hat sie „ihren“ Wickelkleid-Schnitt gefunden. Andere Damen  die  „ihren“ Schnitt gefunden haben oder noch auf der Suche danach sind zeigen ihre selbstgenähten Kleider ebendort.

MeMadeMittwoch: Cool Grey und Frühlings-Norma

So sieht es heute Morgen bei mir aus  ( auch wenn die Bilder schon von gestern sind):

MMM 27.5.2015aAus der Tür kommen,

MMM 27.5.2015bNachsehen: Ist das Tor schon offen?

MMM 27.5.15Und Abfahrt!

Obendrüber trage ich den Sixties Coat aus dem GBSB. Für den MeMadeMittwoch noch das Untendrunter:

MMM27.5.2015dCool Grey von hier und die Frühlings-Norma von hier.

In ihren ersten Leben war die Norma dieser RockMMM 27,5,2015 Vorgängerrockund den umzuarbeiten war mit Abstand das Beste, was ich daraus machen konnte.

Noch ein abschließender Blick auf die Blumen:MMM27.5.2015BlumenrabatteZwiebel-Iris und davor blühender Salbei, den man auch zum Kochen verwenden kann (meine Koch-Salbei steht allerdings im Kräuterbeet vor der Küche und nicht in der Einfahrt)

MMM2 27.5.2015cBeim MMM zeigen gut gekleidete Menschen ihre selbst genähte Kleidung, heute moderiert von Gastbloggerin Anne, die sich ein schickes Capelet entworfen hat.

12 Tops Challenge: Februar

Ja, ich weiß, es ist schon Mitte März, aber zum Abgabetermin des Februar-Tops war ich verreist und das Top war auch noch nicht fertig. Jetzt ist es aber gerade von der Nähmaschine gehüpft und voilà:12-Top-Challenge Februar2Burda 1/14 Nr. 122.

Als ich den Titel dieser Burda sah, wusste ich sofort, dass der Ringeljersey, den ich im Stoffhaus vom Reste-Tisch gekauft hatte, seine Bestimmung gefunden hatte. Es ist ein dünner Viskosejersey mit Elasthan, nicht so schön zu vernähen und ekelhaft zu trennen! Und trennen durfte ich, um diese Seitennähte hinzukriegen:

12-Top Feb rechts12-Top Feb links

 

 

 

 

 

 

 

Auf Brusthöhe sollen die Streifen nicht zusammentreffen, das liegt an der Kurve des Schnittes. Aber, auch wenn man es nicht sieht, die Ärmelnähte treffen auch fast überall exakt aufeinander. Zuerst wollte ich nicht trennen, aber nach einmal darüber schlafen sagte ich mir, dass ich mich sicher bei jedem Tragen über meine Schlamperei ärgern würde. Jetzt bin ich froh.

Bei einem offiziellen Stoffverbrauch von 1,90m x 150cm haben meine 0,95m x 145cm natürlich bei weitem nicht gereicht, also habe ich knappst zugeschnitten und den einen Ärmel gestückelt, aber die Quer-Teilungsnaht sieht man bei den Ringeln nicht.

  • Schnitt: Burda 1/14 Nr.122
  • Stoff: Viskosejersey mit Elasthan vom örtlichen Dealer
  • Größe: 36
  • Änderungen: Ärmel gekürzt um 6cm, da mit 10cm Überlänge beschrieben

12 Tops Challenge

Constance von Santa Lucia Patterns hat eine Aktion ins Leben gerufen, die mein gesamtes Nähjahr 2015 strukturieren wird: Mit ihrer Hilfe werde ich meine Bekleidungs-Lücke zwischen Hals und Nabel schließen.
Ich habe ja schon mal angelegentlich über meinen Mangel an Oberteilen gejammert, das Wort dafür ist „Oberteilschwäche“ und ich habe es bei Sandra gefunden das erste Mal bewußt gesehen.
Mein Januar-Top ist das Shirt Patchwork aus der Ottobre 5/2012. Ich habe es im letzten Sommer fertiggestellt, einmal getragen und dann bemerkt, dass ich beim Ausschnitt die Elastizität diese Jerseys komplett überschätzt habe.
Statt wie ein normales Bündchen beim Annähen weit und labberig zu werden, floppte dieser Streifen wieder in seine Form zurück und das Resultat war ein leicht gekräuselter und zu enger Ausschnitt, der mir das ganze Shirt verleidet hat. Die Kräuselung sieht man auf dem Foto allerdings kaum.Top12Challenge shirt

Folglich liegt es seither fast ungetragen im Schrank herum. Jetzt habe ich aber die Ovi repariert und aus dem Ding endlich ein tragbares Shirt fabriziert, ich glaube, das zählt irgendwie auch für die Top-12-Chalenge.Top12ChallengeJanuarLeider hat es die typischen Falten am Arm, aber ich glaube, das hat etwas mit dem Stoff zu tun, denn ich habe auch zwei Kleider, basierend auf diesem Schnitt genäht, dort sind die Falten nicht so schlimm.
Oberteile habe ich in großen Mengen geplant: In derselben Ottobre gibt es noch zwei weitere interessante Ausschnitt-Lösungen für dieses Shirt, dann gibt es ein Shirt mit überkreuztem Vorderteil bei Burda und dann liegen hier diverse Stoffe für Blusen herum, die teilweise auch schon Schnitten (und Unterteilen!) zugeordnet sind. Um das alles abzuarbeiten, wird ein Jahr möglicherweise gar nicht reichen! Und wenn ich selber nicht mehr brauche will, warten da noch ein paar Hemdenstoffe für den MamS, (aus deren Resten ich mir auch noch die eine oder andere Bluse nähen will).
Also Danke liebe Constance für ein Jahr voller Motivation, die eigenen Pläne umzusetzen.
Natürlich bin ich nicht allein bei der Challenge, das ist ja das Nette an solchen Aktionen, und alle anderen findet ihr hier.