Jahresprojekt im April und Bingofeld „Singe, wem Gesang gegeben oder eben etwas mit Musik“

Der April war kartentechnisch ein sehr erfolgreicher Monat. Wenn ich nicht gerade im Garten gearbeitet habe, habe ich an meiner Postkunst gewerkelt und dabei sind einige wirklich schöne Karten abgefallen.

Anfang Mai gab es einen weiteren 18. Geburtstag und dazu wieder, wie schon im März, eine Drehkarte nach der tollen Anleitung von der Schnipselschnecke. (Und nein, ich habe mich nicht im Monat geirrt, die Karte ist sogar noch im April versandt worden.)

Dann kam Ostern und ich musste unbedingt Hasenkarten basteln. Eine bunte Schar kam dabei heraus.

Für den Hasen habe ich übrigens keine Stanze, der ist ganz analog aufgezeichnet und dann ausgeschnitten. Allerdings habe ich mir eine Schablone gefertigt und dann das Papier in mehreren Lagen gleichzeitig ausgeschnitten. Kleiner Tipp: wenn man die Blätter an einigen Stellen mit dem Hefter zusammentackert, verschieben sie sich nicht beim Schneiden. Mir gefällt der Hase so gut, dass ich noch eine Serie davon machen werde, dieses Mal aber mit einem Hasen aus Buchseiten oder Zeitungspapier vor einem Hintergrund aus meinen Musterpapieren.

In diesem Jahr habe ich seit langem wieder einmal an einer Frühlings-Postkunst teilgenommen. Das Thema waren die vier Elemente, die mit Walzen gedruckt werden sollten. Darüber berichte ich später noch genauer.
Ich gebe bei einer Postkunst gerne noch ein paar Goodies dazu. Vom Beschneiden meiner Drucke auf das endgültige Format waren noch reichlich Stücke übrig geblieben und als erstes habe ich Vier-Elemente-Karten gemacht. Die waren für das Anschreiben bestimmt, das ein fester Bestandteil der Postkunst ist.

Ich dachte, ich schneide Kreise aus, viertele sie und puzzle sie dann wieder zusammen, aber das hat ganz und gar nicht geklappt! Irgendwie habe ich die Kreise nicht in gleichmäßige Viertel geschnitten. Also habe ich erst gepuzzlet und dann die Kreise noch mal ausgestanzt. Der schwarze Rahmen ist unter den bunten Kreis geklebt. Die kleinen Flecke auf den oberen Karten stammen übrigens nicht von schmutzigen Fingern sondern sind Schatten von Regentropfen auf der Scheibe, nur um das mal klar zu stellen.

Irgendwo auf You Tube habe ich unter der Rubrik „zwanzig Dinge, die Du auch mit Deiner Prägeschablone machen kannst, auf die Du garantiert nicht kommst“ den Tipp gefunden, die Schablone mit Farbe einzustreichen und dann damit farbig zu prägen.

Das geht richtig gut mit Linoldruckfarbe, weil sie ja wasserlöslich ist und man die Schablonen hinterher auch gut reinigen kann. Vom Musterdruck lag ja noch alles bereit, also habe ich mit den Elementen Erde und Luft diese Karten gemacht.

Die Idee hinter „Luft“ sind Blütenblätter, die vom Wind herumgewirbelt werden, da passen die Kirschblütenzweige gut dazu.
Ich habe auch noch Karten mit einem Vogelmotiv gedruckt, davon reiche ich das Foto noch nach.

Ende des Monats waren wir dann noch bei einem Freund zum Geburtstag eingeladen. Der sollte einen Gutschein für einen Besuch im Gewandhaus in Leipzig bekommen zum Klassik-Konzert. Mein Mann sagte : „Mach doch mal was passendes“.
Das schreit doch förmlich danach, das Bingo-Feld „Singe, wem Gesang gegeben oder eben etwas mit Musik“ endlich abzuhaken. Zumal ich in diesem Quartal alles andere als fleißig beim Bingo war.
Glaubt mir, Ihr wollt mich nicht singen hören, das will nicht einmal meine Dusche. Aber ein Konzertbesuch ist ja auch „etwas mit Musik“. Also habe ich einen seit Jahren gut abgelagerten Bastelbogen, den ich ohne echte Idee im Hinterkopf einmal bestellt habe endlich in Stücke geschnitten. Herausgekommen sind ein Gutschein und eine weitere Karte, Material hätte ich noch für zwei oder drei weitere…

Die Instrumente und Noten, die ohne jede Rücksicht auf irgendeinen Maßstab auf den Bogen gedruckt sind, haben einen leicht strukturierten Hintergrund und ich hatte großes Glück, dass ich einen farblich gut passenden Karton gefunden habe, der mir allzu filigrane Ausschneidearbeit erspart hat. Mit diesen Karten darf ich ein weiteres Bingo-Feld abhaken. Antetanni sammelt die Bingokarten und das Jahresbingo ist auch ihre fabelhafte Idee. Mitmachen ist immer sehr empfehlenswert, es ist noch nicht so spät im Jahr, dass man das Feld nicht voll bekommen könnte.

Ein Bild vom Bingo-Feld reiche ich ebenfalls nach.

Aber eigentlich ist das ja der Post zum Jahresprojekt und das wurde von Andrea AKA der Zitonenfalterin ins Leben gerufen. Und wer schon immer eine Schwäche für Pickeldie und Frederik hatte, sollte sich unbedingt den schönen Stern mit Schweinchenmuster bei ihr ansehen. Vielen Dank liebe Andrea, Dein Projekt macht mir riesig viel Spaß.

2 Kommentare

    • Danke. Die Idee für die Karten stammt allerdings von Pinterest, da gefielen sie mir ebenso gut.
      Bei dem Bingo-Feld habe ich auch eine Weile gegrübelt und bin heilfroh, dass ich es abhaken konnte. Ich hatte sogar schon einen Vogel als Sänger aufgenommen, aber wer weiß, wieviel Daten so eine Gesangseinlage verschlingt.
      LIebe Grüße, Stefanie

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