Im März war ich wirklich fleißig mit den Karten dabei, stelle ich beim Sortieren meiner Fotos fest. Im Februar war ich von Manu zu Herzchen-Karten inspiriert worden und habe obendrein eine ausgedehnte online-Shopping-Tour gemacht. Das Resultat waren diese beiden Karten:


Bei der Shopping-Tour habe ich auch dieses herrliche Katzenquartett gefunden.

Katzen und Ast sind Stanzen, den Sternenhimmel habe ich als kleinen Motivblock entdeckt und die Mauer ist von Jennifers free Printables, eine Seite, die Tapeten und vieles anderes zum Ausdrucken für Puppenhäuser zur Verfügung stellt. In die Katzen bin ich ganz verliebt, auch wenn die Stanzen ziemlich mies sind. Man muss reichlich nachschneiden, das macht das Basteln ziemlich auffwändig. Aber es wird sicherlich noch einige Katzen mehr geben.
Dann habe ich meine letzten Quadratzentimeter meines geliebten Marjolein-Bastin-Mohnblumen-Geschenkpapiers verwendet, um Karten für mein Schwestern-Projekt zu gestalten. Wir wollen dieses Jahr jede einen Topf oder Kübel mit Mohnblumen aussäen. Ich habe im Februar viele verschiedene Blumensamen bestellt, um Einjährige Blumen für einen Teil des Gemüsegartens zu haben, den ich damals noch stillegen wollte. Das hat sich jetzt erledigt und ich sitze mit ca. 200 Pflanzen da, aber „das ist eine andere Geschichte, die soll ein anderes Mal erzählt werden“. Meine Schwestern haben mit den Karten auch eine paar aufregende Mohn-Samen und eine detaillierte Pflanzanleitung bekommen. Und für alle, die sich mit Pflanzen ein bisschen auskennen: Ja, es ist Schlafmohn dabei und nein, die Garten-Sorten enthalten keine irgendwie verwertbaren Mengen an Opiumalkaloiden. Wir können uns nur an der Blütenpracht berauschen, die hoffentlich in unseren Töpfen entstehen wird.



Die letzte Karte im März ging an mein eines Patenkind, das 18 geworden ist. Die tolle Idee für die Karte ist nicht von mir, sondern von Angela alias der Schnipselschnecke. Sie stellt den Schriftzug für den „runden“ Geburtstag mit Anleitung zur Verfügung. Ich habe dann noch mit GIMP die 18 zugefügt. Als Mittelpunkt habe ich einen farblich passenden Plastik-Druckknopf verwendet.


Das Loch in der Mitte habe ich etwas zu weit ausgestanzt, dadurch haben die Scheiben etwas zuviel Spiel und der Versatz entsteht, wenn man zu sehr an den unterschiedlichen Ebenen zieht. Eigentlich passen sie perfekt aufeinander.
Dies ist also mein Jahresprojekt im März. Ich versuche, jede Woche ungefähr eine Karte zu basteln, um sie an Leute zu schicken, die lange nichts von mir gehört haben oder um Karten für Geburtstage und Weihnachten im Vorrat zu haben. Andrea, die Zitronenfalterin sammelt auf ihrem Blog unsere Jahresprojekte. Danke für diese schöne Aktion.