Schlagwort-Archive: MeMadeMittwoch

MMM im Trägerkleid und Heidijäckchen

mmm-21-9-16-24

Heute trage ich den Trägerrock aus der kleinen Änderungsschneiderei. Es ist ein zum zweiten mal umgearbeitetes Umstandskleid, das bei der letzten Änderung den V-Ausschnitt (selber konstruiert)  und den Rock des Old School Teacher-Kleides aus der Ottobre bekommen hat. Das T-Shirt stammt auch aus diesem Projekt. So sieht alles von hinten aus.

mmm-21-9-16-14

Übrigens sind sogar meine Kompressions-Strümpfe selber geärbt, die Originalfarbe gefiel mir nicht.mmm-21-9-16-3

Weil es morgens noch kühl war, habe ich mein Heidi-Jäckchen an. mmm-21-9-16-11 Hey, ich stehe ja unter dem Apfelbaum!mmm-21-9-16-13 Einer ist noch dran.

Mit einem Blick in meinen herbstlich-verwilderten Garten verabschiede ich mich zum MMM-Blog, wo Dodo heute einen Knip-Rock mit einem tollen Blumenmuster zeigt. Sie sagt, das ist ihr Abschied von den Blumenmustern im Herbst. mmm-21-9-16-1 Guck mal, Dodo, wie schön es hier noch blüht! Der Herbst ist voller Blumen und Blätter.mmm-21-9-16-23

MeMadeMittwoch mit Zwergmännchenjacke

MMM im Forties-KleidHeute trage ich mal wieder mein schon öfter besprochenes, Tara-Starlett-inspiriertes Vierziger-Jahre Hemdblusenkleid. Dieses Mal aber mit der endlich fertig gewordenen zweiten Strickjacke (die erste gab es hier zu sehen).

Gestrickt ist das Jäckchen mit Drops-Merino Extra Fine in Apfelgrün. Ich habe kein Muster verwendet, sondern mich in den Maßen am Heidi-Jäckchen orientiert und nach der Maschenprobe berechnet.

WolljäckchenDas Muster heißt „Zwergmänchen“ und war nach dem Alpaca-Elend mal eine ganz schnelle Strickerei. Wenn man aber nur einmal in der Woche beim Klavierunterricht der Tochter zum Stricken kommt, braucht das ganze trotzdem fast ein dreiviertel Jahr! ZwergmännchenmusterDas Zwergmänchen-Muster (irgendwie will ich immer „Erdmännchen“ sagen) sieht aus wie gehäkelte Stäbchen, ist aber elastisch und recht warm. Es geht:

  • 1., 2., 3. Reihe rechts
  • 4. Reihe links
  • 5. Reihe: Randm., dann im Wechsel ein Umschlag und 2M re zusammenstricken
  • 6.Reihe: alles links abstricken
  • wieder von vorne

Leider hatte ich etwas zu wenig Wolle bestellt, daher habe ich die Ärmel von oben in die Armlöcher gestrickt. Dabei sind sie etwas puffig geworden, der rechte mehr als der linke, was ich nicht verstehe, weil ich die selbe Anzahl Maschen gestrickt habe. Hoffentlich gibt sich das in der Wäsche. Gepuffte Ärmel bei Stricksachen finde ich eigentlich eher spießig, aber hier passt es sehr gut zu dem Retro-Look des Kleides.

Beim MMM ist heute Catherine die Gastgeberin und dort haben sich auch schon eine Menge selbst eingekleideter Damen eingefunden.

MeMadeMittwoch im Restekleid die Zweite

Das Kleid von heute ist letzten Februar entstanden und durfte auch schon einmal zum MMM. Aber so ist das wahre Leben: Kleider die man selber näht, trägt man auch öfter. Hier und hier habe ich es schon beschrieben. Ich bin froh, dass es so warm ist, denn in einem anderen Kleid hätte ich heute noch mehr gefroren. Auf dem Foto komme ich gerade von der Arbeit mit Zwischenstop an der Tanke herein, daher die rote Nase und das Halstuch.DSC_0043

Bevor die Stoffe ein Kleid für mich werden durften, waren sie schon ein Mantelfutter für meine Großmutter (karierter Stoff) und ein Rock für meine Schwester. Bei den Karos passen die Teile irgendwo im Rockbereich deshalb auch nur zu 80% zueinander, aber meine Güte, außer mir und anderen selber nähenden Frauen merkt das sowieso kein Mensch, wenn ich ihn nicht gerade mit der Nase darauf stoße. Wenn ich da an die verschnittenen Karos denke, die man in den Klamottenläden so angeboten kriegt…

Der Schnitt ist burda easy Herbst/Winter 2012 Nr. 5c.

