Archiv der Kategorie: Aktuelles Projekt

Ruri-Sweatpant ist fertig

Letzte Woche ist die Ruri Sweatpant, die ich für den Homewear-Sew-Along geplant hatte, endlich fertig geworden. Es gibt keine Bilder, denn sie ist in unfotografierbarem Schwarz und draußen ist es trübe und stürmisch. Außerdem passt sie nicht.

Das Problem mit Hosen, die im Bund ein eingestepptes Gummiband haben ist, dass man im Grunde erst ganz am Schluss merkt, ob sie passen oder nicht. Meine habe ich eine Nummer zu groß genäht. Natürlich habe ich den zusammengesteckten Bund getestet und natürlich hat sich der Gummi beim durchsteppen geweitet und natürlich habe ich ihn danach noch einmal anprobiert. Da schien es gerade so zu gehen, und wenn ich es vermeiden kann, mit Dreifachstich genähte Steppungen aufzutrennen, dann tue ich das auch! Aber nach drei Tagen tragen schlabbert die Hose. Ich werde also nicht daherumkommen, am Bund alles aufzutrennen und ein paar Zentimeter an den Seitennähten herauszunehmen. Mit ein bisschen Glück brauche ich das Gummiband dann nicht zu kürzen.

Leider muss das allerdings noch warten, weil ich meiner Mutter eine Hosenänderung versprochen habe. Sie trägt inzwischen sogenannte Schlupfhosen, und zwar welche von der etwas schickeren Art, die man nur mit Mühe über die Hüften  bekommt, damit sich nicht zu  viel Stoff auf der Taille quetscht. Außerdem haben die Hosen keine Taschen. Wer entwirft bitte Hosen ohne Taschen für alte Menschen? Die brauchen doch immer ein Taschentuch! Ich werde einseitige Paspeltaschen mit einem Satinband oder Samtband als Paspelstreifen nähen und in den falschen Hosenschlitz einen echten Reißverschluss mit einem Druckknopf arbeiten. Durch den Gummizug kann die Hose auf den Gürtel verzichten und ist dennoch bequem anzuziehen. Und dann kann ich meine Ruri auftrennen und den Bund ändern.

Aktuelles Projekt:Burda 11/2016 Shirt 105

Nachdem ich bei der Annäherung und danach so viel Zeit auf meine Caban-Jacke verwendet hatte, ist bei mit der Wunsch nach schnellen Erfolgserlebnissen aufgekommen. Die schnell genähten Pyjamas der letzten beiden Wochen ( 2 1/2 , einer davon schon verbloggt) haben mir gezeigt, dass Shirts das perfekte Projekt dafür sind. Bei einer bestehenden Oberteilschwäche sowieso.

Aktuell nähe ich also ein Shirt aus der letzten November-Burda.burda-105-112016-1

Schon beim ersten Durchblättern war ich davon begeistert, wollte aber die Schlitze in den Raglannähten und das Schärpengedöns weglassen. Stoff dafür gab es auch, ein weicher wollweißer mittelschwerer Interlock aus Viskose mit Elasthan.

Es lohnt sich übrigens auf den Link zu Burda zu klicken, denn dort ist das Shirt noch einmal viel besser fotografiert. Möglicherweise sollte man  immer bei Burda nachsehen, wenn ein Modell im Heft so unmöglich abgebildet wird, dass man gar keine Details sehen kann, ich werde das einmal beobachten!

 

 

burda-105-112016-2Das ist der aktuelle Stand. Ich hatte mich zuerst auch noch gegen den Schlitz am Ausschnitt entschieden, das Bindebandgedöns aber probeweise mit eingeheftet.

Eigentlich gefallen mir die Bindebänder ganz gut, aber selbst bei einem Doppelknoten sind sie auf jeden Fall 5-10 cm zu lang. Der Schlitz darf doch in den Aussschnitt einziehen, sonst sieht das ganze zu langweilig aus. Endgültige Entscheidungen wegen der Bindebänder werde ich aber erst treffen, wenn ich den Ausschnitt fertig gemacht und die Ärmel gesäumt und das Gummiband eingezogen habe.

Ich kann mir den Schnitt auch gut als Bluse aus einer leichten Viskose vorstellen, dann vermutlich aber ohne die Bindebänder und in den Rockbund gesteckt.