Archiv der Kategorie: Lebenslust

Blütenschnee

Gestern sah der Kirschbaum noch so aus:24.4 (1)

Heute treibt ein kräftiger Wind lauter Wolken von Blütenblättern vor sich her, Blütenschnee im im April. Mir soll es recht sein, wenn die Blütenblätter vom Regen an die Kirschen geklebt werden, faulen sie bei Regen noch am Baum, wie im letzten Jahr geschehen.24_4_2018 (8)Die Apfelbäume im Vordergund stehen noch in voller Blüte, der Garten ist ein Traum. Die Bienen und Hummeln fliegen Doppelschichten, bis Sonnenuntergang hört man es Summen. Nur schade, dass es durch die Hitze in diesem Jahr so schnell vorbei ist.

Alles wächst, ich weiß kaum, wo ich anfangen soll zu arbeiten, alle Beete schreien: „Hier, hier, hier!“

An der Rosenpergola lichte ich mittlerweile seit 2 Wochen aus, Totholz aus 4 Jahren muss weg, und dann muss alles wieder aufgebunden werden.

Vor zwei Wochen haben wir den letzten Feldsalat gegessen, er stand wild um sich schießend auf dem Beet. Für alle, die noch keinen geschossenen Feldsalat gesehen haben,  gibt es hier Bilder. Zum Glück kann man ihn trotzdem noch essen.

11-04-2018 (8)

Das hier war ebenfalls vor zwei Wochen: Veilchenblüte im Obstgarten. Über eine Woche lang Veilchenduft, den ich übrigens gar nicht so gerne mag. Aber schön anzuschauen ist’s.

Die Veilchendemo ist von 2013. Heute spiele ich eher Actionheldin:

Da schießen sie aus dem Boden

Heute bin ich zum ersten Mal nach langer Pause wieder ins Fitness-Studio gefahren, und schon wurde ich belohnt: Am Straßenrand waren die schönsten Fliegenpilze. Der Regen treibt sie aus dem Boden.

Auf dem Nachhauseweg habe ich dann angehalten und fotografiert:

Wie aus dem Märchenbuch!

Eine neue Rabatte für den Garten

Unser Garten hat eine sehr vernachlässigte Staudenrabatte, die dringend eine koplette Runderneuerung braucht. Seit zwei Jahren schon sage ich mir immer wieder: „Diese Rabatte mussgejätet werden“. Aber wie das so mit guten Vorsätzen ist, sie scheitern meist an Notwendigkeiten wie Essen kochen, Wäsche waschen, Gemüsegarten pflegen.

Dass ich jetzt die Zeit dazu finde, verdanke ich meinem Miss Marple. Also eingentlich meinem Magen, der mich im Sommerurlaub so derart ausgeknockt hat, dass ich nur auf der Couch sitzen und Videos schauen konnte. Unter anderem 22 Stunden Miss Marple von der BBC. In einer Folge sagt sie: „…Das ist wie mit Unkraut im Garten. Wenn man eine Ecke stehen lässt, muss man am Ende das ganze Beet umgraben.“ Dieser Satzt hat direkt zu mir gesprochen und sich mit kleinen Widerhaken in meinem Bewusstsein festgekrallt. grosse-staudenrabatte-4Von weitem betrachtet, sieht es ja nicht ganz so schlimm aus, aber aus der Nähe…grosse-staudenrabatte-5…sieht man das ganze Elend! Ungepflegt, und die Tatsache, dass  nicht allzuviel Unkraut wächst, liegt nicht etwa an sporadischem Jäten, sondern vielmehr an einem totalen Mangel an Wasser und Dünger!