So, und jetzt fix beim MMM vorbeigeschaut, und nachsehen, was die anderen an diesem frostigen Mittwoch so tragen.

Wer Kinder hat, findet vielleicht das auch interessant:

Adventskalender 2012: Als der Weihnachtsmann verhaftet wurde

Adventskalender 2012:
Als der Weihnachtsmann verhaftet wurde

Adventkalender 2013: Weihnachtmarkt in Winkelhausen

Adventkalender 2013: Weihnachtmarkt in Winkelhausen

So hat alles angefangen: 1. Dezember

So hat alles angefangen:
1. Dezember

MMM im Statement-Shirt und Sixties-Kleid

Eigentlich mag ich keine Statement-T-Shirts. Die wenigsten sind wirklich lustig, meistens sind die Sprüche darauf bestenfalls pubertär und schlimmstenfalls primitiv. Nichtsdesotrotz habe ich jetzt selber eines. Seit ich den zauberhaften Film „Coraline“ gesehen habe, habe ich mir ein „I Love Mulch“-Shirt gewünscht. Aber ich wollte einen Basic-T-Shirt-Schnitt ausprobieren und habe ihn gleich mit einer Applikation versehen. Jetzt weiß jeder, der mich im Garten sieht, wes Geistes Kind ich bin.MMM I love Mulch

Zum Schnitt: Es handelt sich um das T-Shirt Nr. 120 aus der Sixties-Modestrecke aus der Burda 6/2011. Ich habe es in Gr. 36 ohne Nahtzugabe genäht, mit Nahtzugabe wäre sicher besser gewesen, aber ich hatte mich an meinem Lieblings-T-Shirt orientiert, und vergessen, dass das alte Hess-Natur-Shirt, das ich verwendet habe, aus Elasthan-freier Bio-Baumwolle ist. Jetzt spannt das gute Stück ein bisschen im Brustbereich. Die Ärmel sind bei diesem Schnitt recht eng, daher hebt man mit den Armen alles an, und es rutscht nicht wieder herunter. Inwiefern das am Schnitt oder am Stoff liegt, kann ich nicht sagen. Im Armkugelbereich sind die Ärmel leicht eingehalten, dadurch sitzen sie sehr schön ( bis auf die Schlamperei-Falte, die ich am linken Ärmel eingenäht habe). Die Nähtechnik, erst den Ärmel auf der Unterseite bis zu den Einhaltefäden einzunähen, und dann die Fäden anzuziehen (keine Ahnung, wo ich das mal gelernt habe, möglicherweise bei Burda-easy, oder meinem verhassten Vogue-Schnitt), hat sich mal wieder sehr bewährt, darum erwähne ich es hier.

Heute Nachmittag, wenn ich an der Unkraut-Front fertig bin, ziehe ich mein neues Sommerkleid an, vorausgesetzt, diese dunklen Wolken über mir bringen keinen Regen mit. MMM 28.8.

Der Schnitt stammt ebenfalls aus oben genannter Burda und ist die Nr. 116 aus der Sixties-Modestrecke. Es besteht aus 40! (in Worten vierzig!) Schnittteilen, die Einlage nicht mit gerechtent, und ich habe das Zuschneiden gehasst. Natürlich bin ich an 6 Schnittteilen selber Schuld, Burda sieht nämlich weder Taschen noch zusammengestückelte Unterröcke vor, aber das sind dann ja wohl eher Peanuts. Der Rock hat Kellerfalten mit Faltenboden, das schwingt sehr schön. Die Falten darf man bei Baumwolle nach jeder Wäsche wieder einbügeln, das sollte man bei der Stoffauswahl berücksichtigen. Man kann sie natürlich auch absteppen, das geht aber nicht nachträglich. Ich habe den Rock um fünf Zentimeter verlängert, weil mir die Proportionen im Heft nicht gefielen, dummerweise habe ich die Verlängerung der Faltenböden vergessen, und durfte sie dann nochmal zuschneiden.

