Archiv der Kategorie: Sew-Alongs

Weihnachtskleid-Sew-Along: Zwischenstand: Karos sind doof

Seit Sonntag berichten die Teilnehmerinnen des diesjährigen Weihnachtskleid-Sew-Alongs  auf dem MMM-Blog von ihren Fortschritten. Ich kann da kaum etwas berichten, denn bei mir sind die Zeit-Diebe am Werk. Sie sind weder grau, noch rauchen sie Zigarren, sie sind grün, haben lange Wurzeln und hausen im Gemüsegarten. Der ist noch nicht besonders winterfest, also habe ich meine freie Zeit dort verbringen müssen.

Doch zum Glück ist das Wetter jetzt so scheußlich, dass nicht einmal ich in den Garten mag, und daher habe ich gestern in einem Kraftakt von 4 Stunden den restlichen Zuschnitt hinter mich gebracht.  Was soll ich sagen? Großformatige Karos zuzuschneiden ist von Natur aus mühseelig, aber wenn die Karos obendrein nicht symmetrisch zum Kettfaden sind und sich trotz größter Mühe kein rechter Winkel in den Stoff bügeln lässt und dann auch noch der Stoff eine Art Flanell-Oberfläche aufweist, bei der man nicht weiß, ob sich nicht doch ein Strich zeigen könnte, dann ist das einfach schrecklich.

Ich habe alles einlagig zugeschnitten und so lange den Stoff hin- und hergezerrt, bis die Karos übereinstimmten. Dabei waren die Passzeichen im Vogue-Schnitt übrigens eine große Hilfe. Schade, dass Burda das Modell zwar in kariert abbildet, aber für eine passgenaue Karo-Verarbeitung keinerlei Hilfe anbietet. Als ich fast mit dem Zuschnitt fertig war, kam mir der clevere Gedanke, den Karo-Rapport mit Hilfe einer Zuschneidematte als Raster auf die Schnittmuster zu übertragen. Das hätte mir eher einfallen können! Danach musste ich nur noch den Stoff passend zu den Markierungen auf dem Schnittmuster zurecht zerren, und alles ging viel einfacher. Auf dem schlecht

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schwarz die alten Schnittlinien

ausgeleuchteten Foto kann man das bei dem Ärmel ein bischen erkennen. Deutlich zu sehen sind auch zwei Änderungen, die ich am Schnitt des Vogue-Kleides vorgenommen habe. Es ist nicht immer falsch, nicht alles in einem Rutsch zuzuschneiden. Als ich die Zutaten kaufen wollte, stellte ich fest, dass für das Vogue-Kleid nur ein 40cm RV vorgesehen war. Der tiefe Rückenausschnitt war mir im Eifer des Gefechts ganz entfallen, er passt ebensowenig zu dem warmen Flanell wie kurze Ärmelchen, daher habe ich die Schnitte kurzerhand angepasst. Im Bereich des Rückenausschnittes werde ich vermutlich noch ein paar Abnäher einsetzen müssen damit er sich schön anschmiegt.

Beim Burda-Kleid habe ich die gekreuzten Bänder einmal mit dem Fadenlauf und einmal diagonal zugeschnitten.

Die Entscheidung für die diagonalen Bänder war leicht, warum näht man schließlich Karos, wenn man damit nicht spielen will? Auch Nahttaschen wird es in beiden Kleidern geben. Das Vogue-Kleid ist komplett gefüttert, ob mir das bei den Ärmeln gefällt, weiß ich noch nicht, sicherheitshalber habe ich aber ein paar Stoffreste zurückbehalten, um im Ärmelbereich Besätze an den Ausschnitt nähen zu können.

Am Wochenende werden die letzten Geschenke gekauft, dann werde ich sehen, wie viele Kleider ich bis Weihnachten fertig bekomme. Montag und Dienstag habe ich frei, und das Wetter wird schlecht, das sind gute Aussichten für die Nähmaschine.

