MMM mit Twelve Colors of Handmade Fashion: Gelb im April

Bei Selmin von Tweed and Greet wurde im April nach der Farbe Gelb gefragt. Und obwohl meine Bluse bereits seit über zwei Wochen fertig ist, habe ich mein Ergebnis noch nicht verbloggt. Für einen angemessenen Post zum Thema hat die Zeit einfach nicht gereicht.
Daher mache ich heute etwas, was ich sonst nicht so gerne tue: ich verbinde zwei Blog-Aktionen miteinander.


Die Bluse, die ich heute vorstelle, stammt aus der diesjährigen Januar-Burda. (Ich bin gerade auf einer Reise, darum kann ich die Model- Nummer nicht mal eben nachsehen.)
Als ich die Bluse im Heft gesehen habe, war ich sofort angefixt. Ich wusste auch sofort, welcher Stoff als einziger dafür in Frage käme: Ein sehr stretchiger Satin, den ich von der ersten Annäherung von Marc Aurel mitgebracht hatte. Er wurde mir „nachgekauft“, als ich einen schönen Spitzenstoff vom Tauschtisch fand, aber das ist eine andere Geschichte, und die ist hier bereits erzählt worden.


Im Heft hat die Bluse lange Ärmel, aber selbst bei allerbestem Zuschnitt-Tetris hat es dafür nicht gereicht. Zu nähen ist die Bluse relativ unproblematisch, wenn man erst einmal verstanden hat, wie das Vorderteil in Falten gelegt werden soll. Ich habe zuerst einmal mit dem auskopierten Schnittmuster die Faltentechnik geübt und dann alle Linien mit Heftgarn markiere und zu guter Letzt die eingelegten Falten geheftet, denn sie sollen nicht eingebügelt werden. Die Anleitung ist eine gewisse Herausforderung an das Vorstellungsvermögen. Am einfachsten geht das Nähen hier, wenn man die Nahtzugabe exakt an den Schnitt anzeichnet und dann wirklich präzise zuschneidet und näht. Selbst kleinere Pfuschereien werden hier nicht verziehen.


Beim rückwärtigen Halsausschnitt musste ich massiv anpassen. Ich weiß nicht, ob das an meiner Figur oder am Schnitt oder schlicht und ergreifend an meinen (übertriebenen?) Ansprüchen an die Passform liegt. Aber einen Ausschnitt, der hinten fast 4 cm absteht finde ich persönlich inakzeptabel. Ich habe die Ausschnittkante um 3 cm tiefer gelegt, rechts und links jeweils 1,5 cm in Abnähern versteckt und den Rest in der rückwärtigen Mitte im Reißverschluss verschwinden lassen. A propos Reißverschluss: Natürlich war der erste Versuch beim Einsetzen auf Anhieb perfekt und ebenfalls natürlich musste ich dann nach dem Anpassen des Ausschnittes 3 mal wieder auftrennen, bis die Schößchen-Nähte halbwegs akzeptabel aneinander passten. Und was lerne ich daraus? Beim nächsten Mal wird erst der Halsausschnitt angepasst und danach der Reißverschluss eingesetzt!


Die Hose, ebenfalls aus einem Marc-Aurel-Stöffchen, wird von mir quasi in Dauerschleife getragen und ist hier bereits beschrieben worden.
Das war‘ s zum Thema MeMadeMittwoch, dem Treffpunkt für gut gekleidete Selbstschneider/-innen.
Weil dieser Beitrag aber auch zum Thema „GELB“ gehört, folgen jetzt alle die Gedanken, die mir zu dieser Farbe eingefallen sind.


Für mich gehört Gelb eindeutig zum Frühling: Das fängt schon mit den gelben Krokussen an, die bei mir im Garten diese Jahreszeit einläuten. Die Primeln dürfen sogar einem Gelbton den Namen geben. Die gelben Forsythien zeigen den Zeitpunkt für den Rosen- und Brombeerenschnitt an, weiter geht es mit „Narzissus und den Tulipan“ und (nicht im Garten) gelben Osterküken. Dann leuchtet irgendwann die Wiese im Obstgarten gelb von Löwenzahn, der ist zwar nicht ganz so beliebt, aber hübsch ist es trotzdem.


Beim Nachdenken über Gelb ist mir aufgefallen, dass erstaunlich viele Farbnuancen nach Lebensmitteln benannt werden: Zitronengelb, Buttergelb, Honiggelb, auch Mais Curry und Senf werden gerne zitiert. Warum die Banane nicht Namensgeber sein darf, liegt auf der Hand: Sie fängt mit grün an und endet bei braun, das ist natürlich viel zu wenig eindeutig. Allerdings haben Kartoffeln auch eine sehr schöne gelbe Farbe, und davon spricht kein Mensch. „Vanillegelb“ zu sagen ist übrigens eher falsch, denn die Farbe bezieht sich auf Vanilleeis, und das bekommt seine Farbe von dem Eigelb, das darin ist (Dottergelb!) und nicht von der schwarzen Vanilleschote und schon gar nicht von der Blüte der Vanilleorchidee, die in der Farbe irgendwo zwischen Zitronen und halbreifen Bananen rangiert.