Eigentlich mag ich kein Paisley-Muster, und die Farben sind mir auch etwas zu grell, aber ich finde, mit diesem Schnitt und den weißen Blenden passt das ganze Paket. Ich habe einen leichten Batist als Oberstoff genommen, den ich noch im Lager hatte, ursprünglich war der mal für einen zu überfärbenden Tellerrock für die große Tochter bestimmt. Das Mieder habe ich mit einem alten Bettbezug gedoppelt, dadurch konnte ich auf die Einlage verzichten, und tragefreundlicher ist es auch. Im Schnitt ist Miederstäbchenband , das auf die Nahtzugabe des Futters aufgenäht wird, vorgesehen, das hatte ich nicht, aber ich habe die Nahtzugabe zusammengefasst versäubert für mehr Stabilität, zur Seite gebügelt und festgenäht. In die entstandenen Tunnel habe ich dann Kabelbinder geschoben, das funktioniert wunderbar. Für das Oberteil war eine elende Anpasserei notwendig, aber das ist wohl normal bei solchen Kleidern. Ich habe die Taille gemessen, nachdem ich gegessen und eingeatmet hatte, und dann dieses Maß direkt auf die Schnittteile verteilt. Dadurch habe ich meine eigene Bequemlichkeitszugabe geschaffen. An der Oberweite durfte ich eine Menge wegnehmen, ich vermute, der Schnitt ist für einen B/C-Cup gedacht. Wer sich das Kleid nachnähen möchte, sollte auf die Mehrweite von 3-5mm am Oberstoff der Blende achten, sonst biegt sie sich nach oben. Burda unterschlägt die mal wieder, was ich besonders verwerflich finde, weil im Schnitt Pikee als Garniturstoff angegeben ist, und im Heft sieht man auch, dass die Blende nicht richtig sitzt. Hier sind noch mal Bilder mit Sonne, allerdings ohne Gürtel, den hatte ich zum Fototermin gestern ganz vergessen.28.8-1

 

Burda 116-6-2011

Während ich diese schreibe, öffnet der Himmel seine Schleusen zu einem gewaltigen Platzregen und macht aus meiner fast trockenen Wäsche wieder fast nasse. Ich bin trotzdem entschlossen, mein Kleid heute Nachmittag zu tragen, notfalls mit Jacke und Strümpfen. Ich lasse mir doch nicht vom Regen vorschreiben, was ich anziehen soll!

Was die anderen Frauen heute am ersten MeMadeMittwoch nach der Sommerpause tragen, seht ihr hier bei Wiebke auf dem MeMadeMittwoch-Blog.

Merken

MMM im neuen Blümchenkleid

Am Montag hatte ich unerwartet  einen freien Tag. Genau der perfekte Zeitpunkt, um an ein neues Kleid für den Blümchenmonat zu gehen. Gesten hatte ich es schon gleich an, und es hat den Test bestanden.Burda 10.12 Mod 108Es handelt sich um Modell 108 aus der Burda 10/2012. 

Der Schnitt ist einfach zu nähen, auch wenn er mit all den Kellerfalten nicht den Eindruck macht. Wenn man mutig genug ist, kann man bei den Falten nur den Faltenbruch markieren und dann die Falten mit dem Kantenlineal herunternähen. Ich habe mich das nicht getraut, aber es wäre kein Problem gewesen. An den Seiten habe ich in der Taille fast 6cm insgesamt herausgenommen, damit das Kleid nicht wie ein Sack fällt, das geht ohne Problem, denn an den Seiten sind keine Falten. Das Kleid ist äußerst bequem, und ich habe Nahttaschen spendiert.DSC_1187Der Stoff, eine bestickte Baumwolle, stammt von meinem Beutezug bei HÜCO in Berlin. Leider geht ein Teil des Stickmusters durch die Kellerfalten im Oberteil verloren, da sieht man die Blumen auf der einen und die Blätter auf der anderen Seite. Der Schnitt ist also eher für ein quergestreiftes Muster oder einen engen Rapport geeignet, wenn man nicht gleich einfarbig oder kleingemustert nähen will.

