Archiv der Kategorie: Schnittkonstruktion

12 x Me Made – Januar

12x MeMade

Chrissy hat für 2018 zum gemeinsamen Kleidernähen aufgerufen. Sie selber will jeden Monat einen Schnitt nähen, den sie noch nicht zuvor genäht hat, aber den Teilnehmern bleibt selbst überlassen, ob sie einen alten oder bereits erprobten Schnitt nähen wollen. Dass nette an dieser Aktion ist, dass über das eigentliche Nähen, den Erfolg oder den Misserfolg, mitberichtet wird, also eine Art „Making of“ gezeigt wird. So etwas finde ich beim lesen auf Blogs immer besonders interessant, und weil ich mir schon vorgenommen habe, mehr über das eigentliche Nähen zu berichten und nicht immer nur fertige Werke zu präsentieren, ist das für mich ein idealer Anstupser, diese Pläne auch umzusetzen. Vielen Dank, liebe Chrissy.

Das Motto :  „Alles kann — nichts muss“, kommt mir dabei entgegen. Im Januar ist meine Näh- und Blog-Zeit immer reichlich und hoch, dann kommt im Laufe des Jahres das „Säen und Ernten“ dazu und Zeit wird knapp. Möglicherweise muss ich dann also eine Sommerpause einlegen, aber ich will das Jahr nicht vor seinem Ende schlecht reden!

Jedes Mal etwas Neues zu nähen ist für mich jetzt keine so große Herausforderung. Ich nähe höchst selten einen Schnitt zweimal, dafür gibt es viel zu viele spannendes Schnitte, die ich alle ausprobieren will und ich nähe dafür auch einfach nicht genug.

Für den Januar habe ich mir vorgenommen, das Weihnachtskleid 2017 fertig zu nähen. Ich bin auch schon fast damit durch, denn es war auf der Annäherung dabei. Also gibt es heute keine Vorstellung, sondern gleich einen Zwischenstand.

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Genäht wird Kleid Nr. 1, das ist der Vogue-Schnitt links im Bild. Der Stoff ist übrigens vom Stofftisch in Bielefeld vor zwei Jahren und ich glaube er kommt von unserer Gastgeberin Chrissy!

Was man auf dem Umschlag des Schnittes nicht sieht, ist der sehr weite Ausschnitt des Kleides. Das rückwärtige V habe ich gleich am Schnitt „weggkorrigiert“ und ich habe auch versucht, die Ausschnittlinie nach oben zu versetzen, aber bei Raglan-Ärmeln ist das für mich doch noch zu kompliziert.DSC_0533Die Ärmel habe ich auch verlängert und erweitert, um mehr Bewegungsfreiheit in dem Kleid zu haben. Beim ersten Anprobieren sah ich aber aus, wie eine Presswurst. Die Erklärung: Trotz gemessener (und im Schnitt angekreuzter!!!) Größe 12 habe ich eine 10 zugeschnitten! Ich will gar nicht wissen, was mein Unterbewußtes mir da wohl für einen Streich gespielt hat. Bei gehefteten Nähten und 1,5cm Nahtzugabe war das aber ganz leicht zu korrigieren. Der Ausschnitt war da schon komplizierter, aber Muriel schlug vor, Folie aufzustecken, die Linien für einen Einsatz aufzuzeichnen und danach dann ein Schnittteil zu arbeiten. Mit der Hilfe von Nähkatze und Heidy habe ich das auch hinbekommen.

Dann reichten die mitgebrachten sämtlichen Stoffreste (Merke: niemals ohne alle Stoffreste zur Annäherung reisen, NIEMALS!!! ) nicht für die vordere Passe, also musste ich sie an den Raglan- statt an den Schulternähten teilen.DSC_0596

Und dann habe ich eine geschlagene halbe Stunde herumgepusselt, bis ich zwei identische Rückteile zuschneiden konnte, nur um irgenwie eine Asymetrie beim Einnähen zu produzieren. Die fällt aber kaum auf und bleibt jetzt so.