Im Sommer sind in meinem Garten vor allem die Rosen gelb, die Vögel nisten in einem gelben Kasten und im letzten Herbst habe ich ein bisschen „Land-Art“ mit gelben Blättern gespielt. Und die Wespe hat im letzten Jahr im Gewächshaus genistet. So eine tiefenentspannte Sorte habe ich noch nie erlebt, ich hoffe sehr, das die in diesem Jahr wieder bei mir einziehen!
In meinem Kleiderschrank spielt gelb eine eher untergeordnete Rolle, es gibt das das bereits erwähnte Spitzenkleid und dann gab es mal ein Kauf-T-Shirt, das in den Stoffschrank zum upcyclen gewandert ist. Allerdings stricke ich gerade eine gelbe Frühlingsjacke, die wegen erstrickter Nackenwirbelprobleme aber momentan auf Eis gelegt ist. Außerdem liegt da noch ein maisgelbes Viskose/Baumwollgemisch mit Leinenoptik, das unbedingt ein „Simple Stitch“ aus irgendeiner Ottobre von vor ein paar Jahren werden soll, vorzugsweise noch in diesem Frühjahr.
Jetzt ist aber erst einmal das weiße Kleid für den Mai dran, ich habe sogar schon einen Anlass, mal sehen, ob ich das in dieser Woche noch hinbekomme.

MMM: Fashion Style 1/2017 Kleid 24

Weil es einfach nicht warm werden will, habe ich mir noch schnell ein Kleid für die „Übergangszeit“ genäht:

Nr. 24 aus der Januar-Knip/Fashion Style. Aus einem Punto di Roma von Stoff und Stil entstand es in nur vier oder fünf Stunden.

Ein simples 3-Schnittteile Kleid, dessen Pfiff in dem aus dem Vorderteil hochgezogenen und dann umgefalteten angeschnittenen Stehkragen liegt. Durch eine kleine Drehung bilden sich beiderseits des V-Ausschnittes zwei Falten.Die scheinbare Taillennaht auf den Fotos ist eine optische Täuschung, hervorgerufen von den Taillengummis von  Strumpfhose und Unterrock. Im Schnitt ist eine unmotivierte vordere Mittelnaht vorgesehen, deren einziger Zweck zu sein scheint, dass man dann den Ausschnittbesatz auf der Nahtzugabe festnähen kann. Die habe ich gleich erstmal weggelassen und den Besatz unsichtbar mit zwei Stichen festgenäht. Im Rücken soll ein Reißverschluss sein, aber bei einem normal-stretchigen Jersey kann man getrost darauf verzichten und das Kleid einfach über den Kopf ziehen. Meinen Maßen nach Anleitung entsprechend habe ich unterhalb der Taille eine Gr. 38 und oberhalb der Taille eine Gr. 36 genäht und bin mit der Passform sehr zufrieden.

In der rückwärtigen Mitte wird die Naht zur Taille hin um einen Zentimeter eingestellt, um dann im Bereich des Gesäßes 1 1/4 cm ausgestellt zu werden. Das bedeutet in der Gesamtheit 2,5 cm mehr Weite über dem Po , die dann zum Saum hin wieder um einen cm verringert wird.

Dadurch, und durch die langen Abhäher, die durch die Taille gehen, schmiegt sich der Stoff im Rücken wunderbar an und dieser Hohlraum im Bereich der Lendenwirbel, den man so oft bei Kleidern findet, deren Rückenteil im Stoffbruch zugeschnittenen wurde,  entsteht hier nicht.

Konstruktionstechisch bekommt der Schnitt von mir also volle Punktzahl. Das gilt aber keineswegs für die Anleitung. Es gehört ja inzwischen fast schon zum guten Ton, sich über Burda-Nähanleitungen zu beschweren. Kann ich persönlich nicht so nachvollziehen, auch wenn ich zugeben muss, dass die früher tatsächlich mal besser waren, und dass es oft eine Herausvorderung für die bildliche Vorstellungskraft bedeutet, nur nach Text zu nähen. Die Schnitte sind halt oft etwas komplizierter als z.B. in der Ottobre und natürlich sind Abbildungen beim Nähen unschlagbar.

Allen, die sich immer besonders laut beschweren, kann ich jedoch nur dieses Kleid empfehlen. Was ich aber hier beim Ansetzen des Kragenteils am Rückenteil erlebt habe, war unglaublich, und nur mit Hilfe der technischen Zeichnung des Kleides überhaupt zu bewältigen. Jede Standard-Burda-Anleitung ist im Vergleich dazu betreutes Nähen für Anfänger. Also: Schnitt topp, Anleitung sechs, setzen!

