Sonntagstagebuch 26.06.2016

Frühmorgens: Regen, also umgedreht und weiter geschlafen. Dann: strahlender Sonnenschein und Wind – Wäsche gewaschen – wie schaffen 4 Personen es nur, solche Schmutzwäscheberge zu produzieren?!  *** aus dem Hackfleisch-Überschuss vom Mittagessen 3 Sorten Hackbällchen für Bentos gemacht *** „nur mal eben kurz“ im Garten Erbsen und Bohnen gesät – am Ende 3 Stunden draußen gearbeitet *** am 2. Rock für den Sommerrock-Sew-Along gearbeitet Sonntagstagebuch 26.06.2016 weiterlesen

Landleben oder Thermodynamik im Garten

Das Bedürfnis nach dem ruhigen, beschaulichen Leben auf dem Land in idyllischer Natur im Gegensatz zum als hektisch empfundenen Leben in der Stadt scheint enorm zu sein. In meinem Sommerurlaub hatten wir einen kleinen Aufenthalt auf einem Bahnhof und in der Bahnhofsbuchhandlung entdeckte ich sage und schreibe zwanzig Zeitschriften mit „Land“ im Titel, nicht gezählt die Kochzeitschriften. Vermutlich gibt es noch viel, viel mehr. Beim oberflächlichen Blättern entdeckte ich romantische Gärten, Leute in Baumwollkleidern und hübsche Arrangements von Gießkannen, Spaten und Blumensträußen auf baumbeschatteten Terrassen. Woher kommt diese Sehnsucht? Ich habe den Verdacht, dass es sich hier um eine Sehnsucht … Landleben oder Thermodynamik im Garten weiterlesen

Leben auf dem Dorf

Heute jätete ich vor unserem Haus an der Straße das Unkraut, als eine meiner „Lieblingsnachbarinnen“ von ein paar Häusern die Straße rauf auf mich zu trat. Sie wollte zu meiner direkten Nachbarin ( das ist die, mit der ich praktisch kein Wort mehr rede), die aber nicht öffnete. Es entspann sich folgender Dialog, den ich simultan übersetze: Sie: Ich hätte sie heute fast nicht erkannt (Du siehts heute aus, wie der letzte Mensch (Ich hatte mückendichte Sachen an, Jeanslatzhose, Outdoorhemd,alter Lederhut, Stiefel)) Ich: Tach Frau X ( mich ostentativ dem Unkraut zuwendend) Sie: Viel Unkraut, was? (Sieht echt schlampig aus, … Leben auf dem Dorf weiterlesen