Mehr selbstbenähte Frauen an diesem wunderschönen sonnigen Mittwoch findet Ihr wie immer auf dem MMM-Blog.

Das könnte Sie auch noch interessieren:

Veilchen wollen balde kommen

Mail-Art-Projekt Frühlingspost

MMM 20.3.2013 Nicki-Shirt und Ex-Hose

Me Made MärzMeMadeMärz: Sie sind dabei:

Heute ist wieder ein MMM im MeMadeMärz, und daher treffen wir uns nicht nur bei mir auf dem Blog, sondern auch auf dem MMM-Blog bei unserer Gastgeberin Wiebke, die tapfer der Erkältung in einem schönen Hemdblusenkeid trotzt.

20.MeMadeMärz Tageslicht

Heute ist angeblich Frühlingsanfang, aber ich bin heute morgen bei strahlendem Sonnenschein durch eine wunderschöne Winterlandschaft zur Arbeit gefahren. Also habe ich beschlossen: Auf meinem pesönlichen Kalender ist es heute der 20.Januar, und schon kann ich das Winterwetter so richtig genießen. Auf denFotos könnt ihr allerdings die Flecken sehen, die die Frühlingssonne in den Schnee geschmolzen hat, klappt wohl nicht so ganz mit dem Selbstbetrug!

Ich trage heute noch einmal die Ex-Hose, und heute Mittag reiche ich auch noch Tageslichtfotos nach, auf denen man die strahlenförmigen Nähte auf der Rückseite besser sehen kann.  Die Entstehungsgeschichte dieses Rocks könnt Ihr hier nachlesen. Das Nicki-Shirt, das ich anhabe, ist nach dem Basisshirt-Schnitt der Herbst-Winter-Ottobre vom letzten Jahr genäht. Ich habe eine Gr.38 genommen, nachdem die Größe im Rumpfbereich einem Lieblings-T-Shirt entsprach, aber ich habe von der 15mm Nahtzugabe nur 7mm vernäht. Sewing Galaxy hat allerdings für ihre Tochter das Shirt 2 Nummern größer genäht und bei den Ärmeln hätte ich das auch tun sollen. Die tausche ich noch mal aus, es ist noch genug Stoff da. Den Stoff habe ich auf dem Stoffmarkt im Herbst extra für diesen Rock (der damals noch eine Hose war) passend gekauft und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.Rückseite 20.3.

Insgesamt ist das Shirt deutlich zu lang, um es über Hosen zu tragen, und zum ersten Mal im Leben sind auch die Ärmel für mich zu lang. Ich hatte einfach meine üblichen 2cm zugegeben und stelle fest, dass ich das gar nicht gebraucht hätte. Der Schnitt ist ansonsten leicht zu nähen, und wenn man die richtige Größe wählt auch von der Passform überzeugend. Es gibt noch zwei weitere Varianten von diesem Schnitt im Heft, die ich beide noch nachnähen werde, die Stoffe liegen schon bereit, dazu ein andern mal mehr.

MeMadeMittwoch, 13. März: Kellerfaltenrock (und Manga-Jacke)

Gestern hat meine Große lecker japanisch für uns gekocht. Weil das so nett war, habe ich im Gegenzug ihre Katzenöhrchenjacke fertig genäht und nun selber nichts anzuziehen. Ich stoße dazu, wenn mein Rock fertig ist. Alle anderen MeMadeMärz- erinnen findet Ihr auf den entsprechenden Blogs.

Me Made März

Nach wie vor sind Quereinsteiger/innen willkommen.

