Der „Zuhause-zum-Einwickeln“-Quilt

DSC_1546Meine jüngere Tochter hat das heimische Nest verlassen, und für Zeiten von Erkältung oder ähnlich frostigen Zuständen wollte ich ihr ein Stück von zu Hause mitgeben.
Seit Constanze über ihren Streifen-Quilt nach dem Zufallsprinzipgeschrieben hat, bin ich von dieser Methode fasziniert. Ich habe also aus allen Fleece-Stoffresten, aus denen ich jemals für mich oder die Mädchen und noch aus einigen Resten, die mir meine Schwiegermutter gegeben hat, Steifen geschnitten und diese zu einem Endlos-Streifen zusammengenäht. Vorher habe ich genau berechnet, wie groß die Decke werden sollte und welches Maß diese Streifen dann haben müssten. Beim Zuschneiden und zusammennähen schwächelte ich dann etwas und überlegte, dass die Decke doch auch aus 23 statt 24 Streifen bestehen könnte. Zum Glück, kann ich nur sagen, denn die nächste Überlegung war dann, dass bei dieser Technik etwas durch 2 teilbares herauskommen müsste, und dann habe ich noch einmal nachgerechnet.

1 Streifen an der Längskante zusammengenäht und durchgeschnitten macht 2 Streifen, wieder nähen uns schneiden macht 4 Streife, dann 8, dann 16, dann 32. !? Eine 24 kommt gar nicht vor!
Wie gut, dass 8+16=24. Ich habe den langen Streifen also gedrittelt und ein Drittel und die beiden anderen Drittel getrennt verarbeitet. Als ich dann die beiden Teile zusammengenäht hatte und zum Quilten auf die billige, aber superflauschige Fleecedecke legte, erlebte ich eine böse Überraschung: irgendwie hatte ich die Nahtzugaben falsch berechnet und die Streifendecke war viel zu lang!

Zuerst schnitt ich den überstehenden Teil ab, aber mir gefielen die Proportionen der Streifen nicht. Außerdem waren an ein paar Stellen die Stoffe vom Kollegen Zufall nicht so schön verteilt worden.
Also habe ich jede Naht mit der Ovi noch einmal nachgefasst und dabei die Streifen um
2 cm verschmälert. Jetzt gefallen mir die Proportionen und die Länge passt auch. DSC_1536Ich habe dann das Quilt-Top einfach an den Kanten schmal eingeschlagen und mit einem großen Zick-Zack-Stich auf die Fleece-Decke genäht. Dann habe ich alles in den Nahtrillen durchgesteppt.


Auf dem Quilt sind übrigens einige Tiere versteckt, quasi ein kleines Suchspiel.

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