Und weiter gehts zum MeMadeMittwoch, wo Nina heute einen sehr schönen französischen Schnitt vorstellt.

Ginkos ’n Roses

Heute grüße ich zum MMM aus dem phantastischen Garten meiner Freundin.

Weil sie gerade keine Zeit zum fotografieren hatte, habe ich ein Natur-Stativ gesucht und gefunden: Kamera in die Astgabel klemmen und hin und her sprinten.

Ich trage heute den Vogue-Trenchcoat, darunter meine Ginko-Norma, eine Strickjacke im Gladiolen-Muster (da sind die ersten Blumen für den heutigen Motto-MMM) und eine neue Bluse:

 

Nr. 120 aus Burda 5/2007. Diese Bluse hatte ich schon bei Brot und Butter im Plan und jetzt ist sie endlich fertig. Ich habe gefühlt Jahre daran genäht, immer in Etappen, und jedes mal, wenn ich sie aus der UFO-Kiste nahm, um daran weiter zu arbeiten, war ich überrascht, wie weit ich doch schon gekommen war, und wie wenig eigentlich noch fehlte. Kennt Ihr so etwas auch? Projekte, an denen eigentlich nur noch wenig fehlt, was sich aber dann doch immer so endlos lange hinzieht, weil es in einem Anlauf doch nicht fertig wird, so dass es wieder in der Kiste landet!(Klick auf Bild macht es groß)

Ich habe die Spitze und die Schleifchen weggelassen, und statt dessen 15 (!) schöne Knöpfe verwendet. Der Blusenstoff mit den Rosen ist eine Ikea-Bettwäsche, aus der ich schon mein Tina-Kleid genäht habe. Die Strickjacke aus dem letzten Herbst-Jäckchen-Knit-Along wurde extra für diesen Stoff gestrickt. Geschlossen sieht sie nicht so gut aus, weil die Ausschnitte nicht so gut zusammenpassen und der oberste Blusenkopf dann blitzt, aber offen bringt sie genau die Wärme, die für dieses Wetter nötig ist.

Ein letztes, verfrorenes Foto und dann geht es zum MMM zurück, der ganz passend zur Jahreszeit unter dem Motto „Blumen“ in allen Farben, Variationen und Formen steht.

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MMM mit Cordjeans und Strickjacke

Heute habe den Bund meiner Hose zum fünften oder sechsten Mal aufgetrennt weil ich immer, wenn ich sie anziehe, mit dem Sitz unzufrieden war.MMM 19-04-2017 (3) Beim Auftrennen fiel mir ein, dass ich den Bund so gelassen hatte, weil ich die rückwärtige Teilungsnaht nicht noch schäger nähen konnte. Aber er stand immer etwas ab ruinierte den Sitz der ansonsten gut angepassten Hose. Also mussten irgendwo andere Abnäher hin. Ich habe zwei kleine jeweils unter den Gürtelschlaufen plaziert. Jetzt habe ich eine gut sitzende Hose, genau wie ich es mag. MMM 19-04-2017 (4)Allerdings sitzt sie jetzt, nach einem Tag tragen etwas lockerer und wirft ein paar Falten mehr.

Schuld am Bund-Dilemma ist der Schnitt. Eine Hose, die unterhalb der Taille sitzt, braucht immer einen Formbund, es sei denn man hat keine Taille und keinen Po. Wenn der Schnitt das nicht berücksichtigt, muss man sich fragen, ob man ihm überhaupt vertrauen will oder ob man nicht ein paar Extrazentimeter und ein paar Tage zum Anpassen einplanen sollte.MMM 19-04-2017 (2)

Wegen des plötzlichen Kälteeinbruches trage ich dazu mein Heidi-Jäckchen.MMM 19-04-2017 (1)

Andere frierende Selbernäher zeigen ihre Kleidung hier beim MeMadeMittwoch.

 

MMM: Anwältin des Weihnachtsmannes

„Wie sehe ich aus?“ frage ich meine Tochter. „Wie die Anwältin des Weihnachtmannes“ sagt sie. Das könnte an der Bluse mit dem Ilex-Muster liegen, die ich heute einmal in einer anderen Kombination trage.

Sonst trage ich sie zu meinem grüngefärbten Kaufdirndl, aber heute wollte ich mal eine andere Kombinaion probieren. Eine schicke Anwältinnen-Aktentasche habe ich zwar nicht, aber eine Laptotasche tut es auch.Unterm 1960’s Coat trage ich den Mandarine-Rock aus der Ottobre 2/2015 aus dem Sommerrock-Sew-Along 2016 und eine Kostümjacke 118 aus Burda 2/2007.

Und so sieht es nur mit der Bluse aus.

Original hat der Rock keine Taschen, die habe ich hinzugefügt. Die Hemdbluse ist übrigens eine modifizerte Burda 118-6-2013 .