 

WKSA 2017 Teil 2 -Ich habe mich entschieden

Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff.

Stimmt nicht ganz, den Stoff habe ich schon seit langem, und dass ich sowohl das Vogue-Kleid als auch das karierte Burda-Kleid irgendwann nähen will, stand bereits auch schon fest. Die Frage war nur, welches ich zu Weihnachten tragen will.

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hier noch einmal zur Erinnerung die beiden Schnitte

Nun, weil ich mich nicht entscheiden kann, nähe ich beide! Die Frage ist nur, mit welchem ich anfangen will. Das Vogue-Kleid kommt mit deutlich weniger Schnitt-Teilen aus, nicht einmal Einlage muss man aufbügeln, weil es komplett gefüttert wird, also wäre es vernünftig, damit anzufangen.

Aber wann wäre ich schon mal vernünftig?! Also habe ich erst einmal beide Schnitte auskopiert, allerdings noch nicht zugeschnitten.

Beim Burda-Kleid habe ich bereits eine Anpassung am Ärmel vorgenommen. Für meine vom Unkraut Jäten gestählten, Muskelbepackten Oberarme ist der Standard-Burda-Ärmel in der Regel zu eng, so erlebt beim letzten Weihnachtskleid. Damals habe ich die Nahtzugabe bis zum letzten bisschen ausgereitzt, und dennoch spannt der Ärmel unangenehm unterhalb des Ellenbogens.

Dana von Cuticakes Welt empfiehlt in ihrer Beschreibung des Schnittes einen elastischen Stoff, meiner ist feste Webware, also habe ich erst einmal das Schnittmuster vermessen und mit dem Ärmel des letzten Weihnachtskleides verglichen. Und dann habe ich gleich mal einen Zentimeter Weite zugegeben. (roter Pfeil).

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Ich zeichne übrigens immer gleich die 1,5 cm Nahtzugabe an den Schnitt, dann passt alles aufeinander und ich muss keine Linien auf dem Stoff einzeichnen und dann übereinander bringen. Das gefällt mir bei den Vogue-Schnitten und denen von Butterick ganz besonders.

Wenn man an der Ärmelweite etwas zugibt, muss man natürlich in der Höhe ein bisschen wegnehmen, weil sonst der Ärmel nicht mehr in das Armloch passt.

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Die rote Linie ist die alte Naht, darunter ist die angepasste. Ich benutze dafür einen spezielles, biegsames Lineal und habe das Stück zwischen den beiden Punkten angepasst.

Mit dieser Anpassung habe ich mehr Bewegungsfreiheit im oberen Ärmel, und wenn ich dem Arm hebe, ist da auch weniger Stoff, der sich knautscht. Das geht aber auf Kosten des schönen Falls, denn wenn meine Arme herunterhängen, faltet sich der Stoff im Achselbereich stärker. Da ich aber in der Regel selten mit hängenden Armen dastehe und mich weit mehr über ein hochrutschendes Kleid ärgere, wenn ich die Arme hebe, kann ich mit diesen Falten sehr gut leben.

Ich habe mich bei dem Schnitt für eine Größe 38 entschieden und bei 1,5 cm Zugabe sollte genug Spielraum für Anpassungen sein.

Das Spitzenkleid aus der aktuellen Burda ist übrigens noch nicht vollständig aus dem Rennen. Ich habe ein Kleid entdeckt, dass ich mir zu meinem 25. Geburtstag genäht habe, und dessen Minirock ich dann irgendwann durch einen angekräuselten Rock aus Dupionseide in Mitternachtsblau und Schwarz changierend ersetzte. Außerdem besitze ich noch einen Rest Spitze vom Konfirmationskleid der jüngeren Tochter, also wäre mit einem passenden Futterstoff für das Oberteil alles vorhanden. Die Durchsicht des Kleiderschrankes zeigt, dass da durchaus auch Raum für etwas Edles ist, ich habe einiges Ausgemustert. Mal sehen, wie lange ich für die karrierten Kleider brauche, Anfang Dezember, wenn alles möglich zu sein scheint, wenn man nur gut genug plant, ist noch Raum für Träume.