Rückwärtige Passe

Den kleinen Abnäher, den man auf dem Probestoff am Nacken sieht, habe ich übrigens in einer stärkeren Krümmung der Ansatzlinie verschwinden lassen:

Auf dem unteren Bild sieht man den Unterschied ganz deutlich.

Eingesetzt habe ich die Karo-Passe dann zu Hause. Von dem grauen Stoff für das Probeteil habe ich einen Paspelstreifen geschnitten, damit abgesetzt sieht die Stückellei nicht mehr nach gestückelt sondern ganz gewollt aus.

 

Beim Futter musste ich diese Operation natürlich auch noch durchführen. Dabei habe ich mir zum Auffnähen einen Zierstich gegönnt. Den sieht man natürlich nicht, außer, wenn ich das Kleid an- und aushziehe, aber ich weiß dass er da ist 😉 .DSC_0617

Um den Nahreißverschluss perfekt einzunähen habe ich drei Tricks kombiniert:

Zuerst habe ich die Naht geheftet, so dass die Karos zusammenpassten. Dann habe ich den RV mit Klebestift eingeklebt und dann die Bänder mit dem normalen Reißverschluss-Füßchen eingenäht. Danach habe ich die Heftnaht aufgetrennt und zum Schluss mit dem Spezialfüßchen den RV richtig eingenäht. Hat perfekt geklappt, so mache ich es in Zukunft immer. An der Stelle, wo der Rock an das Oberteil genäht ist, habe ich die Nadel ein bisschen nach außen positioniert, also nicht ganz so dicht an der Raupe genäht. Beim Bügeln nach dem Einnähen kann man das unsichtbar machen, aber dieser halbe Millimeter auf jeder Seite erleichtert das Zuziehen später enorm.

Das fertige Kleid gibt es am Ende des Monats zu sehen, erst einmal geht es jetzt zum Link-up mit den anderen Januar-Projekten von 12 x MeMade.

 

 

 

 

Sommerrock-Sew-Along: Mandarine, Norma und die Taschenfrage

Ich habe als ersten Rock die Mandarine in Angriff genommen, auch wenn mich die blaue Stoffkiste mehr lockt, aber die Ovi ist gerade mit rot eingefädelt. Manchmal werden einem die Entscheidungen leicht gemacht.

Gestern habe ich bereits zugeschnitten und Einlage aufgebügelt.rote Mandarine zugeschnitten

Heute habe ich die Schnittteile abgekettelt und jetzt stellt sich die Frage: Taschen oder keine Taschen? Grundsätzlich finde ich Röcke ohne Taschen doof, weil unpraktisch. Allerdings sind bei diesem Rock die Möglichkeiten eingeschränkt. Mit Jutta von Hexennaht habe ich letzte Woche schon darüber diskutiert, sie näht auch eine Mandarine.

Vor Jahren gab es in der Ottobre einen Rock mit Namen Norma. Es ist, wie Mandarine, ein einfacher, ausgestellter Rock und irre viel genäht worden, und auch in meinem Kleiderschrank gibt es drei davon. Jede hat eine andere Taschenlösung.Norma 1

Norma 1 aus Wolltweed, sie hat Nahttaschen, die klaffen. Norma ist gut vier Zentimeter weiter ausgestellt als Mandarine, wenn bei ihr schon die Nahttaschen klaffen, dann passiert das bei Mandarine erst recht. Also keine Lösung.

Norma 2Norma 2 ist aus einem Patchworkstoff und hat aufgesetzte Taschen, das passt hier gut zum Stoff, würde aber die interessante Schnittlinie des Vorderteils von Mandarine stören. Jutta hat Gesäßtaschen vorgeschlagen, ich würde sie dann irgendwie oval nähen, für meine Zwecke, nämich als Kostümrock würde diese Variante zu sportlich aussehen.

Norma 3Kommen wir zu Norma 3. Sie gerade erst fertig geworden und soll noch bedruckt werden, daher sind die Taschen noch zugenäht. Hier habe ich Eingrifftaschen mit einer Hüftpasse verwendet, eine Taschenform, die ich inzwischen bei engeren Röcken bevorzuge.

