MMM im Trägerkleid und Heidijäckchen

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Heute trage ich den Trägerrock aus der kleinen Änderungsschneiderei. Es ist ein zum zweiten mal umgearbeitetes Umstandskleid, das bei der letzten Änderung den V-Ausschnitt (selber konstruiert)  und den Rock des Old School Teacher-Kleides aus der Ottobre bekommen hat. Das T-Shirt stammt auch aus diesem Projekt. So sieht alles von hinten aus.

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Übrigens sind sogar meine Kompressions-Strümpfe selber geärbt, die Originalfarbe gefiel mir nicht.mmm-21-9-16-3

Weil es morgens noch kühl war, habe ich mein Heidi-Jäckchen an. mmm-21-9-16-11 Hey, ich stehe ja unter dem Apfelbaum!mmm-21-9-16-13 Einer ist noch dran.

Mit einem Blick in meinen herbstlich-verwilderten Garten verabschiede ich mich zum MMM-Blog, wo Dodo heute einen Knip-Rock mit einem tollen Blumenmuster zeigt. Sie sagt, das ist ihr Abschied von den Blumenmustern im Herbst. mmm-21-9-16-1 Guck mal, Dodo, wie schön es hier noch blüht! Der Herbst ist voller Blumen und Blätter.mmm-21-9-16-23

MMM Sommerkleid mit Filmstar(lett)-Feeling

Auch heute sollte das Thermometer die 30° Marke knacken also habe ich mich für ein Kleid entschieden, in dem ich mich immer ein bisschen wie ein Film-Sternchen aus dem 60ern fühle.mmm-14-9-16-4

Ich trage dieses Kleid gerne, aber selten denn es ist scheußlich zu bügeln. Das liegt an den 4 tiefen Falten, in die der Rock gelegt ist.

Gestern habe ich es noch gewaschen aber davor habe ich etwas gemacht, das ich schon beim zusammennähen hätte tun sollen : Ich habe die Falten ganz schmal abgesteppt.mmm-14-9-16-1

Der Erfolg hat mir recht gegeben, schon auf der Leine fiel das Kleid zum Teil gleich in die erwünschten Falten.mmm-14-9-16-2

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Das Kleid aus 40 Schnitt-Teilen ist Nr 116 aus der Burda 06/2011 und ich habe auch schon hier ausführlich darüber geschrieben.

Die Fotos entstanden im wunderschönen Garten meiner Freundin. Und ich gehe jetzt zum MMM rüber.mmm-14-9-16-5

Monika im Anna-Dress (scheint heute ein besonders beliebter Schnitt zu sein) gibt ihren Abschied vom MMM bekannt. Das ist traurig, aber wenn eine Arbeit die Spass machen soll, zur Pflichtübung wird, ist es Zeit, einen Schnitt zu machen. Sie bleibt uns ja erhalten als Nähbloggerin und verschwindet nicht ganz von der Bildfläche.

Vielen  Dank, liebe Monika, für Deine jahrelange Arbeit mir der Du uns allen den Freutag am Mittwoch ermöglicht hast.

Herbstjacken Knit-Along

Heute gibt es eine Premiere auf diesem Blog: Ich nehme zum ersten Mal an einem Knit-Along teil. Nachdem ich heute Nachmittag auf dem MMM-Blog über den Herbstjacken-Knit-Along gelesen habe, war ich sehr in Versuchung geführt und habe beschlossen, dieser Versuchung nachzugeben.
Ich stricke gern aber nicht viel. Das liegt zum einen daran, dass ich wenig Zeit dazu habe, zum anderen aber an meinem Faible für aufwändige Muster, die man nicht so einfach vor dem Fernseher stricken kann. Erst vor ein paar Wochen bin ich darauf gekommen, abends im Bett noch ein paar Reihen zu stricken. Bei dem Lace-Muster, das ich als letztes gestrickt habe, musste ich mich so stark auf die Arbeit fokussieren, dass das Stricken Meditations-Charakter bekam.
Im Oktober bringe ich aber meine Mutter zur Kur und hole sie wieder ab und bin dabei rund 40 Stunden mit der Bahn unterwegs. Jede Menge Zeit, um mein Jacken-Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, selbst wenn ich nicht die ganze Zeit stricke.
Außerdem habe ich schon angefangen! Die „blöden“ Arbeiten, sprich die Maschenprobe, habe ich schon hinter mir, und selbst das Bündchen ist bereits zur Hälfte fertig.herbstjacken-strickprojekt
Ich stricke mit Drops Love You Baumwolle, der Recycling-Baumwolle aus diesem Sommer. Das Muster ist ebenfalls von Drops, aber ich lasse das braune Rüschen-Gedöns weg und mache das Bündchen unten 2cm kürzer, tina-kleiddenn die Jacke soll zu diesem Kleid passen und somit die Tragezeit verlängern.