Auf dem MMM-Blog schreibt Dodo, dass die meisten Teile ihrere heutigen Garderobe direkt oder indirekt mit dem MMM-Blog zu tun haben, und so ist das hier auch:

Mein Nähen  wird durch den MMM und das Bloggen enorm beflügelt, erst recht, weil ich kein regelmäßiges Nähkränzchen oder anderes Gruppennähen habe und die virtuelle Gemeinschaft für mich eine große Motivation-, Inspirations- und Informationsquelle ist. Das ist einfach immer wieder toll.

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Frühlingsjäckchen-Knit-along 2. Zwischentreffen

Wie sieht er denn aus, der offizielle Plan zum FJKA 2017?

02. April:
Nun ist es ganz offiziell Frühling und dank Zeitumstellung können wir abends lange im Hellen stricken! Oder ist die Stricklust ein wenig ermüdet? Oder habe ich das fertige Jäckchen schon ausgeführt?

Pech, die Verlinkung habe ich um wenige Minuten verpasst! Immerhin kann ich jetzt unterwegs zum Tanzkurs im Auto stricken. An ein fertigs Jäckchen ist im Moment nicht zu denken.

16. April:
Draußen scheint hoffentlich die Frühlingssonne und wir können gut gekleidet beim Osterspaziergang flanieren!

Da mir noch mehrere Zentimeter von Vorder- und Rückenteil fehlen, von Ärmeln ganz zu schweigen, sieht es schlecht aus für einen Osterspaziergang, zumal die Stricknadeln gerade sehr starke Konkurenz durch die Nähmaschine und den Garten bekommen.

Finale der Herzen am 14. Mai

Jepp, schätze mal, das wird mein Termin.

Denn so sieht es hier zur Zeit aus: Nach 10 Stunden Autofahrt als Beifahrerin ist ein Vorderteil fertig, am Rückenteil fehlen noch 7cm oder so, und beim rechten Vorderteil habe ich immerhin das Ärmel-Abnehmen schon beendet. Ich habe kurzfristig zwischen 3/4 und langen Ärmeln geschwankt, aber da die Wolle vermutlich reicht und die fertige Jacke möglicherweise so kratzt, dass Blusen oder Shirts darunter zwingend erforderlich werden, habe ich mich für lange Ärmel entschieden. Ohnehin kann ich 3/4-Ärmeln bei Jacken nicht allzuviel abgewinnen, schließlich ziehe ich eine Strickjacke (besonders aus Wolle) an, weil mir kalt ist, und das schließt die Arme mit ein.

Fröhliches Weiterstricken allen anderen Strickerinnen, und wie weit die anderen sind könnt ihr hier lesen.

 

12 Colours of Handmade Fashion: Peplum in Pink

Der März ist bereit herum und bei Selmin von Tweed and Greet finden sich alle diejenigen zusammen, die ihrem Kleiderschrank rosafarbene Kleidungsstücke hinzugefügt haben.
Bei Rosa muss ich an eine Szene aus dem Audrey-Hepburn-Film „Ein süßer Fratz“ (wer denkt sich bloß solche Titel aus?!, Original „Funny Face“) denken: Die Herausgeberin einer Modezeitschrift will mehr Orignalität ins Blatt bringen und beschließt: „Think Pink!“ Nach dem Schnitt laufen alle Redakteurinnen, Sekretärinnen etc. in Rosa herum, sogar Wände und Türen müssen daran glauben, nur sie trägt schwarz. Gefragt, warum, erklärt sie :“Ich hasse Rosa!“
Ich hasse Rosa keineswegs, trotzdem befindet sich erstaunlich wenig Rosa in meinem Haushalt.
Selmin stellt immer so schöne Farb-Kollagen zur jeweiligen Montatsfarbe zusammen, und als ich bei mir nach rosafarbenen Dingen gesucht habe, um auch solche Kollagen für diesen Post zu erstellen, bin ich vor allem im Garten fündig geworden.

