Wintermantel Sew-Along Teil 6a

Ich muss in eine Falte im Raum-Zeit-Kontinuum geraten sein: Eben noch hinke ich dem Sew-Along-Zeitplan um Wochen hinterher und ploff  bin ich auf einmal auf den 4.11. katapultiert! Ich habe die maximale Krise! Nähen sprengt eindeutig die Grenzen der Physik.

Was ist passiert? Also, ich habe gestern die Abnäher brav durchgeschlagen,  heute genäht und dann die ganzen Fusseln vom Markierungsgarn herausgepopelt, hat fast einen ganzen Nähtag gekostet. Aber was tut man nicht alles, damit das Kind den perfekten Mantel bekommt.Die Abnäher sind durchgeschlagenSo sieht das auf der rechten Seite aus

Dann habe ich Nahttaschen in die Teilungsnähte am Vorderteil eingearbeitet, die Rückennaht geschlossen, die Teilungsnähte am Rücken genäht, die Seitennähte geschlossen und die Teilungsnähte rundherum abgesteppt. Schulternähte geheftet, am Futter die Seitennähte geschlossen und ebenfalls die Schulternaht geheftet (Raglanärmel). Kind herbeigerufen, in den Mantel gesteckt, Krise gekriegt. Der Mantel sieht aus wie ein roter Wollsack!

Tee getrunken. Aufhänger in extra-stabil genäht (Erfolgserlebnis). In das Schrägband wird eine „Seele“ eingelegt

Durchgeatmet. Nachgedacht.

Ein Blick auf das Schnittmuster zeigt: Noch ist nichts Wesentliches genäht, das man nicht mehr korrigieren könnte. Der Mantel darf  2 Nummern kleiner werden, das entspricht ca. 8cm weniger Weite. Den Halsausschnitt kann ich auch um etwa 2cm anheben. Damit die Abnäher richtig sitzen, nehme ich die Weite nicht nur an den Seitennähten sondern auch an der Vorderkante und in der rückwärtigen Mitte weg.  Puh! Erste Krise gemeistert!

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