Nachdem ich gerade eine Lace-Stola mit einem furchtbar aufwendigen Noppenmuster fertiggestellt habe, wird das Lochmuster der Jacke ein regelrechter Spaziergang werden.
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In meinem geliebten und gehüteten Schachenmayr-Strickbuch habe ich das Muster unter dem hübschen Namen „Gladiolen-Tour“ gefunden.gladiolentour
Genaugenommen ist die Jacke mit der Baumwolle als Material natürlich keine Herbst-Jacke, daher habe ich noch ein weiteres Strickprojekt in petto:

Bei meinem Frankreich-Besuch im Frühjahr habe ich mein geliebtes „Alpacca“ , eine lodengrüne Alpacca-Strickjacke, verloren. Da sie zu ganz vielen meiner Sachen perfekt passte, war der Verlust besonders schmerzhaft. Zu Hause schaute ich bei Lanade vorbei und siehe da: Es gab gerade einen Alpacca-Sale. Definitiv ein Zeichen! Jetzt liegt also Wolle für ein neues „Alpacca“ das, und dieses Mal habe ich gleich genug bestellt, denn beim letzten Mal musste ich nachbestellen und habe natürlich nicht die gleiche Farbpartie bekommen. Außerdem waren die Ärmel zu kurz, ein Fehler, den ich ebenfalls korrigieren kann. Leider ist das Muster der Jacke mal wieder ziemlich aufwendig…
Da bei mir noch massenhaft Wolle und Wollreste , die ich von meiner Mutter geerbt habe, herumliegen, werde ich bei den anderen Teilnehmerinnen des Knit-Alongs sicher ganz tolle Inspirationen für gaaanz viele Strickjacken bekommen!
Vielen Dank an  die Luise  und Sylvia von Frauenoberbekleidung, die diesen Knit-Along organisieren.

Sommerpost

Dieses Jahr habe ich bei der Sommerpost-Aktion von Tabea Heinicker und Müllerin-Art mitgemacht. Ich selber habe diese Aktion vom Aufwand her komplett unterschätzt aber eine riesige Menge über verschiedene Drucktechniken gelernt und anders wieder aufgefrischt. Über meinen Beitrag zur Sommerpost schreibe ich noch, ehrlich, aber der heutige Beitrag kommt von Carmen, die keinen eigenen Blog hat. Die Drucktechniken, die sie verwendet hat, fand ich so spannend, zumal ich die meisten auch nicht kannte, dass ich ihr spontan angeboten habe, einen Beitrag dazu zu schreiben, damit möglichst viele von ihren Erfahrungen profitieren können.
Carmen war einverstanden und hat trotz Urlaubsvorbereitungen mir noch schnell ihren Beitrag gemailt. Leider war ich selber vor meinem Urlaub dermaßen im Stress, dass ich keine Zeit gefunden habe, Carmens Beitrag einzustellen. Es tut mir echt leid! Im Urlaub bin ich dann noch krank geworden und hatte nur noch das Bedürfnis, auf der Couch herumzuliegen und möglichst kein Glied zu rühren. Aber jetzt geht es mir wieder gut und Carmen hat das Wort:

Zum ersten Mal bei der Mail Art dabei und ohne eigenen Blog, hat Stefanie mir die Gelegenheit gegeben, einige meiner verwendeten Drucktechniken vorzustellen.

Den Briefumschlag, die kleine Mappe für die Seiten und den Blattanhänger habe ich mit Moosgummistempeln gedruckt. Die Feigenblätter kamen zunächst in dunkelgrün auf Aquarellkarton, dann schnitt ich sie aus und färbte sie mit der Walze noch in einem helleren Grün ein. Nach dem Trocknen stempelte ich den Schriftzug. Die kleinen Löcher entstanden mit einem Screw Punch, danach Gummiband durch und fertig.