In meinem Kleiderschrank befanden sich nur ganz wenige rosafarbene Kleidungsstücke, und praktisch nichts, das selbst genäht wäre. Ein Rock mit Rosa im Muster und ein Mantelfutter. Und, fast vergessen, der Pussy Hat. Nicht gerade viel. Also musste etwas neues her.  Ich habe die Bluse Peplum aus der Ottonbre 5 /2013. Sie stand schon lange auf meiner Liste, wenn auch nicht unbedingt in Rosa. Der Stoff ist ein ganz feiner Hemdenbatist, bügelfrei. Das bedeutet: jede Naht durfte abgesteppt werden. Ursprünglich hat sich die jüngere Tochter ein Strandkleid daraus genäht, nur um festzustellen, dass es ihr doch nicht gefiel, als es fertig war. Also kam der Stoff zurück in den Fundus.Hier seht Ihr das Resultat am 27.3., und trotz Weichzeichnen kann man deutlich meinen sehr unbegeisterten Gesichtsausdruck erkennen! Die gewählte Größe 38 (meine Maße nach Tabelle!) war definitiv zu groß. Also wurde kräftig geändert. Mit Rücksicht auf die bereits eigesetzten Ärmel, die grundsätzlich gut sitzende Schulterpartie und vor allem auf die abgsteppten französischen Nähte habe ich nur die horizontalen Abnäher vertieft und insgesamt ca 4cm in der Weite herausgenommen. Die nächste Peplum wird in Größe 36 genäht. Ich fand auch die Länge des Oberteils nicht so schön, irgendwie gefiel mir die Proportion mit dem Schößchen nicht so gut, also habe ich da auch gekürzt.Um mit dem Rosa und dem mädchenhaften Schnitt nicht vollkommen in zuckersüßer Niedlichkeit zu ersticken, habe ich mich für einen gepaspelten Kragen, eine gepaspelte Knopfleiste und schwarze Knöpfe entschieden. Im Anschluss an die Fotostrecke zeige ich noch, wie ich das gemacht habe.

Die Fotos entstanden im Gemüsegarten.Das Thema des nächsten Monats ist Gelb, hier schon mal ein Farbmuster:Für alle, die es interessiert, zeige ich hier noch in einem Mini-Tuto, wie man einen gepaspelten Kragen näht, und erkläre, wie man eine angeschnittene Knopfleiste in eine gepaspelte umwandelt. Alle Andern schicke ich zurück zu Selmins wunderbarer Sammlung von pinkfarbener Garderobe.

Der Kragen sollte mit 1cm Nahtzugabe zugeschnitten sein, mehr ist unpraktisch. Die Paspel, ich habe Fertigpaspel verwendet, wird so auf den verstärken Kragen genäht, dass die Wulst der Paspel innerhalb neben der Nahtliene liegt. Das geht am besten mit einem Paspelfuß, der eine Rille unten drunter hat, unter dem die Paspel ganz bequem laufen kann. Ich habe so etwas nicht, daher habe ich den Reißverschluss-Fuß meiner Nähmaschine verwendet und die Nadelposition ganz an die Seite gestellt.Hier nähe ich die Paspel an die Knopfleiste, die Technik ist die selbe. Ich habe freihand gearbeitet, weil das bei den Rundungen leichter ist, und auch die Paspel bei den Rundungen etwas eingeschnitten. Sie gibt zwar etwas nach, aber wenn sie spannt, stört das beim Nähen.Als nächstes wird der unverstärkte Kragen aufgesteckt, alles wird eng an der Paspel zusammengenäht, die Nahtzugabe wird auf 4mm zurückgeschnitten, umkrempeln, glatt streichen, absteppen.

Dann wird der Kragen an den Kragensteg genäht, und weil hier in den Anleitungen in der Regel die Rollweite verheimlicht wird, zeige ich das hier noch einmal.

Die Rollweite ist für den guten Fall eines Kragens ganz wichtig. Nehmt einmal ein dickes Buch zur Hand und legt es flach vor Euch auf den Tisch. Alle Blätter schließen bündig miteinander ab. Jetzt biegt ihr alle Blätter einmal um, als ob Ihr sie mit dem Daumen schnell durchblättern wollt. Das oberste Blatt scheint jetzt zu kurz zu sein, Ihr habt keine gerade Kante mehr. Genau das gleiche passiert mit dem Oberkragen, wenn Ihr ihn umlegt. Er spannt und möchte immer wieder zurückspringen. Man muss ihn also ein Stückchen breiter machen, und dieses Mehr an Stoff nennt man die Rollweite. Bei einem Kragen aus dickem Stoff kann die gerne mal 2cm betragen! Das muss man unbedingt vor dem Zuschneiden beachten, sonst erlebt man böse Überraschungen.

Ich schiebe den Oberkragen immer etwas in Richtung der Kragenkante und fixiere ihn mit Stecknadeln, dann fasse ich die offene Kragenkannte zwischen die Teile des Kragensteges und nähe alles zusammen. Vorsicht, nicht bis ganz unten durchnähen, sonst kann man den Kragen nicht schön an die Bluse nähen. Die Nahtzugabe der Ansatznaht wird auch beschnitten und absgesteppt, dabei steppe ich nicht alles durch, nur bis zur blauen Nadel. Wenn der Kragen an die Bluse genäht ist, wird diese Naht ja noch einmal abgesteppt, und damit man nicht direkt am Verschluss einen deutlich sichtbaren Nahtanfang mit vernähten Fäden hat, beginne ich die Absteppnaht unter dem Kragen, der dann die Ansätze verdeckt.

Die gepaspelte Knopfleiste ist aufgesetzt. Ich habe die Breite der Knopfleiste am Schnitt ausgemessen ( Umbruchlinie bis Anstoß- oder Stepplinie) , einen Streifen in der Breite plus Nahtzugaben zugeschnitten und verstärkt und dann die Paspel aufgenäht. Genau wie beim Kragen: Nahtlinie ist die Kante der Knopfleiste, Paspel innen.Hier noch einmal im Bild.