Jetzt habe ich eine Woche Urlaub, den, der im Sommer wegen Krankheit weggefallen ist, und ich habe mit der Rabatte angefangen. Am letzten Wochenende waren wir schon in der Karl-Foerster-Staudengärtnerei und haben einige Stauden gekauft. Am liebsten hätte ich ja gleich den Spaten genommen und losgegraben, aber nur ein Idiot wütet planlos mit dem Spaten in einem bestehenden Beet. Alle andern beginnen mit einem Plan. („Allways remember that plan comes before work in the dictionary, and for good reason“ wie ich einmal in einem Kalender las)staudenrabatte-ist-zustandIch verbrachte also einen schönen Vormittag mit einer Bestandsaufnahme und dann damit, einen neuen Plan für die Rabatte zu zeichnen, wobei die neuen Stauden noch nicht verteilt sind und ebenfalls noch nicht eingezeichnet ist, welche Staude umziehen darf. staudenrabatte-planIn den 14 Jahren seit Anlage der Rabatte hat sich die Licht/Schatten-Situation geändert, der Apfelbaum wirft einen deutlichen Schatten (rosa eingefärbt). Ursprünglich bestand die Rabatte aus zwei gewundenen Beeten, mit einem Weg dazwischen. Er sollte dazu verleiten, zwischen den Beeten herumzuwandeln. Der Weg wurde so gut wie nie begangen und die Taglilien haben ihn fast zur Gänze übewuchert. Zwei Rosen haben das Zeitliche gesegnet, zwei stehen inzwischen im Schatten und werden von der Kletterrose Bobbie James bedrängt. Die werden auf den ehemaligen Weg bzw. in den neu umzugrabenden Bereich umziehen. Die Haselnuss-Stäucher am Ende der Rabatte sind auch gewachsen und versperren den Durchgang, daher wird die neue Rabatte ein Stück kürzer werden. Die neuen Grenzen sind rot eingezeichnet.grosse-staudenrabatte-2Unverändert bleibt die Ecke mit dem Brunnen (vorne bis zur inzwischen rotlaubigen Pfingstrose) Hier, direkt an der Terrasse, an meinem Lieblings-Sitzplatz, habe ich immer wieder Unkraut gezupft, das sieht gut aus.

Übermäßig weit bin ich noch nicht gekommen:grosse-staudenrabatte-6Der Gartenschlauch dient als Markierung der neuen Beetgrenzen und ich habe auch schon etwas Rasen abgestochen und links gelagert, die Soden sollen die Beetstreifen, die wegfallen, gleich mit neuem Rasen bedecken. Man kann in der Mitte ein Loch erkennen, der heutige Regen soll die Lehmerde unter der Mutterbodenschicht aufweichen, damit ich die Rose „Schneewittchen“ dorthin umsiedeln kann.

Heute Morgen kam ich nicht so in die Gänge, und als ich schließlich ausgebummelt hatte, kam der Regen. Und obwohl ich nicht so die Deko-Liesel bin, zeige ich heute mal den Türkranz, den ich an Stelle des Staudenbeetes aufgehübscht habe. Den Kranz und die Herzchen habe ich aus meiner ersten Weidenernte geflochten.herbst-tuerdeko-2Ich hoffe, er lebt länger als sein Vorgänger, der wurde vor ein paar Jahren zu Halloween von der Dorfjugend angezündet, wir waren an dem Abend nicht da…
Ein mieser Steich, zu der Zeit hatten wir noch einen Weidenbogen um die Tür, der leicht hätte Feuer fangen können. Besser nicht dran denken! Aber ich habe eine Deko vermisst und will mich jetzt beim Heimkommen freuen.

Sonntagstagebuch 28.2.

Mein Sonntag begann zu so einer abartig frühen Zeit (6:30), dass es dazu keine Bilder gibt – zu müde. Warum? Die Lammkeule, die mittags auf dem Tisch stand, brauchte 6 Stunden im Ofen.

Ich blieb dann heldenhaft wach, und das ist in der Zeit bis zum Schlafengehen noch passiert:

  • *Schneeglöckchen aus dem Garten hereingeholt und mit kleinen Weidenzweigen abgestützt. In einer Woche werden sie wieder an einer anderen Stelle eingepflanzt, so verteilen sie sich im ganzen Garten.
  • eins von zwei Shirts „auf Figur“ gebracht, beide hatten mal den selben Schnitt, das grüne kommt auch noch dran. Der Schnitt ist aus Burda 2/14, ich finde aber, dass er zuviel Falten unter den Armen wirft.
  • Einen Ärmelschlitz für die Tochter-Bluse genäht
  • ein Unterhemd gestopft – ich sollte bei Brot und Butter neue nähen
  • einen Berg Wäsche gewaschen
  • Kaffepause mit Buch
  • wieder ein Brot gebacken

Sonntagstagebuch

Frau Siebenhundertsachen schreibt immer so schön über ihre „Sonntagssachen“. Mir gefällt diese Rubrik so gut, dass ich ihr das einfach nachmache.

Und das war mein Sonntag:

Zwei Sorten Brot gebacken. Ich backe nach diesem schönen Buch, dessen Autor diesen schönen Blog betreibt.

* Gulasch gekocht. Eigene Zwiebeln, eigene Möhren, eigener Kohlrabi. Landleben ist toll.

