Der Lenz ist da

Veronika, der Lenz ist da,
Die Vögel singen „Tralala“
– Stimmt, bei mir im Garten erfreuen mich abwechselnd ein Rotkehlchen und eine Mönchsgrasmücke mit ihrem schönen Lied. Dank der Merlin Bird ID -App kann ich sie ganz einfach zuordnen.

Die ganze Welt ist wie verhext , — Äh nö, eigentlich nicht
Veronika, der Spargel wächst! – stimmt auch nicht, der Spargel ist zwar zu steilen Hügeln angehäufelt worden, aber noch wartet er unter der schwarzen Folie und es wird noch nichts gestochen.

Verkonika, der Lenz ist grün — Stimmt nur teilweise. Lange bevor hier das Gras anfing zu wachsen, war der Lenz eindeutig gelb.

Haselkätzchen ( Allergikers Freudentaumel), der Winterjasmin (nur original mit blauschimmernder Holzbiene) und im Garten einer Freundin die schwefelgelben Blüten der Zaubernuss waren die ersten Farbtupfer im winterlichen Braun und Beige der abgestorbenen Stauden.

Dann kamen die Schneeglöckchen, zwar nicht gelb, aber trotzdem sehr willkommene Frühlingsboten.

Als nächstes die Krokusse, die gelben sind immer die ersten, gleich gefolgt von den Osterglocken auf dem Südhang unseres Lehm- und Aushub-Hügels, der den Garten unterteilt. Dort kann ich sie vom Haus aus nicht sehen, und so wandern sie immer in eine Vase, mit ein paar Zweigen von meinen Korbweiden, die ich dieses Jahr nicht geerntet habe. Ein netter kleiner Strauß für den Eingang.

Soviel also zum Wahrheitsgehalt alten deutschen Schlager-Liedgutes.
…drum lass und in die Wiesen gehn – keine Anzüglichkeiten hier, ich bleibe lieber im Garten und suche mir ein anderes Frühlingslied.

Nun will der Lenz uns grüßen, von Mittag weht es lau.
Aus allen Ecken sprießen die Blumen rot und blau.
Na, das sind doch viel passendere Textzeilen. Wenn man es mit der Farbe nicht ganz so genau nimmt, stimmt es:

Pink-rote Alpenveilchen und blau-violette Veilchen, Krokusse und Scilla sprießen hier in den Beeten und unter den Apfelbäumen.

Und zum Abschluss gesellt sich noch einmal weiß dazu: Die Aprikosen hat die letzten Frostnächte anscheinend unbeschadet überstanden und lässt eine Blüte nach der anderen aufblühen. Wenn jetzt kein weiterer Frost kommt, werde ich vielleicht das erste Mal ein paar Aprikosen ernten.

Weil Nicole diesen Monat Gelb sucht, habe ich noch einmal meine gelben Blüten zusammengestellt.

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7 Kommentare

  1. Es ist jedes Jahr aufs Neue so schön, wenn die Frühlingsblüher Stück für Stück aus der Erde sprießen und auch die Bäume ihr erstes Grün ansetzen.Schöne Fotos. ♥Liebe GrüßeAnita

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  2. Mir ist auch aufgefallen dass der Frühling bei mir im Garten neben Weiß zumeist Gelb blüht. Die lila Krokusse waren allerdings früher da als die gelben. Und die Marille, die bei dir Aprikose heißt, ist uns bisher noch jedes Jahr abgefroren. Gut gefällt mir dein gelbes Blütenpaneel mit den gelben Farbwerten als Farbpunkte unterhalb.

    Liebe Grüße, heike

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  3. Ja, der Frühling ist schon toll, mit all seinen Verheißungen. Irgendwie habe ich keine Lieblingsjahreszeit, jede hat so ihre Stärken und Schwächen. Anfangs freue ich mich immer total über den Wechsel, bis ich die alte Jahreszeit satt habe und froh bin, wenn die nächste vor der Tür steht.
    Anscheinend hattest Du Probleme beim Kommentieren? Momentan geht es mir genau so, irgendwas scheint bei WordPress gerade nicht so zu funktionieren. Dein Kommentar wurde fünfmal geladen, ich habe die anderen vier mal gelöscht… 😉
    Liebe Grüße, Stefanie

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  4. Wie herrlich du Veronika auf den Kopf stellst, liebe Stefanie, dein Garten-Lenz in Gelb-Vibes ist pure Frühlingsmagie! Von Haselkätzchen bis Aprikosenblüten, einfach zum Nachsingen. Danke für den Lacher und die Blumenfreude! Herzlichst, Nicole

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