Mandarine HüftpassenideeDie Hüftpassentaschen übertragen auf die Mandarine könnte so aussehen.Man könnte das Schnittteil für den Sattel als Vorlage für den Tascheneingriff verwenden, dann hat man eine gute Eingriffsgröße und die vordere Ansicht würde aufgegriffen werden und auch die Proportionen blieben erhalten. Diese Lösung ist eindeutig mein Favorit, allerdings stellt sich die Frage, ob es zur Kostümjacke passt. Das ganze zu Nähen wäre auch nicht ganz einfach, damit Sattel und Tascheneingriff pefekt zusammenpassen, müsste man schon sehr genau arbeiten und hätte vermutlich Nahtzugaben-Knödel ohne Ende!

Ich bin ohnehin nicht sicher, ob ich nicht viel eher einen Pencil-Skirt aus den Resten des Kostümstoffes nähe und mit der Tatsache lebe, dass ich dann lauter rote Röcke im Schrank habe, besonders, wenn ich auch noch den Knip-Rock den Frau HobbyCouture gerade näht,  hinzufüge. Denn der steht für mich auch auf dem Programm, für den Herbst, und auch in rot.

Wie es den anderen Teilnehmerinnen des Sommerrock-Sew-Alongs geht, ist seit Sonntag auf dem MMM-Blog zu lesen. Dort gibt es auch eine tolle Anleitung für einen schnellen Rock von Sibylle.

Kleine Änderungsschneiderei: 2. Treffen

Zweites Treffen: Samstag, 6.  Sonntag 7.Februar.

Das zweite Treffen musste wegen Klempner-Arbeiten und der Teilnahme bei Brot und Butter verschoben werden. Alle, die gestern auf einen Änderungsschneiderei-Beitrag gewarten haben, bitte ich um Entschuldigung.

Thema heute ist:

  • Es geht voran, ich war schon ganz fleißig
  • Hilfe, ich sehe immer mehr Sachen, die geändert werden müssen!

Es geht tatsächlich voran, fleißig war ich aber nicht. Ich habe die Cordhose geändert.Mary1Das ist der Zustand nach 3 Tagen tragen vor der Änderung. Hose hintenHose LeiterHose vorneSo sieht sie jetzt aus.

Ich hatte am Wocheende meine Freundin zum Nähen zu Besuch, und ihre Tochter, die nicht so recht wusste, ob und was sie nähen will, hat mir die Hose zu größten Teil aufgetrennt. Ich habe dann an den Seitennähten 1,5 und den inneren Beinnähten nochmal 2, also insgesamt in der Beinweite 3,5cm herausgenommen. Die wichtigste Änderung, die das sackartige unter dem Po beseitigt hat, war, am Rückteil ab dem Knie aufwärts den Stoff ca. 2cm zu dehnen. Bei engen Burda-Hosen wird das so gemacht, und meine Figur braucht das. Entweder klammere ich also Knip- und Ottobre-Schnitte für mich aus, oder ich ändere das von Anfang an so. Da der Cordstoff massenhaft Elasthan enthält, ist die Hose auch nach der Wäsche noch sehr bequem.

LadyFitSchlitzverarbeitung

vorher

Eine weiter Änderung habe ich an der Vorderseite vorgenommen: Normalerweise wird die Hüft-Tasche bei engen Jeans bis zum Reißverschluss durchgezogen. Das verhindert, dass die Hose im Bereich der Taschen klafft. Ottobre hat das nicht gemacht, und promt verzogen sich die Taschen. Ich habe einfach einen Flicken an der Kante der Tasche angenäht und dann auf der Reißverschluss-Zugabe bzw. dem Untertritt festgenäht.(hier folgt noch ein Bild)

Jetzt ist die Hose auch nicht mehr so durchsichtig.

An den anderen Sachen habe ich nur theoretisch gearbeitet: Ich habe bei Hofenbizer über die Konstuktion von Ärmeln nachgelesen, um bei meinem Mantel später alles richtig zu machen. Stoff für Fehler ist nämlich nicht genug da! Da muss alles auf Anhieb richtig sein.