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Granatapfel und Feigen sind als Monotypie entstanden. Man entwirft eine Zeichnung und paust sie mit Bleistift auf Butterbrotpapier durch.dsc04238-kopie

Nun wird eine Glasplatte mit Farbe eingewalzt. Achtung, es darf nicht zu dick aufgetragen werden!

dsc04239-kopie Das Butterbrotpapier wird auf der Rückseite des zu bedruckenden Papiers fixiert, danach legt man das Ganze vorsichtig auf die Farbe. Nicht andrücken! Mit einem Fineliner (für dünne Linien) oder einem anderen Zeichengerät spurt man nun die Zeichnung auf dem Butterbrotpapier nach. Dabei sollte man die Hand nicht auf das Papier bzw. die Glasplatte auflegen, da man sonst sehr fleckige Bilder erhält. Ist alles nachgespurt, kann man das Blatt vorsichtig von der Platte abziehen und das Butterbrotpapier entfernen.dsc04241-kopie

Eine Zeichnung kann man mehrmals nachspuren. Es empfiehlt sich, bei jedem Durchgang eine andere Filzstiftfarbe zu verwenden, damit man keine Details vergisst. Ich habe jede Zeichnung dreimal verwendet.

Den grünen Garten habe ich in mehreren Schichten gedruckt. Ausgangspunkt war eine Bleistiftzeichnung auf Pappe, die ich mit flüssigem Klebstoff nachgefahren habe. Man lässt den Klebstoff einen Tag trocknen, bevor man druckt. Nun mit Farbe einwalzen und/oder Farbe mit dem Pinsel auftragen. Die besten Druckergebnisse erhält man, wenn man mit der Presse arbeitet. Die ersten Drucke sind oft etwas blass, da die Pappe zunächst viel Farbe aufnimmt.dsc04236-kopie Um mehr Tiefe zu erhalten, habe ich mit selbst geschnittenen Stempeln weitere Pflanzen und Früchte ergänzt.dsc04237-kopie
Liebe Stefanie, vielen herzlichen Dank für die Möglichkeit eines Gastbeitrages. Und liebe Grüße an die Sommerpostgruppe 4! Ich bin schon sehr gespannt auf das fertige Buch mit euren Blättern.

Carmen

Carmens Buchseiten sind bei Papierkraniche und bei der Kruschkramerin zu bewundern.Vielen Dank, ihr beiden, dass ihr so zuverlässig die Sommerpost dokumentiert habt. Ich bin selber nicht dazu gekommen, und es wäre jammerschade, die schönen Arbeiten der Teilnehmerinnen ohne Blog den anderen Sommerpostlerinnen vorzuenthalten.

Alle anderen Beiträge zur Sommerpost 2016 findet ihr bei Müllerin Art.

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MMM am 29.6.: Mädchenrock

Gestern ist er fertig geworden, Rock zwei aus dem Sommerrock-Sew-Along, und schon habe ich ein neues Lieblings-Teil. Es ist Nr. 109 aus Burda 01/2015.MMM 29-60-16 (3)Gesehen das erste Mal bei Sandra, ging es mir wie ihr, ich war sofort schockverliebt. Auch ich fand den Rock im Heft unmöglich! Bei mir heißt der Rock einfach „Der Mädchenrock“. Nur mit den Oberteilen bin ich mir etwas unsicher: Die brave, weiße Bluse geht natürlich immer, auch ein weißes T-Shirt, aber dann? Eine einfarbige hellblaue Bluse fehlt in meinem Kleiderschrank, da gibt es nur blaue Karos und blaue Streublümchen. Ich werde wohl etwas nähen müssen und hoffe, einen passenden Stoff im Lager zu finden, denn gekauft werden soll dieses Jahr eigentlich nichts.

Beim MMM zeigt Monika ein total schönes Kleid mit punkten, da juckt es gleich in der Nähnadel. Röcke und anderes findet sich dort auch, also schnell mal hin.

Sommerrock-Sew-Along: Finale

So, da sind sie nun, meine beiden Röcke. Nachdem ich in der letzten Woche verreist war bzw. viel gearbeitet und gar nicht genäht hatte, habe ich einen richtig guten Wochenanfang mit Regen und nähen statt gärtnern gehabt. DSC_1010

Zuerst die rote Leinen-Mandarine, die meine Kostümjacke ergänzen soll. Ganz perfekt ist die Kombination nicht, denn das Leinen taucht nur im Jacken-Revers auf. Möglicherweise nähe ich mir aus den Resten des Jaquard doch noch einen Bleistift-Rock. Ich war auch irgendwie überrascht, dass der Rock so kurz ausfällt, da hätte ich die Schnittbeschreibung wohl genauer lesen sollen! Egal, für länger hätte der Stoff sowieso nicht gereicht. Ich habe den Saum nur knapp umgeschlagen und angesteppt und so noch einen Zentimeter herausgeholt.