Jetzt müsst ihr am rechten Vorderteil die angeschnittene Knopfleiste abschneiden. Die Knopfleiste wird an der Umbruchlinie festgenäht, also müsst ihr dort noch die Nahtzugabe dranlassen! Ihr könnt jetzt die Knopfleiste an die Blusenkante nähen, zur Seite umklappen und feststeppen, dabei wird an der offenen Kante die Nahtzugabe eingeschlagen und die Paspel schaut heraus. Alles noch einmal absteppen, fertig. Für einen schönen Abschluss am Saum säumt man entweder alles mit einem Schrägstreifen, oder man verzichtet auf die Schönheit ,versäubert die Kante und näht sie einfach um, denn die gepaspelte Knopfleiste kann man nur einmal umschlagen. Man kann allerdings auch die Knopfleiste ca. 3m vom Saum entfernt lose lassen, den Saum doppelt einschlagen, festnähen und dann die Kopfleiste eingeschlagen auf den Saum steppen.

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Grün, grün, grün sind alle meine Kleider: 12 Colours of Handmade Fashion

Selmin vom Blog Tweet and Greet hat sich in den letzten Jahren immer wieder interessante Näh-Herausforderungen ausgedacht.Bei Ihrer diesjährigen dreht sich alles um das Thema Farbe. Jeden Monat gibt es eine neue Farbe, mit der wir uns auseinander setzen dürfen. Sympathischer Weise sind die Link-Tools, die auch als Inspiration-Datenbank gedacht sind, das ganze Jahr geöffnet, so dass ich also noch im März zum Thema Grün etwas schreiben kann.

Ich hätte ja auch Bilder aus dem Archiv verwenden können, aber ich wollte auch gerne etwas Neues zum Thema fabrizieren. Mein grünes Kleidungsstück ist nur vorwiegend grün, das Schottenkaro enthält auch noch eine Menge Blau, Gelb und ein wenig Rot. Das passt, denn in der Natur haben wir grün ja auch nur selten isoliert stehen.

Als Gärtnerin habe ich natürlich eine besondere Beziehung zur Farbe grün, umso verwunderlicher finde ich es, dass es bis vor 12 Jahren nur zwei armselige grüne Kleidungsstücke in meinem Kleiderschrank gab (das pfefferminzgrüne Examens-Kostüm, dass ich mir genäht habe, als ich besser für’s Examen hätte lernen sollen, lassen wir mal außen vor). Die Wende kam, als ich Anfang des Jahrtausends den Stoff für diesen Mantel fand:

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Gekauft bei einem Besuch bei meinen Eltern vor ungefähr 12 Jahren, sollte es dann aber noch einmal 10 Jahre dauern, bis der Mantel endlich fertig war. In der Zwischenzeit hatte ich allerdings begonnen, kräftig mit Grüner Kleidung aufzurüsten: Zuerst gekaufte Fleece-Shirts, T-Shirts und eine Jeans, die ich grün gefärbt habe. Letztere ist bereits aus dem aktiven Dienst ausgeschieden und wird nur noch zur Gartenarbeit hinzugezogen. Auch grüne Schuhe wurden gekauft, mit der Idee von grünen Jeans, Schuhen und diesem Mantel Gesamtoutfit. Irgendwann entdeckte ich ein beiges Leinendirndl im Second-Hand-Shop und färbte es – na, wie wohl?- Grün.
Dann fing ich wieder mit dem Selbernähen für mich an und es folgte dieser Rock, der inzwischen zu diesem Rock umgearbeitet wurde,

ein Kleid nach einem Colette-Schnitt,

dass ich einige Male nach-angepasst habe, bis ich mit dem Resultat zufrieden war und ein Sommerkleid nach Burda, dass ich viel zu selten trage.

Eins der grünen T-Shirts hat ein neues Leben als Garten-Shirt erhalten. Auch die ersten beiden Strickjacken, die ich nach Jahren des Nicht-Strickens zum Wiedereinstieg strickte, durften grün werden.