Ich habe tatsächlich noch etwas gefunden, das ich auch noch ändern wollte:20.+21.Mai

Das Kleid, in dem ich aussehe, wie eine Klosterschülerin. Bei Rong habe ich vor Jahren schon die perfekte Änderungs-Idee gefunden.

Meine Änderung begann mit der Schere (und etwas Mut)Trägerkleid ausgeschnittenDann habe ich den weite Rock abgetrennt und einen Old-School-Teacher-Rock zugeschnitten und beim Oberteil alles aufgetrennt und sauber wieder zusammengenäht. Trägerkleid fast fertigIm Rücken ist schon der Reißverschluss eingeheftet, den vorderen Rock habe ich nur angesteckt, und auch die Seitennähte müssen noch genäht werden. Das kommt aber zu allerletzt dran, vorher muss auch noch der (neue) Futterrock an das Oberteilfutter genäht werden. Dann schließe ich die Seitennähte durchgehend von Saum zu Saum und muss dann nur noch die Ausschnitte absteppen.

Und wie geht es bei Euch? Ändert gerade noch jemand seine Garderobe? Dann meldet Euch über die Kommentare, Verlinkung läuft wie beim letzten Mal.

Mit dabei ist auch

Nähhörnchen

Nix für Lemminge: 3.=2. Treffen

Das letzte Treffen habe ich geschwänzt, ich war krank. So eine heimtückische Erkältung, die ich einfach nicht abschütteln kann. Arbeiten, schlafen, ein bisschen Hausarbeit, schlafen – das geht jetzt schon die dritte Woche so. Immerhin ist der Entwurf fertig, den kann ich Euch also heute zeigen. Und weil ich nicht die beste Zeichnerin bin, habe ich mich bei Top-Model bedient. Der Block mit den Models, die angezogen werden sollen, lag auf Vorrat gekauft im Geschenke-Lager, ohne Hoffnung auf eine Besitzerin, weil just zwei Wochen nach dem Hamsterkauf die Töchter unisono erklärten, daraus herausgewachsen zu sein. Jetzt gehört er mir und man erkennt sicherlich sofort die erstaunliche Ähnlichkeit mit mir 🙂 .

Nix für Lemminge Entwurf in FarbeAus den Kirschblüten-Tischläufern soll ein Rock werden, und weil die beiden nur 50cm breit sind, werde ich das Rückenteil mit einer Teilungsnaht und das Vorderteil mit einer Pseudo-Wicklung arbeiten. Im Prinzip also ein Bleistift-Rock mit einem Überschlag, keine große Kunst. Ich hoffe bloß, dass der Schnitt auch so einfach zu erstellen ist, wie ich mir das einbilde.

Das eigentlich schwierige wird die Bluse: Ein in der Mitte symmetrischer Stehkragen mit einem Verschluss, der am Ende asymetrisch werden soll. Ich bin versucht, auch hier zu tricksen, zumal ich Befürchtungen habe, dass bei einem leichten Blusenstoff so ein Veschluss nicht anständig sitzt. Also Reißverschluss in der Seitennaht und die Knopfleiste vorne von unten bis zur Schräge zugenäht, so dass ich nur die obersten drei bis vier Knöpfe öffnen kann, um den Kopf durchzustecken. Ein Reißverschluss im Rücken wäre auch denkbar, aber dann müsste ich den Kragen teilen, und ich bin nicht sicher, ob das so schön wäre.

Nix für Lemminge - KonstruktionszeichnungHier ist noch mal die Konstruktions – zeichnung. Und was Ihr da links im Bildchen seht, ist das eigentliche Problem: Die Bluse soll aus einer alten Bluse entstehen, und ich bin nicht wirklich sicher, ob der Stoff ausreicht. Ich glaube auch nicht, dass es noch irgendwelche Stoffreste gibt, die sind vermutlich längst zu Barbie-Roben umgearbeitet worden. Die eigentliche Herausforderung bei der Schnittkonstruk- tion besteht also darin, die notwendigen Teilungsnähte bei der Stückelung als gewolltes Detail zu verkaufen. Leider ist der Blusenteil mit der Raffung irgendwie diagonal zugeschnitten, also nicht so ohne weiteres verwendbar, dafür sind die Ärmel aber obenherum recht weit, mal sehen, wie ich das verwenden kann.