Umso glücklicher bin ich, dass ich mir für Taschen entschieden habe, denn wenn ich den Rock eher solo zu legeren Anlässen tragen sollte, sind mir die Taschen umso wichtiger. Mit der Kostümjacke sieht man sie aber nicht, also ausziehen:

Wenn der Allerliebste fofografiert, muss man einfach etwas posen🙂 .

DSC_1020Hier also nochmal ohne Hände in den Taschen. Und weil man auf dem Foto von den Taschen kaum etwas sieht, noch ein paar Details:

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Die Taschen von innen, bevor das Futter eingesetzt wurde,DSC_1032So sehen  die Taschen von außen aus. Ich habe als Schablone für den Tascheneingriff das Schnittmuster des Sattels hochkant genommen, damit die Proportionen stimmen.

DSC_1028Besonders gefällt mir die Verabeitung der Besätze und des Futters am Reißverschluss. Die Ottobre lässt alles verstürzen, das klingt ziemlich kompliziert, funktioniert aber einwandfrei.

Rock Zwei läuft seit Sandras schönem Post bei mir unter „Mädchenrock“. Ich bin von dem Schnitt total begeistert. Obwohl ich Nahttaschen in die seitlichen Volants genäht und alles gesäumt habe (burda sieht offene Kanten vor ), habe ich den Rock in Rekordzeit genäht und angepasst. Und trotz des lappigen Leinens der Seitenteile und der schrägen Seitenkante hat nichts gezipfelt und ich musste nicht mit dem Rockabrunder dran.

DSC_1009Die beide Stoffe sind aus dem Vorrat, (das rote Leinen war ebenfalls ein Rest), der mit den Blumen war mal ein Sommerrock und eine nie ganz fertig genähte Jacke von meiner Schwester. Ich bin ganz sicher, dass der Rock das Zeug zu einem Lieblings-Teil hat.

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Ich bin auch ein Mädchen!

Jetzt ist in meiner Stoffkiste noch ein Jeans-Rock, der zu einer Mandarine umgearbeitet werden soll, da werde ich versuchen, ein paar Zentimeter mehr unten dran heraus zu bekommen. Außerdem habe ich aus dem Rest des Blumen-Stoffes in meiner Begeisterung gleich noch eine Mandarine zugeschnitten. Bei der kann ich mit der Länge nichts mehr machen, es sei denn, ich nähe noch einen Streifen unten dran. Wenn er fertig ist, wird er noch umgefärbt, denn zweimal den gleichen Rock brauche ich nicht im Schrank. Ich schwanke zwischen Hellblau, Lavendel oder Blautürkis. Sollten die Röcke in den nächsten Tagen fertig werden, kann ich sie ja nochmal verlinken, das Tool beim MMM-Sommerrock-Sew-Along ist ja noch ein bisschen geöffnet.

Ein dickes Dankeschön an Meike und Lucy, die den Sew-Along ins Leben gerufen und so prima und mit vielen Tipps betreut haben, so wie an Sibylle für die „Ein Tag – ein Rock“ – Blitzanleitung.

 

Sonntagstagebuch 26.06.2016

Frühmorgens: Regen, also umgedreht und weiter geschlafen. Dann: strahlender Sonnenschein und Wind – Wäsche gewaschen – wie schaffen 4 Personen es nur, solche Schmutzwäscheberge zu produzieren?!  *** aus dem Hackfleisch-Überschuss vom Mittagessen 3 Sorten Hackbällchen für Bentos gemacht *** „nur mal eben kurz“ im Garten Erbsen und Bohnen gesät – am Ende 3 Stunden draußen gearbeitet *** am 2. Rock für den Sommerrock-Sew-Along gearbeitet

