MMM: Norma am Ende der Welt

Auch wenn am heutigen Oktober-Me-Made-Mittwoch die meisten die erste Herbstgarderobe präsentieren, zeige ich noch ein paar Stücke aus meinem Sommerurlaub, denn seither bin ich nicht zum nähen gekommen, und mit den warmen Sachen kann ich mich nicht so recht anfreunden.

Im September waren wir in der Bretagne, am „Finis Terrae“, dem Ende der Welt, wie die Römer sagen. Für die Bretonen heißt das Finistère übigens „Penn-ar-Bed“, und das bedeutet „Anfang der Welt“.

Diese Fotos sind dann an der Pointe du Raz entstanden, das ist – je nach Standpunkt – der Anfang vom Anfang oder auch das allerletzte Ende vom Ende der Welt. Geografisch ist es auf jeden Fall der westlichste Punkt von Festland-Europa.

Ich habe mir für diesen Urlaub noch schnell die zweite zugeschnittene Norma-Bluse genäht, den Zwilling mit den Fischen habe ich schon einmal im April gezeigt.

Diese hier hat Flamingos, Kakteen und Ananas drauf, als ich den Stoff vor einem Jahr in Frankreich gefunden habe, war ich gleich verliebt.

Die Shorts, die ich dazu trage, sind eigentlich nur pro Forma in den Koffer gewandert, wir hatten mit deutlich kühleren Temperaturen gerechnet. Aber man kann ja nie wissen, und tatsächlich bin ich in der zweiten Woche kaum aus dieser Hose herausgekommen.

Natürlich kommt man vom äußersten Ostrand unserer Republik nicht so ohne weiteres an das Ende der Welt, uns so haben wir drei Tage für die Reise veranschlagt und noch ein paar Schlösser auf dem Weg besichtigt.

Für die Reise habe ich mir noch eine neue Hose nach bewährtem Schnitt genäht: Burda 10-2018#102, die Bundfaltenhose habe ich bereits aus einem leichten Woll-Glencheck. Dieses Exemplar ist aus Leinen, uns links sieht man, wie so ein Stoff ungebügelt und nach 6 Stunden Autofahrt bei 33° Außentemperatur dann aussieht. Die Hose ist genauso bequem, wie sie aussieht, für lange Reisen ist sie perfekt geeignet.

Und weil ich immer schon mal einen auf Schlossherrin machen wollte, gibt es noch ein Foto von der kompletten Kulisse: Azay-le-Ridau gilt als das schönste Renaissance-Schloss im Loire-Tal.

14 Gedanken zu “MMM: Norma am Ende der Welt

  1. Schöne Urlaubsfotos zeigst du, während in Berlin bereits die Blätter ihre Farbe gewechselt haben 🙂 Die Bluse gefällt mir ganz besonders gut.

    LG Carola

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  2. Die Bretagne finde ich ebenfalls sehr reizvoll und schön. Selbst vom Westrand Deutschlands würde ich die Strecke aber auch nicht in einem Rutsch fahren wollen. Schöne Urlaubsfotos in angenehmer Urlaubsgarderobe! Liebe Grüße!

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  3. Das sieht nach einem sehr schönen Urlaub aus! Und Deine Norma in dem fröhlichen Print macht gute Laune und weckt Frankreich-Sehnsüchte. Ein sehr schöner Blusenschnitt, der bestimmt viel getragen wird. Liebe Grüße Manuela

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  4. Danke, daß Du uns an Deinen Urlaubserninnerungen teilnehmen läßt! Im Augenblick ist ja eine Frankreichreise so undenkbar wie eine Reise ans Ende der Welt…Die Bluse ist wirklich sehr schön, den Schnitt muß ich unbedingt mal ausprobieren.
    Den Eisencardigan habe ich grade auf Deinem Blog auch gefunden, wirklich eine tolle Jacke! Und die hat weite Ärmel? Schade, daß siegestrickt und nicht genäht ist, im Stricken bin ich furchtbar langsam..
    LG Barbara

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    1. Liebe Barbara,
      Danke zurück. Ich stricke leider auch elendiglich langsam, an der Eisen-Cardigan habe ich fast anderthalb Jahre gesessen. Am meisten stricke ich im Urlaub oder auf Bahnreisen. Aber natürlich kann man so etwas ja auch nähen, weite Ärmel sind ja kein Problem.
      Wir haben es aus Frankreich eine Woche vor der Reisewarnung zurückgeschafft, abgesehen davon, dass die Bretagne niemals über 40 Fälle pro 100 000 in sieben Tagen gekommen ist!

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  5. Wie schön die Urlaubsfotos sind! Deine Bluse ist ganz zauberhaft, die Printmotive sind so herrlich sommerlich und beschwingt. Mit Strickjacke drüber kannst Du die Bluse sicher auch jetzt im Herbst gut tragen. LG Kuestensocke

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  6. Ich freue mich für Dich, daß Du in dieser komischen Zeit so schöne Urlaubstage genießen konntest. Bei deiner Norma-Bluse hab ich zweimal lesen müssen. Es gibt eine „Norma“ aus der Ottobre? Das war mir bisher garnicht bekannt, denn im Internet sieht man ja nur „Normas“ von Fibremood in allen Variationen. Zweimal habe ich diesen Schnitt auch selbst vernäht und ein drittes Modell liegt zugeschnitten im Nähzimmer. Tja, Leinen knittert edel, aber dafür trägt es sich einfach so angenehm, gerade im Urlaub.
    Herzliche Grüße
    Susan

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