Die Unkraut-Herausvorderung

Der heutige Tag hat ein Thema:

Wieviel Unkraut kann eine entschlossene Frau innerhalb einens Tages aus ihrem Garten entfernen?

6.30 Uhr: eine halbe Stunde vor Weckerklingeln weckt mich der Regen. Wecker ausgestellt.

8.18 Uhr: Meine innere Uhr weckt mich. Als ich die Brötchen hole, hört der Regen auf.

9.30 Uhr: Bestandsaufnahme mit der Kamera, Bilder gibt es beim nächsten Regen.

113.15: Durst, leichter Hunger und die Angst vor einem Sonnenbrand treiben mich ins Haus. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel mit Schäfchenwolken, dazu ein leichter Wind – das ideale Wetter für einen Sonnenbrand.

Wo um alles in der Welt ist der Vormittag geblieben? Ich habe unfassbare 3 3/4 Stunden damit verbracht, diesen kleinen Streifen von Quecke, Winde und Löwenzahn zu befreien.

Und ich habe nicht einmal ein gescheites „vorher“-Bild, um den Erfolg zu dokumentieren! Gut, uch habe auch noch Sonnenblumen und Wicken (für die es eigentlich zu spät ist), sowie Lavendel und Hornveilchen (unter dem Vlies) ausgesät, dazu  zwei Samenbomben „Mohn“, 18 Buchsbäumchen umgetopft und den Lauch nebenan gehackt, gehäufelt  und gemulcht. Die Hecke habe ich auch ein bisschen geschnitten, damit mein Mann, der amtierende Heckenschneider, nicht versehentlich meine Jungpflanzen zertrampelt. Aber fast vier Stunden?! In dem Tempo wird die Blumenrabatte bis zum Herbst nicht fertig.

Ich werde die Regel: „Erst die Pflanzen, die uns ernähren“ wohl ein bisschen brechen müssen. Schließlich „ernährt“ uns der Ziergarten ja auch, bloß eben die Seele. Heute Nachmittag werden die Blumenrabatten und die Gemüsebeete im halbstündigen Wechsel bearbeitet, und dann sehe ich mal, wie weit ich komme.

Jetzt müssen erst einmal die Tomaten von der Kürbis-Invasion befreit werden. Außerdem fliegt der „Reservekürbis“, den ich gepflanzt hatte, weil die Kürbisse recht mickerig waren, heraus. Zwei Kürbisse sind mehr als reichlich.

22.45 Uhr: Die Tomaten sehen jetzt so aus:

 

Jetzt kann man auch die Bohnen sehen, die sich mit den Tomaten das Beet teilen. Auf der anderen Seite der Tomaten hatte ich auch Bohnen gesät, die sind aber nicht gekeimt. Jetzt habe ich nochmal nachgesät.

Hier wohnten mal eine Zucchini und ein Kürbis. Die Zucchini ist irgendwie abgefault, das ist mir schon mal passiert. Ist nicht so schlimm, die zweite Zucchini im Kürbisbeet hat zwei Triebe und liefert mehr als genug Früchte.

 

 

 

Und das habe ich unter den Kürbissen gefunden:

Die Bohnensorte heißt „Delinel“ und ist tiefkühlgeeignet, sehr lang und dünn und vor allem lecker.

Fazit:
Nach ungefähr neun  Stunden Gartenarbeit habe ich drei Gemüsebeete und ein paar Meter in den Blumenrabatten geschafft. Das ist echt ernüchternd, ich hatte geglaubt, dass ich mehr zu Stande bringe. Was die Menge an Unkraut und besonders an Kürbis angeht, so wartet vor dem Komposthaufen ein ca. 80 cm hoher Hügel auf ein Rendezvous mit dem Häcksler.

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