* Ein Fahrrad repariert. * Drei Sorten Salat ausgesät. * Den Kohlrabi für dieses Jahr beim Keimen erwischt. Er ist erst vor 6 Tagen ausgesät worden!

* Integralrechnung geübt, mit den 3 K’s als Unterstützung: Kaffee, Kuchen, Cookie * Ein Konzert gehört: Dreimal Prokofjew, unter anderem das Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26. Dazu gab es die obligatorische Uraufführung, die sich dieses Mal direkt auf das Klavierkonzert bezog. Ich hatte offensichtlich die falschen Substanzen genommen und konnte deshalb keinen Bezug feststellen. Auf der Blödheits-Skala gab es trotzdem ein „nicht ganz so blöd“, man muss ja die Relationen beachten. Es gab schon viel Blöderes. * Am Ende noch eine Weile gestrickt: Heidi ist fertig! Einen Steek der Ärmel todesmutig abgenäht und aufgeschnitten. Jetzt müssen die Ärmel nur noch eingesetzt werden und die Knöpfe dran.

Gipfelstürmer-Müsli

Unser Müsli mache ich seit einiger Zeit selber. In Anlehnung an einen Müsli-Fabrikanten ( der mit dieser unsäglichen Radio-Werbung) hat es diesen Namen bekommen. Ich wollte etwas Gesundes, das ohne Zucker ist  und bitte auch gut schmeckt. Außerdem muss es ein paar Stunden in Milch schwimmend aushalten, ohne kleistrig zu werden. Und es darf natürlich kein Vermögen kosten!

Die Herstellung ist simpel, dauert aber eine Weile. Ich verwende je 2 Pakete Basis-Müsli, Basis-Cerealien-Mischung, kernige Haferflocken, und Mandeln und noch 500g Rosinen. Dazu kommen Walnüsse aus dem Garten von Freunden, 500g Dinkelflocken und dieses Mal auch 200g Cashew-Kerne.

Die eigentliche Arbeit ist das Kleinhacken der Mandeln und Nüsse. Ich habe es im Mixer probiert, aber das ergiebt zu viel Pulver, also mache ich es auf die altmodische Art mit dem großen Messer. Die Zutaten werden gleichmäßig auf meine beiden größten Schüsseln verteilt, durchgemischt und dann in Gläser und in die Tüten zurückgefüllt. (Wer sagt denn, dass Einmachtrichter nur für Marmelade da sind? Müsli lässt sich damit prima abfüllen.) Fertig sind 4,5 kg Müsli. Eine Banane und Milch dazu, und schon hat man ein gesundes Frühstück.

Spaßeshalber habe ich mal die Nährwerte berechnet

100g dieser Mischung enthalten ungefähr:

  • Energie:                 384 kcal
  • Fett:                         10,5 g
  • Kohlenhydrate:  49 g
  • davon Zucker:     8,5 g
  • Ballaststoffe:      10,3 g
  • Eiweiß:                   11,4 g

Die Zuckermenge sieht natürlich auf den ersten Blick viel aus, kommt aber von den Rosinen, und dadurch ist das Müsli ohne es nachzusüßen richtig lecker.

Kuchen-Deko

Heute habe ich einen Kuchen für einen guten Zweck gebacken. Das ist weiter nicht erwähnenswert, so etwas machen die meisten von uns mit schöner Regelmäßigkeit. Aber meinen Deko-Tip möchte ich weiter geben:

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Hier ist der Kuchen, ein Foto zu machen fiel mir erst relativ spät ein. Die kleinen Schneeflocken sind von Barcomi’s in Berlin.

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Die großen kann man sich aber ganz einfach selber machen:

Einfach mit dem Motiv-Locher aus Backoblaten ausstanzen.

 

 

Und nun noch ein kleiner Witz:

Neulich bei Pfarrers:

Kommt der Pfarrer zu seiner Makronen backenden Frau in die Küche: „Schatz, hast du die Hostien irgendwo gesehen?“

Pfingsten: Eine Foto-(Land-)Love-Story

DSC_0835Ein Zaunfeld erhöhen (beim Pfeil ist eine Lücke in den Doppelstegplatten bei der überdachten Treppe der interessierten Nachbarin, ehemals mit Ausblick – in meine Küche).