Alle anderen Träume und realistischen Planungen rund um das diesjährige Weihnachtkleid sind hier auf dem MMM-Blog zu finden.

Weihnachtskleid-Sew-Along 2017 – Wir haben so viele Ideen

Ein Blick auf meine Webseite verrät: Ich habe unfassbare 5 Monate nichts geschrieben! Nun ja, genäht habe ich ja auch so gut wie nichts, und über meinen Garten getraue ich mich gar nicht zu berichten…

Egal, der diesjährige WKSA ist ein guter Grund,

  1. wieder zu bloggen
  2. ein altes Projekt fertig zustellen oder
  3. etwas ganz neues anzufangen

und hoffentlich auch fertig zu nähen. Ähnlich wie  Claudia/bunte kleider  sollte ich mich vielleicht auch als Sewalongversagerin bezeichnen, aber ich bin gerade aus einem seelisch-moralischen Tief emporgestiegen, voller guter Vorsätze und habe obendrein eine Woche Urlaub für Garten, Nähmaschine und für’s putzen! Da sollte doch was zu machen sein!

In den letzten Jahren habe ich einige Weihnachtskleider genäht, in der Regel unter der Überschrift: Alltagstauglich.

Das ist dabei herausgekommen

Das Kleid von 2013 (rechts) ist inzwischen entsorgt, der Schnitt ist eine Katasthrophe und hat nie gesessen.

Alltagstauglich will ich es in diesem Jahr auch wieder halten.

Ich könnte dazu ein im Sommer angefangens Kleid fertig nähen.

Burda 4/2017 Nr. 117

Oder aus dieses Kleid aus diesem Karostoff, einer Gabe von Chrissy, glaube ich, von der Annäherung in Bielefeld 2016.

Burda 9/2017 Nr.116 A

Der Stoff ist allerdings vorgesehen für den legendären Vogue -Schnitt 8701, aber ich habe 4,20m, das sollte für beides reichen.

Allerdings ist in der neuen Burda ein wunderschöner Schnitt aufgetaucht,

den könnte ich mir auch gut vorstellen, aus Samt und mit der Spitze nur am Oberteil, aber da stellt sich die Frage, ob ich das wirklich brauche, für so ein Kleid habe ich eigentlich keine Gelegenheit zum Tragen.

Wer weiß, vielleicht entdecke ich ja bei den anderen auf dem MMM-Blog noch ein Kleid, das ich sofort haben muss und gehe noch einmal zum Shoppen…

Danke an Claudia, Nina und Katharina, die sich in der immer zu kurzen Vorweihnachtszeit die Mühe machen, diesen Traditions-Sew-Along für und zu organisieren.

 

Wintermantel-Sew-Along: Finale der Herzen

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Gestern ist sie endlich fertig geworden: Meine Cabanjacke. Zur Erinnerung: Ich habe Modell 104 aus Burda 9/2015 genäht. auswahl-der-schnitmuster

Wie man unschwer auf dem Bild erkennen kann, ist das Modell eher als Kostümjacke gedacht, und deshalb habe ich sie ein Paar Nummern größer genäht:

  • eine Größe für den dicken Pulli, der drunter passen muss
  • eine Größe für die Membranwattierung
  • eine Größe, weil es eine Winterjacke ist

und so wurde aus einer Größe 38 eine Größe 44. Im Nachhinein würde ich sagen, dass eine Größe 42 wohl gereicht hätte, ich habe die Knöpfe 2,5 cm versetzt, damit die Jacke doch etwas schmaler wird.

Genäht habe ich auf der Annäherung in Bielefeld, nachdem ich vor Weihnachten absolut nicht dazu gekommen bin. Am Sonntag war die Außenjacke genäht und gesäumt, die Ärmel waren bereit wieder an den Teilungsnähten aufgetrennt, weil sie mir zu eng erschienen und das Futter war auch schon fertig.