Und hier kommen endlich auch die Bilder des Tages:Faltelrock Manfajacke

Der neue Rock und die Manga-Jacke der großen Tochter (die ich mir natürlich nur für das Foto geklaut habe). Nur, damit Ihr wisst, womit ich mich die letzten Tage beschäftigt habe.Kellerfaltenrock 2

Hier sieht man den Rock schon besser und hier ganz im Detail:Faltenrock

Es handelt sich um den Rock mit doppelter Kellerfalte Nr. 120 aus der Burda 11/2009. Im Heft trägt das Modell den Rock mit einem Gürtel. Das sieht cool aus, denn die Gürtelschlaufen sind die verlängerten aufgesetzten Taschen. Allerdings sieht man nicht die Kehrseite der jungen Dame, und das mit gutem Grund: Bei dem Rock sind hinten keine Gürtelschlaufen vorgesehen. Wer also die Gürteloption nutzen und nicht den ganzen Tag stocksteif dastehen will, sollte hinten Gürtelschlaufen ergänzen.Gürtelschlaufen hinten

  • Schnitt: Burda 11/2009 /120
  • Stoff: Wollmischtweed vom Stoffmarkt
  • Kosten: 8€ der Stoffcoupon, 2€ das Futter, 3,45€ der Reißverschluss

Und weil heute auch ein MeMadeMittwoch ist in diesem MeMadeMärz, könnt Ihr meine Mitstreiterinnen sowie viele andere gut angezogene Frauen auf dem fabelhaften MMM-Blog bewundern, wo Melleni ein raffiniertes Kleid mit mehreren Tragevarianten präsentiert.

MeMadeMittwoch mit der Stoffmarktjacke

Me Made MärzHeute könnt ihr hier sehen, was Ute und Katti tragen:

Quereinsteiger sind immer noch willkommen!

StoffmarktjackeIm letzten Jahr war ich zum ersten Mal auf dem Holländer-Stoffmarkt. Eine geschäftstüchtige Verkäuferin hatte an für ihren Stand ein paar Jacken aus Double-Face-Fleece genäht, alle nach dem selben Schnitt. Eine Jacke war auch aus diesem Wollstoff zu sehen. Ich weiß nicht, wieviele Meter Stoff und Schnittmuster sie dadurch mehr verkauft hat, bei mir hat die Idee zumindest sofort funktioniert: Das „Haben-Wollen“-Zentrum im Gehirn hat ohne Konferenz mit anderen kaufhemmenden Gehirnarealen augenblicklich die Kontrolle übernommen, und Schwups hatte ich diesen Stoff, einen hellgrau/schwarzen Fleece und den Schnitt in der Tüte.  Der Fleece wird allerdings eine Kapuzenjacke mit Katzenöhrchen, die Tochter war nicht für den Jackenschnitt mit offenkantig genähten Abnähern zu begeistern. Vielleicht kaufe ich mir ja noch einen Fleece für mich….

Die Jacke ist so neu, dass das oberste Knopfloch noch ein bisschen dampft, sie ist eben gerade fertig geworden. Ich habe sie ungefüttert gelassen, denn der Stoff ist weich und kuschelig auf der Innenseite. Dafür habe ich den Besatz mit weißem Satinschrägband eingefasst, vom Petticoat habe ich ja noch ein paar Meter übrig.Detailansicht Jacke Die Leinenhose habe ich schon am 2.März  ausführlich besprochen. Es ist die Hose aus dem Ufo-Projekt  und ich habe keinen blassen Schimmer, nach welchem Schnitt sie genäht ist. Ist auch egal, denn ich habe ihn bis zur Unkenntlichkeit abgeändert.

Heute ist ja nicht nur mein ganz persönlicher MeMadeMärz, sondern auch der MeMadeMittwoch. Und was alle anderen Selbermacherinnen heute tragen, findet ihr auf dem MMM-Blog bei Lucy, die anscheinend schlimme Dinge mit Einkaufswagen macht. Da muss ich doch gleich mal genauer gucken!