MMM am 22.6.16 Reisekleidung

MMM 22-06-16 (1)Heute bin ich bei meinen Eltern im Seniorenstift zu Besuch und trage meine Ginkgo-Norma. Die habe ich aber schon letzte Woche gezeigt, deshalb gibt es Bilder von meiner Reisekleidung von gestern. Für die knapp sieben Stunden Reisezeit (inklusive Stau) wollte ich etwas Bequemes haben, deshalb fiel meine Wahl auf die weite Leinenhose und ein T-Shirt. Die Hose ist meine erste selbstgenähte Hose und hat eine längere Anpassungsgeschichte hinter sich.MMM 22-06-16 (2) Mit Bundfalten, die zu sehr auftrugen, selbst beigefügten Nahttaschen, die klafften (merke: Nahttaschen funktionieren nur bei weiten Sachen) und einer zu kurzen rückwärtigen Mitte und einem weit abstehenden Bund war sie eher ein TfT, denn ein funktionsfähiges Kleidungsstück. Und da sie als ganzes gefärbt worden war, gab es keinen Stoff mehr .
Die Bundfalten wurden zugenäht, die Mehrweite in der rückwärtigen Mitte MMM 22-06-16 (3)abgenäht, aus den Taschen wurde ein Sattel unterhalb des Bundes, jetzt habe ich eine legere Hose mit weiten Beinen, ohne Taschen, genau richtig für den Sommer.
Das T-Shirt stammt aus der 12-Top-Challenge und ist Burda 114 06-2013 .Seinen Schnitt-Zwilling habe ich für die Rückreise eingepackt.
Gastbloggerin Tina zeigt auch Reisekleidung, das und alles andere gibt es auf dem MMM-Blog zu bestaunen.

Sommerrock-Sew-Along drittes Treffen

Beim dritten Treffen der Sommer-Rockerinnne geht es um Details wie Taschen und Säume. Leider kann ich mit keinem von beiden aufwarten, weil ich kurzfristig verreisen muss und deshalb alle für’s Nähen vorgesehene Zeit mit Haushalts-, Wäsche- und Gartenarbeit draufgegangen ist.
Immerhin habe ich eine Entscheidung für die Taschen getroffen: Die Mandarine wird mit Hüftpassentaschen versehen,Mandarine Hüftpassenideeund ich bin ambitioniert genug, um zu versuchen, die Kanten der Taschen mit der Naht des Sattels abschließen zu lassen, um eine Bogenkante zu erhalten. links auf dem Foto habe ich das mal aufgelegt. Der Saum wird simpel: da der Leinenstoff eher steif und die untere Kante gebogen ist, wird versäubert und einmal umgeklappt. Dafür verwende ich die Ovi. Angenäht wird entweder mit einem Maschinen-Blindstich oder ich steppe einfach drüber. Ich bewundere zwar mit Schrägband eingefasste Kanten, aber ich bin definitiv zu faul dazu.
Auf meinen Kurztrip habe ich allerdings die blaue Kiste mit genommen und will den Stufen-Rock zuschneiden.

Näh-Set Burda 109 - 01/2015

Näh-Set Burda 109 – 01/2015

Der ist übrigens weit genug für Nahttaschen, für die ich hoffentlich genug Stoff habe. Im Schnitt sind offene ausfranse-Saumkanten vorgesehen, aber bei einem solchen Schnitt sieht mir das zu unfertig aus. Ich hatte kurzfristig über Rollsäume mit der Ovi nachgedacht, aber ich habe kein farblich passendes Garn, also gibt es auch hier einfach oder doppelt umgeschlagene, schmale Kanten.
Meine Tipps zum Säumen von mehr oder weniger kreisförmigen Röcken:
Wenn die Saumlinie gebogen ist, kann man auch einen Kräuselfaden an der Kante einziehen, den man beim Bügeln anzieht, so dass sich die Mehrweite gleichmäßig verteilt. Wenn man eine Overlock-Maschine zum Versäubern verwendet, kann man mit einem höher eingestellten Differentialtransport den Stoff dazu bringen, sich an der Kante zusammenzuziehen, dann gleicht sich die Mehrweite beim Umklappen auch gut aus.
Wie weit die anderen Rockerinnen sind, und welche der von Meike und Lucy so ausführlich vorgestellten Saumvarianten sie nähen werden, steht hier auf dem MMM-Blog.

Sonntagstagebuch 19.06.2016

Die ersten Zuccini geernten * Lasange vorbereitet * Während andere die Lasagne in den Ofen schieben, im Fitness-Studio geschwitzt * genug Wäsche für eine Chinesische Wäscherei gewaschen und gelegt * den „Lost-Soxs-Club“ sortiert, 8 Socken haben wieder einen Partner * ein paar Stunden im Garten gearbeitet * Brot gebachen, dieses Mal gerade noch essbar, lecker geht anders! * zwei Bentos zubereitet