Trotzdem habe ich noch zwei Tage gebraucht, um alles fertig zu bekommen!

Die maximal weit gemachten Ärmel waren dann doch zu weit, die Tochter verglich mich mit Momo in ihrer zu weiten Jacke, also habe ich sie noch einmal aufgetrennt, und statt sie 2,5cm weiter zu machen, habe ich sie nur um 1cm erweitert. Aber dieser eine Zentimeter macht den Unterschied zwischen „beweglich“ und „eingeschnürt“ aus, man sollte das kaum glauben.

Die Schulterpolster mussten auch noch eingepasst werden, und dann entdeckte ich eine Falte in der Kragenansatznaht, die auch mehrfaches Trennen und Zusammennähen erforderlich machte. Das Futter selber war dann relativ schnell drin. Ich hatte die Jacke in der Mitte der Saumzugabe mit Blindstichen und der Nähmaschine gesäumt, und auf die überstehende Nahtzugabe wurde dann das Futter aufgesteppt. Dadurch brauchte ich nur wenige Handnähte im Bereich des Schlitzes und der vorderen Besätze zu machen. Ich hasse Handsäumen!

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Einen Innenknopf habe ich auch angebracht, bei doppelreihig geknöpften Jacken und Mänteln ist das einfach schöner, weil dann der Mantel besser sitzt.

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Die Knopflöcher hat die Maschine nach einigen Kämpfen auch ganz tadellos genäht. Allerdings ging das nicht mit der Automatik, und so habe ich nach 18 Jahren, die ich diese Maschine schon habe zum ersten mal halbautomatische Knopflöher gearbeit. In Zukunft werde ich das wohl öfter machen, denn dann kann ich die Stichdichte bestimmen, das wusste ich noch nicht. (merke: es lohnt sich, eine Bedienungsanleitung immer mal wieder zur Hand zu nehmen!)

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Die Membranwattierung  hat mich beim Nähen an den Rand der Weißglut getrieben. So schön mollig, weich und angenehm sie zu tragen ist, so besch…eiden ist sie zu verarbeiten. Hätte ich die  alle Flüche auf der Annäherung laut ausgesprochen, die ich stumm vor mich hingedampft habe, hätten die Mitnähereinnen an meinem Tisch sicherlich ein paar neue Wörter in ihrem Wortschatz mitgenommen!

Das Zeug fasst sich so klebrig an, wie Spinnweben, sammelt jeden Fussel ein,

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und sieht nach drei Tagen herumschieben auf dem Schoß zum Nähen aus, wie ein mehrfach benutzter Billig-Wattepad. In dem Zustand hinterlässt es dann auch klebrige Fäden und Krümel, die man nur mit der Fusselrolle abkriegt.

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Habe ich noch etwas vergessen? Ach ja, bügeln kann man es nur unter einem (feuchten) Tuch, bei direktem Kontakt mit dem heißen Eisen schnurrt die Wattierung schneller zuammen, als man auch nur “ Huch“ denken kann. Dabei bleibt die Folie interessanterweise ganz, die Membran ist also deutlich unempfindlicher. Erfreulich war, dass weder die Nähmaschine, noch die Ovi, mit der ich die Membranwattierung und den Oberstoff zusammengenäht habe, Transportschwierigkeiten mit dem Zeug hatten. Ich habe beide Stoffe als eine Lage verarbeitet, nur im Bereich der Saumzugabe und bei dem Teil des Vorderteils, der zum Revers umgeklappt wird, habe ich die Wattierung weggelassen. Sollte ich sie nochmal verarbeiten, und das werde ich mit Sicherheit, denn ich habe noch fast 2 Meter übrig von dem stinkiteuren Zeug, dann werde ich noch eine dritte Lage Wirkfutter spendieren, das ich auf die Wattierung lege, um eine unempfindliche, gut anfassbare Oberfläche zu erhalten. Das kann ich auch nur jedem anderen empfehlen. Keine so gute Idee wäre es vermutlich, die Watteseite auf den Oberstoff und die wetterdichte Membran auf der Futterseite zu haben. Der Hersteller empfiehlt, die Membran so weit nach außen wie möglich zu bringen, und wenn es regnet, wäre sonst die Wattierung voller Wasser und würde nicht mehr wärmen.