DSC_0826Die ersten Erdbeeren vom Ehemann vor der Nase weggeschnappt kriegen

DSC_0827Im Gewächshaus nach dem rechten sehen

DSC_0831Auf die ersten Kohlrabis freuen

Gurke erntenEine Gurke ernten, die ersten sind immer etwas kleiner

DSC_0828Einen Kopfsalat ernten und draußen putzen (11 Schnecken gefunden!)

DSC_0837Einen Blumenstrauß vor dem Rasenmäher retten

DSC_0839Unterm Ahornbaum GrillenDSC_0836

DSC_0845Die Blumenrabatte etwas ent-Unkrauten

DSC_0843Einen geschmacksverirrten Gartenzwerg finden

DSC_0844Eine fast verlorene Rose freilegen…

DSC_0846…und unter Bewachung stellen

DSC_0840Die Winter-Norma für den Sommerschlaf waschen.

Kochen am MMM

DSC_0820Diese halbe Kiste mit Spinat habe ich gestern geerntet. Und weil Me Made Mittwoch war und ich den Spinat im selbstgenähten Kleid verarbeitet habe, fand ich es lustig, gleich das Kochrezept mitzuliefern. Im Nachhinein finde ich diese Idee nicht mehr so gut, denn beim MMM sollte es doch eher um Kleidung und weniger ums Kochen gehen. Daher habe ich mein Rezept in einen eigenen Post verschoben. Hier also das Rezept für Spinat-Käse-Nudeln: Rezept Spinat-KäsenudelnFür drei bis vier Personen braucht Ihr:

  • 300 g kleine Nudeln
  • 7,5 l gezupften, gewaschenen und geschleuderten Blattspinat (alternativ 1 Paket TK-Blattspinat)
  • 1 Becher Schmand
  • ca. 100-150g Reibekäse (ich hatte gerade Emmentaler übrig)
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Während die Nudeln garen die Schalotte klein würfeln und in einem großen Kochtopf mit Olivenöl andünsten. Den feingeschnittenen Knoblauch für 1 Min mitbraten und dann den Spinat in Portionen zugeben. Also den Kochtopf bis zum Rand mit dem Spinat füllen, den Deckel drauflegen und warten, bis alles zusammengefallen ist. Dann die nächste Portion Spinat dazugeben, etc. bis der ganze Spinat im Kochtopf zusammengefallen ist. Den Schmand unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Inzwischen dürften die Nudeln fertig sein. Abgießen und zum Spinat geben. Darüber den Käse geben und alles gut unterheben. Spinat-Käse-Nudeln Der frische Spinat zieht ziemlich viel Wasser, auch wenn er in der Salatschleuder trocken geschleudert wurde. Wen das stört, der kann ihn separat im Topf vorgaren und das Kochwasser wegschütten oder ihn in den letzten Minuten bei den Nudeln mitkochen. Mir gehen dabei aber zuviele Vitamine verloren.

Erstfrühling

DSC_0680Die Blüte der Weidenkätzchen ist durch und in den Gärten stehen die Forsyhtien in gelber Pracht: Dies sind laut dem Phänologischen Kalender, der sich nicht nach dem Datum sondern dem Vegetationszustand der Natur richtet, die Anzeichen den Erstfrühlings. Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen und Winterlinge gehören in den Vorfrühling, da falle ich immer wieder mit den Begriffen rein.
Für mich bedeutet die Forsythien-Blüte Zeit für den Schnitt der Rosengewächse. Dazu zählen nicht nur die Rosen, von denen ein Haufen im Garten herumsteht, sondern ganz besonders der Schnitt der Brombeeren, die wir am Spalier ziehen.
Bormbeeren vor dem SchnittSo sehen Brombeeren aus, die sich ein Jahr lang vor dem Schnitt drücken konnten. Unten rechts sieht man einen ganz besonders fiesen Trick der lieben Kleinen: Wenn eine Ranke lang genug ist, dass sie auf den Boden aufstößt, bildet sie dort neue Wurzeln und eine neue Pflanze. Zur Vermehrung nutze ich das gerne, aber hier stehen fast 20 neue Brombeerpflanzen um das Spalier.
Dies ist eine alte Sorte mit vollem Aroma und kompletter Stachelausrüstung. Ich bin ja der Ansicht, dass man bei Brombeeren gewisse Opfer bringen muss. Und die modernen stachellosen Brombeeren haben einfach nicht das Aroma und den Geschmack der alten Sorten. Wer also den vollen Geschmack erleben will, muss bereit sein, einen gewissen Blutzoll zu zahlen. Ich stehe zu diesem Dogma. Fast immer. Nur nicht zur Schnitt-Zeit. Da kann es vorkommen, dass meine Überzeugung ins Wanken gerät.
Das ist das Brombeer-Spalier nach zwei Nachmittagen mit der Schere.

brombeeren, wenig übrig
Das ist meine arme Hand nach eben diesen Nachmittagen.

