Herbstmantel Nicht-Sew-Along

Was habe ich hier vor gut zwei Wochen geschrieben? Irgendwas von „dass ich zu unzuverlässig sei, einen echten Sew-Along zu hosten“. Stimmt augenscheinlich!

Der erste Sonntag nach meiner vollmundigen Ankündigung war mein letzter Urlaubstag, also Heimreise, auspacken, und den gelieferten Stoff auspacken. Er ist erfreulicherweise von den Farben genauso, wie ich ihn mir vorgestellt habe.

Dann haben wir dem großen Kind beim Packen geholfen, das dann am Freitag ausgezogen ist. Ich war dann irgendwie krank, habe ein Wochenende fast nur geschlafen, hatte eine mega-stressige Woche, bin immer noch irgendwie nicht gesund, aber

„Trommelwirbel“

Ich habe immerhin zugeschnitten.

In Echt ist der Stoff deutlich grüner. Ich habe noch nie mit Softshell genäht. Er scheint nicht auszufransen, muss ich ihn totzdem versäubern? Der Stoff ist auch innen ganz weich angerauht, wie Fleece, daher möchte ich ihn ungerne füttern. Geht das? Füttert man Softshell normalerweise? Fragen über Fragen, wenn jemand eine Antwort weiß, bitte helft mir weiter.

6 Kommentare

  1. Softshell mit einer angerauhten Innenseite habe ich bisher nicht gefüttert, stattdessen an den Belegen Versäuberung mit Schrägstreifen und beidseitiges Absteppen der auseinandergelegten Nahtzugaben. Das war allerdings eine Männerjacke, das Absteppen hat die Schnittführung recht betont. Vermutlich würde auch offenkantiges Verarbeiten genügen. Bin gespannt auf deine Schnittverarbeitung und Taschenlösungen. Leider habe ich keine Zeit, heimlich mitzunähen, werde aber gern mitlesen. Viel Erfolg! Tily Ideal.

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  2. Meine Großmutter hat immer gesagt: „Gut zugeschnitten, ist halb genäht.“ Bei Softshell muss ich passen, das habe ich noch nie gemacht. Vielleicht findest Du etwas bei pattydoo? Sie hat auch einen Schnitt für eine Softshell-Jacke gemacht und in den dazugehörigen Nähvideos erzählt sie eigentlich immer etwas zur Verarbeitung der Materialien. Dir gute Besserung & liebe Grüße Manuela

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  3. Ich meine, Softshell muss man nicht füttern, die kuschelige Seite ist ja recht angenehm. Allerdings ist sie etwas rutschhemmend bei bestimmten darunter getragenen Kleidungsstücken, die Ärmel dürften dann nicht zu eng sein – sonst müsste man diese ggf. füttern. Softshellnähte habe ich meist flachgesteppt: entweder mit Geradstich genäht und dann auf der rechten Stoffseite links und rechts der Naht mit weiteren Geradstichnähten abgesteppt, oder mit Geradstich genäht und mit einem breiten Coverstich etweder auseinander nach rechts und links geklappt dann mittig gesteppt oder beide Nahtzugaben nach einer Seite geklappt entsprechend auf dieser Seite mit Coverstich drüber gesteppt. Da wo man das Innenleben nicht sieht und schlecht abstepen kann (Ärmelnähte) kann man die Nahtzugaben auch so lassen, der Softshell franst ja nicht. Oder mit der Overlock nähen, aber ich würde die Maschine nicht schneiden lassen. Wie machst Du die Säume? Ich habe für Softshell und ähnliches Faltgummiband für mich entdeckt. Viel Spaß beim weiteren Nähen! Liebe Grüße!

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    • Vielen Dank für Deine ausführlichen Tipps. Ich denke, ich werde die Nähte flachsteppen und bei den Säumen die Kanten mit Schrägband oder so einfassen. Vom Maskennähen habe ich noch gefühlte Kilometer Schrägband übrig…
      LG, Stefanie

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