MMM im Wintermantel-UFO

Hier ist er nun, der Wintermantel aus dem Sew-Along, fertiggestellt während Miss Magerites fabelhafter UFO-Jagd.Patchworkmantel1 (531x800)

Wie man unschwer erkennen kann, ist er bequem genug zum Schneeschieben. Begonnen hat alles mit dem Sew-Along von Lucy und Catherine.  Ausgangsmaterial war ein alter Mantel meiner Mutter, die Armaufschläge aus Filz, die ich dafür gemacht hatte und meine ersten Filzschal-Versuche, einmal etwas läuferartiges aus 3-4 mm starkem Filz und dann noch ein befilzter Seidenschal mit 1-2 mm Stärke.Der alte Mantel meiner Mutter
Der Schnitt ist von 1957, sehr tailliert, und ich war echt geschockt, dass dieser sackartige Mantel nicht problemlos das Material gelierfert hat, das ich brauchte.

Also wurde der Rücken aus dem Filzläufer genäht.Patchworkmantel2 (531x800)

Besätze, Kragen und Taschenklappen sollten sowieso aus dem Filz-Seidenschal gemacht werden, aber der grüne Stoff reichte nicht mal für vernünftige rückwärtige Seitenteile. Also habe ich noch einen Streifen eingefügt, der den Rücken mit dem Vorderteil optisch verbindet. (Sieh aus wie geplant von langer Hand). Alles was dann noch von dem Filzläufer übrig war, ist in den Saumstreifen gewandert. Dadurch steht der Mantel ein wenig ab, denn der Filz fällt nicht übermäßig weich. Man kann allerdings sitzen, ohne einen Reifrockeffekt zu haben.Patchworkmantel3 (531x800)

Weil ich überall herumgestückelt habe (die Ärmel haben z.B. drei Teilungsnähte), heißt dieser Mantel ab sofort der Patchworkmantel.

Ich möchte hier noch einmal auf den MeMadeMonat März aufmerksam machen, den ich plane. Wer hat Lust, einen ganzen Monat täglich ein selbstgemachtes Kleidungsstück zu tragen und darüber zu berichten? Wiederholungen sind erlaubt (ich weiß ja selber nicht, ob ich genug Klamotten zusammenkriege) und der Post sollte bis abend 20.00 Uhr verlinkt sein (oder in den Kommentaren auftauchen, ich weiß nämlich immer noch nicht, ob ich das mit dem Link-Tool bei WP hinbekomme). Ich halte nicht viel von morgens-früh-zwischen-Frühstück-und-Weg-zur-Arbeit-noch-schnell-posten-müssen, das ist überflüssiger Stress und die Aktion soll ja Spaß machen. Mein Post erscheint jedenfalls morgens zwischen 8 und 9 Uhr.

Wer am heutigen Mittwoch auch selbst genähte Kleidung trägt und darüber scheibt findet Ihr auf dem MMM-Blog, bei dem heute Meike die Gastgeberin ist.

Me Made Mittwoch am 30.1.2013

Heute trage ich ein ganz altes Schätzchen. Faltenrock Burda 9 2002

Dieser Rock begleitet mich schon seit vielen Jahren mal mehr, mal weniger geliebt. Im Moment ist er eher mehr geliebt, was sicher an der Kombination mit dem Shirt und den Strumpfhosen liegt. Komisch, dieses Shirt ist auch kein Neuling in meinem Schrank, aber erst in diesem Winter bin ich auf die Kombination gekommen.Karo rock 1

Der Schnitt ist aus der Burda 9/2002 und ich glaube, dieser Rock ist fast so lange schon bei mir. Der Stoff ist ein außen angerauhtes Poly-Irgendwas-Gemisch, das so tut, als ob es Wollflausch wäre. Mit Unterrock getragen, fällt er eigentlich sehr gut.

Mehr schöne selbstgenähte Sachen finden sich auf dem MMM-Blog, wo Wiebke ein Kleid trägt, das auch auf meiner Liste steht. Ihre ärmellose Variante ist eine tolle Anregung für mich, weil ich ein altes Umstandskleid aus wunderbarem dunkelblauem Leinen verarbeiten will, sobald die elenden UFO’s abgeschossen sind.

Alle, die an einem ganzen Me-Made-Monat Interesse haben sind herzlich im März dazu eingeladen, wenn ich bis dahin das Link-Tool gebändigt habe.