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Die armen Brombeeren hatten das Auslichten bitter nötig.

Themenwechsel: Endlich habe ich mit der der Zaunerhöhung zur interessierten Nachbarin hin begonnen. Nachdem ich lange über die Durchführung gegrübelt und ordentlich Weidenruten gesammelt habe, ist der Plan fertig. Unser Zaun zur interssierten Nachbarin hin ist ja nur 1,80m hoch, die Pfosten stehen aber gute 60 cm über. Diese Lücke wird mit einem Geflecht aus Weidenruten gefüllt, dann kann man auch nicht mehr aus Versehen von der Treppe ins Hochparterre, da wo der Stuhl vor der Lücke im Sichtschutzglas des Vordaches steht, in unsere Küche, Wohnzimmer und den halben Garten schauen. Nicht dass ich das irgend jemandem unterstellen würde!

Zaun zur Straße

Zaun zur Straße

Das ist nicht Zaun zur Nachbarin, aber er sieht genauso aus.

Das Geflecht arbeite ich im Gemüsebeet, da kann ich die Staken gut in die  stecken, sie sollen sowieso überstehen. Wenn es fertig ist, wird zwischen zwei Rahmen aus imprägnierten Dachlatten gelegt, die werden fest miteinander verschraubt und dann zwischen den Pfosten befestigt. Ich bin gespannt, wie weit meine Weidenruten reichen. Im Moment arbeite ich mit der angetrockneten Ernte aus diesem Jahr, aber trockene Ruten weichen schon ein für die nächsten Zaunfelder. halber Weidenzaun

Im Gewächshaus wachen die Radieschen, Pflücksalate, Salatköpfe Kohlrabi und Spinat.DSC_0707 Letzterer ist auch schon im Beet aufgelaufen, das er sich mit den Kartoffeln teilt. Der Plan ist, dass der Spinat geerntet werden kann, wenn die Kartoffeln angehäufelt werden. Dazu bekommt er ca. 3 Wochen Vorsprung bei der Aussaat. Bin gespannt, ob das dieses Jahr klappt.

Die beiden Beete in der Einfahrt vor dem Haus sind immer am frühesten mit der Blüte dran: sie bekommen mit am meisten Sonne und die Erde in den Kästen erwärmt sich schnell.EinfahrtDSC_0678DSC_0677Das Unkraut wächst natürlich auch schon wieder mit gefühlter Lichtgeschwindigkeit. Es in Grenzen zu halten, ist eine Sisyphus-Arbeit. Ich habe beschlossen, direkt am Haus, das heißt im Käuterbeet vor der Küche anzufangen. Das ist nämlich das erste Stück Garten, das ich morgens sehe, und warum sollte ich nicht den Tag mit einem Blick auf meinen Erfolg beginnen, statt schon am frühen Morgen mit meinen Unzulänglichkeiten konfrontiert zu werden?Kräuterbee vorherEs ist schier unfassbar, mit welchem Tempo sich der Löwenzahn über den Winter ausgebreitet hat!

DSC_0496Das hier ist übrigens ein supergeniales Werkzeug, das mir meine Mutter geschenkt hat: ein Kantenabstecher. Das halbmondförmige, geschärfte Blatt geht durch die Grassoden am Beetrand wie durch Butter, mit dem Spaten ist das Abstechen dagegen eine Quälerei.

DSC_0495Das ungesund-gelbliche ist der Buchs, den die Katzen auf dem Gewissen haben. Keine Pflanze hält das auf Dauer aus, wenn die Katzen daran markieren. Schönen Dank auch. Manchmal wünschte ich mir einen großen, bösen Hund!

Das ist ein Anblick, der meinen müden Augen morgens gut tut:Kräuterbeet nachherNoch ist es etwas kahl, aber man sieht schon die Tulpen in den Startlöchern. Bald werden auch die Ringelblumen, die ihren Samen im letzten Jahr so großzügig im Beet verteilt haben, aufblühen und auch der Liebstöckel und der Estragon zeigen die ersten Triebe.

2. November

2. MeMadeNovember

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Wir bauen uns ein Gewächshaus

9.10.11.24

Neues aus dem Garten