Insgesammt bin ich unheimlich zufrieden mit der Jacke. Ich liebe den Schnitt, die rote Farbe, und den ersten Kältetest hat sie auch schon bestanden: 1 1/2 Stunden draußen mit wenig Bewegung, bei 4° minus und nur einem dünnen BW-Rolli drunter ohne zu frieren. Auch der Aktivitätstest verlief zufriedenstellend: eine gute Viertelstunde Holzhacken in der gleichen Versuchsanordung ohne zu schwitzen.

Einige Finalistinnen haben sich schon bei Chrissy auf dem MMM-Blog eingefunden, hoffentlich bekommen die restlichen Herzens-Finalistinnen ihre Mäntel auch noch fertig, kalt genug ist es ja für eine warme Jacke.

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Finale: Weihnachtskleid oder Sylvester-Kittelschürze

Vor Weihnachten hatte ich furchtbar viele andere Dinge zu tun, die ich wichtiger fand, als noch ein Kleid für mich zu nähen. Nähen für den Ehemann zum Beispiel. Aber auch Shoppen mit der Tochter, Adventskalender für meine Schwestern basteln, an einer Mail-Art-Aktion teilnehmen und nicht zuletzt an drei von vier Adventssamstagen arbeiten.

Also wurde an Heiligabend etwas völlig anderes getragen und das Weihnachtskleid vom letzten Jahr hatte am ersten Feiertag seinen Auftritt.

Aber an den Feiertagen, einem erfreulicherweise freien Dienstag, gestern  nach der Arbeit und heute, einem ebenfalls durch geschicktes Tauschen freien Tag, ist das Kleid (Burda 2/2014, Mod. 116) doch noch fertig geworden. Wenn wir an Sylvester mit Freunden kochen, werde ich es tragen.

Weihnachtkleid 2016 mit dem Mail-Art Adventskalender

Weihnachtkleid 2016 mit dem Mail-Art Adventskalender

Bevor ich die Ärmel einsetzte, gab es einen schrecklichen Moment, an dem ich schon dachte, dass ich mir da wohl eine aufwändig gesteppte Kittelschürze fabriziere. Aber die Ärmel und viel mehr noch der Gürtel haben das Ganze dann doch noch gerettet.

Natürlich nur echt mit Taschen!

Natürlich nur echt mit Taschen!

Die Ärmel saßen anfangs nicht so gut, ich habe das Ärmelloch erweitert und auch die Ärmel selber etwas weiter gemacht. Bei einem Stoff mit Elasthan wäre das kein Problem gewesen, aber meine zusammengesteppten Bettlaken sind doch recht fest. Ich glaube allerdings, dass das Armloch im Schnitt auch etwas zu eng ist. Der Ärmel sollte sich faltenfrei einhalten lassen, und das ging absolut nicht, er hatte ca. 1cm zuviel Weite.weihnachtskleid-2016-3

Am Schnitt habe ich den Ausschnitt verändert, zuerst hatte ich ihn pauschal 3cm höher gesetzt, aber das sah echt kittelschürzig aus, also habe ich die Spitze unten wieder um 2cm abgesenkt, den angehobenen Rückenausschnitt allerdings gelassen und das gerade V etwas bogig ausgerundet, so dass mehr von den Schlüsselbeinen zu sehen ist, aber der BH-Träger auf der Schulter nicht blitzen kann. Selbstverständlich habe ich auch die Gürtelschlaufen aus schmalem Schrägband genäht. Ich bezweifle ganz stark, dass die Sonne jemals zu einem Tag aufgeht, an dem ich freiwillig zwei sechs Zentimeter lange Garnschlaufen nähe!