Und was sind die grünen Zukunftspläne?
Die Alpaka-Jacke rechts wird gerade wieder neu gestrickt, ich habe die erste verloren und das hat eine schmerzliche Lücke in meinen Kleiderschrank gerissen. Das hellgrüne Jäckchen sitzt im Schulterbereich auf der einen Seite merkwürdig und es hat einige Zeit der Analyse gebraucht, bis ich gemerkt habe, dass ich das eine Vorderteil weiter gestrickt habe, als das andere. Leider ist das keine Änderung für „mal eben schnell“, denn die Blende muss dazu abgetrennt werden. Die Ärmel sind in das Armloch hineingestrickt, weil ich nicht genug Wolle hatte, also könnte ich im Grunde gleich alles auftrennen und von vorne Stricken. Eventuell mache ich das sogar, wenn ich genug Courage aufbringe, denn so wie sie ist, wird die Jacke eh nicht getragen!
Von dem grünen Paisley-Stoff, aus dem ich das Burda- Sommerkleid genäht habe, gibt es noch genug für eine Bluse, die schon im letzten Jahr auf dem Nähplan stand. Sie soll zum Dirndl passen und natürlich auch zu dem grünen Rock.
Man sieht also: Grün ist bei mir im Kleiderschrank ist zum Dauerbrenner geworden und es ist auch kein Ende davon in Sicht. Mir egal, was die Mode dazu sagen mag, ich kann ja selber nähen und wenn es keine grünen Stoffe gibt, färbe ich sie mir einfach!
Liebe Selmin, vielen Dank für Deine inspirierende Reihe, es macht richtig Spaß, sich einmal mit den Farben, die man so trägt, auseinanderzusetzen. Die Februar-Farbe ist beige, aktuell ist Rosa das März-Thema, damit werde ich anfangen, denn obwohl ich schon Pläne für ein beiges Kleid habe, ist es doch ein Sommermodell, und das rosafarbene Kleidungsstück kann schon eher getragen werden.

FJKA 1. Zwischenstand: 10cm dank Tanzturnier

Wer nach dem Beitragstitel denkt, ich habe an einem Tanzturnier teilgenommen und zur Beruhigung meiner Nerven an meinem Frühlingsjäckchen gestrickt, den muss ich leider ettäuschen. Ich tanze zwar gern, aber nur für den Hausgebrauch.

Noch am Samstagmorgen hatte ich nur eben das Bündchen der Jacke fertiggestrickt. Aber dann sind wir nach Limbach-Oberfrohna gefahren. Erinnert ihr euch? Limbach-Oberfrohna, das ist die Stadt, in der 2009 ein betrunkener Autofahrer mit reichlich überhöhter Geschwindigkeit sein Auto in ein Kirchendach lenkte. Der Fahrer überlebte. Ob die Gemeinde außer einem neuen Dach auch noch ein neues, geläutertes Mitglied gewonnen hat, ist der Chronistin nicht bekannt. In früheren Jahrhunderten wäre die Kirche zu einer Wallfahrtstätte inklusive Reliquienenverkauf von Autofahrer beschützenden Dachstuhlspänen geworden. In der heutigen, an Wundern so armen Zeit, in der die Menschen ein Wunder nicht einmal erkennen, wenn es sich vor ihren Augen abspielt, hat die Gemeinde dieses Ereignis nicht PR-Wirksam ausgeschlachtet. (Wir Evangelen können so etwas ohnehin nicht besonders gut) Und so verschwand die Stadt wieder aus den Medien.

In Limbach-Oberfrohna gibt es aber aber auch noch die Tanzschule Köhler-Schimmel. Diese äußerst rührige Tanzschule organisiert regelmäßig Tanzturniere, bei denen der Besucher nicht nur Profitanz vom Feinsten und ein hochprofessionelles Showprogramm von Gruppen der Tanzschule geboten bekommt, nein, man darf und soll selber auch tanzen. Die Veranstaltung ist quasi ein in einen Ball eingebettetes Tanzturnier. Wir fahren seit ein paar Jahren mit unseren Tanzfreunden dorthin und es ist immer wieder ein Genuss.

Und damit wären wir am Ende des Exkurses und beim Stricken angekommen. Nein, natürlich habe ich nicht auf dem Ball gestrickt, selbst ich kenne Grenzen. Aber auf Hin- und Rückfahrt habe ich je eine Reihe Anemonen gestrickt.10 cm klingt natürlich nach nicht viel, und ehrlich gesagt ist es das auch nicht! Aber da ich die beiden Vorderteile und das Rückenteil zusammenstricke (weil ich zu faul für die Naht bin) ist auch nicht eben wenig, und wenn ich das Ganze in Zahlen ausdrücke sind es bei 45 cm Gesamtlänge satte 2/9 oder 22%. Klingt doch schon viel besser, oder?

Knöpfe habe ich auch im Fundus entdeckt:sie sind ein klein wenig spießig, könnten aber zu dem Muster genau den richtigen altmodischen Touch beisteuern. Außerdem passt die Farbe perfekt. Wenn sie mir an der fertigen Jacke nicht gefallen, finde ich andere.

Unsere beiden Vorstrickerinnen fragen, nach was für Anleitungen wir stricken. Also früher habe ich nur nach aktuellen Zeitschriften gestrickt, aus Büchern nie (Internet gab es damals nicht). Ich erinnere mich, dass ich immer umgerechnet habe und die Sachen irgendwie passten, in den 80ern war ja eh alles weit. Nach wie vor rechne ich um oder passe mein Modell an, indem ich eine Größe stricke, die zu meiner Maschenprobe passt.