Hier ist noch einmal ein Bild vom Kirschblütenstoff, der schwarze Blusenjaquard mit dem eingewebten Paisly-Muster sieht auf den Bildern nur schwarz aus und lohnt die Abbildung nicht.

Kirschblütenstoff

Kirschblütenstoff

Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen genug Zeit zum Nähen finde, der Ruf des Bettes ist abends immer noch sehr laut und durch die Wärme hat die Gartensaison schon begonnen… In jedem Fall bin ich gespannt, wie die anderen Nicht-Lemminge vorankommen. Bei Alex  ist das Treffen seit einer Woche im Gang  .

Nix für Lemminge: Das Mut-Bord

Heute beginnt die große Design-Herausforderung für Selbernäher: Alex von Mamamachtsachen lädt uns ein, in diesem Jahr zu sechs von ihr vorgeschlagenen Themen unser eigenes Kleidungsstück zu entwerfen. Heute soll eine Ideensammlung präsentiert werden.

Ich habe lange gezögert, ob ich dabei mitmachen will, denn erstens habe ich so gut wie keine Erfahrung mit dem Entwerfen von Kleidung und zweitens habe ich eigentlich schon mehr als genug Pläne für neue Nähprojekte (und mit jeder Burda, die in meinen Briefkasten flattert, werden es mehr). Außerdem bin ich nicht die allerzuverlässigste, was gemeinsames Nähen, auch das ist ein guter Grund, solche Projekte zu meiden.

Allerdings ist Grund 1 ja wohl eher ein Grund als ein Hinderniss, um an dieser Herausforderung teilzunehmen. Ich muss ja auch nicht alle 6 Themen bearbeiten. Also will ich mich mal dranwagen.

Das heutige Thema heißt : „From a far away place“ und der Plan ist, Elemente einer nicht-europäische Kleidungs-Silhouette in ein alltagstaugliches Outfit zu übertragen  (ich hoffe, ich habe das richtig verstanden).

Südamerikanische  Ponchos sind absolut nicht mein Ding , die Muster dann schon eher, aber danach steht mir nicht der Sinn, das Gleiche gilt für Afrikanische Kaftane und ihre Muster, bleibt also Asien, und wie es der Zufall so will, liegt da ein Stöffchen, dass ganz from a far away place zu kommen scheint:

KirschblütenstoffIch gebe ja zu, das ist ein echtes Klischee, aber als ich diesen Tischläufer im Supermarkt sah, konnte ich nicht daran vorbeigehen, war er doch auf 3€ reduziert. Zwei von dieser Sorte sollten für einen Rock welcher Silhouette auch immer reichen. Dazu denke ich an ein Blüschen im Stil eines chinesischen Cheongsam:

Autor:Atlaslin unter CC-Lizenz

Autor: Jakob Montrasio unter CC-Lizenz

Für die Bluse habe ich einen schwarzen Stoff im Auge, der momentan irgendwo als abgelegte Bluse in der Verkleidekiste herumliegt.  Natürlich weiß ich, dass Kirschblüten eher tradionell japanisch sind, aber ich habe beschlossen, bei der ersten Herausforderung ein bisschen großzügiger zu sein. Außerdem brauche in zur Zeit in meinem Leben keinen Kimono, wohl aber eine Bluse mit kurzen Ärmeln. Die Bilderstrecke ist ein bisschen dürftig, aber lizenzfreie Bilder zu finden ist nicht so einfach, und da ich schon sehr konkrete Vorstellungen habe, reicht das für heute aus. Beim nächsten Mal gibt es dann den Entwurf, der am Freitag im Bistro entstanden ist.

Hier geht es weiter zu Alex, die Hüterin der Nicht- Lemminge.