Als ich dann wieder mit dem Stricken angefangen habe, habe ich diverse Zeitschriften gekauft, vorwiegend die Rebecca, aus denen ich aber außer des Heidijäckchens nicht gestrickt habe. Keine Ahnung, warum, die Modelle gefallen mir nach wie vor. Vielleicht, weil keines zu der vorhandenen Wolle passt, die ich geerbt habe und zuerst verstricken sollte. Oder weil es Reisekäufe ohne ein bestimmtes Projekt waren. Dann habe ich Drops-Garne und die Anleitungen entdeckt. Und irgendwie auch die Gratis-Anleitungen von Junghans Wolle, die aber kein umfangreiches Archiv haben. Wenn einem ein Modell gefällt, sollte man es sofort herunterladen, sonst ist es weg. Nach letzterem habe ich eine Jacke gestrickt, nach Drops-Anleitung eine Jacke und ein Lace-Tuch. Und dann habe ich die Maße von Strickmustern aus Zeitschriften verwendet, um mit Mustern aus meinen Musterbüchern eingene Modelle zu stricken.

Hier Band zwei von dreien

Der erste Versuch ist nicht so gelungen, das müsste ich noch einmal aufmachen.Irgendwie ist das eine Vorderteil größer als das andere, dadurch passt der (eingestrickte) Ärmel nicht richtig hinein.

Dieses Jäckchen ist der zweite Versuch. Mit Luise gemein habe ich, dass ich eine Strickschrift brauche, daher habe ich mein Muster erst einmal übersetzt. (Klick aufs Bild macht es groß)Sylvia und Luise  und alle anderen KA-Teilnehmerinnen zeigen beim Treffen auf dem MMM-Blog ihre mehr oder weniger fertigen Jäckchen.

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MMM im Bürzelrock (Burda 115 -01-17)

Willkommen bei „Vom Winde Verweht im Spreewald“.Ich zeige heute den Bleistiftrock aus der Januar-Burda, hier  noch einmal ohne Haare im Gesicht.Der Rock mit den interessanten Faltenpartien im eingesetzten Seitenkeil und dem Godet im Rücken hat mich vom ersten Blick an fasziniert. Insgesammt dreimal ist er im Heft und kein einziges Mal wird die Kehrseite gezeigt, das gab mir dann doch zu denken. Wohlmöglich sah das Godet wie ein Bürzel aus?

Ute hat dann  bei der Annäherung den Rock genäht und siehe da, es gab keinen Bürzel. Sie hatte einen grünen Karo-Stoff dafür verwendet, und ein Rest eines ähnlichen leichten Flanells lag auf dem Tauschtisch. Also habe ich frech ihren Rock kopiert. (Merke: Nachahmung ist die höchste Form der Schmeichelei).Hier die windige Rückansicht. Leider hatte ich Ute nicht so genau zugehört, als wir über die Größe sprachen und mir irgendwie etwas von „enger machen“ gemerkt. Ich habe dann munter in Größe 36 zugeschnitten und genäht und den fertigen Rock kaum über die Hüften bekommen! Nachdem ich alle Nähte wieder aufgetennt und auch den letzten halben Zentimeter herausgelockt habe, passt der Rock aber perfekt. Das (oder der?) Godet wird mit einem Stück Futter unterlegt, das nur so breit ist, wie die Lücke im Rock, so dass der Rock seine Form behält. Das Futterstück endet aber eine Handbreit oberhalb des Saumes, so dass man sich im Rock sehr gut bewegen kann. Mit dem Schnitt könnte ich mich glatt an enge Röcke gewöhnen. Die interessante Faltenpartie an der Seite gefällt mir auch, und ich würde gerne mit dem Rock in Serie gehen, dann müsste ich aber erst einmal den Schnitt aufs neue auskopieren, dafür fehlt mir gerade die Zeit und Lust. Stoff hätte ich ja schon noch da…Nett ist, dass man wegen der vielen schrägen Nähte sich kaum Gedanken um die Karoverarbeitung an den Seiten machen muss, nur die Rückwärtige Mitte ist halt etwas tricky. Burda sieht eine höhergesetzte Taille und eine Länge unter das Knie vor, ersteres mag ich nicht, für letzteres war ohnehin nicht genug Stoff da. Der Reißverschluss ist verdeckt eingesetzt, und oben gibt es einen Haken mit einer genähten Schlaufe, ganz so, wie man es vor Erfindung von Nahtreißern gemacht hat. Ich habe noch alte Reißverschlüsse, die ich auf diese Weise gut verbrauchen kann. Eigentlich steht er auch nicht so ab, das sieht auf dem Foto nur so aus.

Der Rock ist das erste Teil meiner neuen Kollektion passend zur roten Strumpfhose und wird heute beim Me Made Mittwoch gezeigt.

Dort zeigt Sibylle ihre neue Latzhose und es gibt wie immer tolle selbstgenähte Kleidung zu bewundern.