Ein bisschen steht der Ausschnitt an der Schulter ab, wie ich auf den Bildern sehe, das hängt sicher mit der Steifheit des Materials, aber auch mit der Bewegung zusammen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Kleid. Stoff und Schnitt funktionieren gut zusammen, Paisley-Muster ist ja doch sehr heikel. Der Schnitt ist einfach und schnell zu nähen und passte , von den Ärmeln einmal abgesehen, gleich auf Anhieb. Ich glaube zwar nicht, dass ich ihn noch eimal nähen werde, weil ich einfach so viele andere Sachen auch noch nähen will, könnte ihn mir aber auch aus einem dezenter gemusterten Stoff vorstellen.

Jetzt noch einmal umdrehen für die Rückansicht:weihnachtskleid-2016-4weihnachtskleid-2016-5

Und weil man die Knöpfe so gar nicht sieht, hier noch einmal eine minimal bessere Detail-Aufnahme.weihnachtskleid-2016-7Auch wenn ich bei dem Sew-Along aus Zeitmangel einige Termine habe sausen lassen müssen, hat es wieder einmal viel Spaß gemacht. Wie immer ist das Sew-Along ein großartiger Ideen-Pool, und viele Kleider, die auf meinen eigenen Listen stehen, konnte ich bewundern und auch deren Entstehungsgeschichte verfolgen. Das ist das Schöne an der Näh-Community: Sehr oft ist ein Schnitt, der einem gefällt, schon von anderen getestet und bewertet worden, was manches Mal die Auswahl dessen, was man nähen will, vereinfacht.

Dodo und Yvonne ganz herzlichen Dank dafür, dass sie das gemeinsame Nähen so schön organisiert haben, „Vortanzen“ stelle ich mir in einer Zeit, in der man so viel zu tun hat wie vor Weihnachten, besonders schwierig vor. Ihre schönen Kleider und alle anderen Weihnachts- bzw. Sylvester- Kleider können hier auf dem MMM-Blog bewundert werden.

Weihnachtskleid Sew-Along 2016

Auf dem MMM-Blog wird wieder eine wunderbare Näh-Tradition gepflegt: Der Weihnachtskleid-Sew-Along, kurz WKSA jährt sich nun schon zum 5.Mal.

Zweimal war ich bislang auch schon dabei,

links das Kleid vom letzten Jahr, rechts das Kleid von 2013, das aber erst im Januar 2014 fertig wurde. Inzwischen ist Kleid 2013 in seine Bestandteile aufgelöst, in OP-Kittelgrün umgefärbt (sollte eigentlich petrol werden) und wartet darauf, noch eine Chance zu bekommen. Eigentlich sollte ich endlich kurzen Prozess damit machen, aber nach all der Zeit und kreativen Energie, die diese Teil schon verschlungen hat, weigere ich mich einfach, daraus ein TFT zu machen. Kleid 2015 habe ich eher selten getragen, irgendwie ist en für den Alltag doch etwas zu fein,, die Farbe ist auch nicht ideal für mich und mir fehlt die geeignete Jacke, um es warm genug zu machen. Zum Glück habe ich im Sommer ein passendes Tuch gestrickt, also kann dieses Kleid vielleicht doch noch öfter aus dem Schrank.

Dieses Jahr sollte ich gar nicht mitmachen, zu viele Projekte stehen noch bis Weihnachten an, aber ich habe eine Woche frei, und das macht mich leichtsinnig. Schnittmuster habe ich eine Menge zur Auswahl, und praktischerweise auch schon die entsprechenden Stoffe (vorgewaschen, yeah!).

dsc_0078Da wäre zunächst einmal 119A aus Burda 4/16. Würde ich mit langen Ärmeln versehen. Mir gefallen die vielen Schnittteile und der asymetrische Ausschnitt. Hier zeige ich die SW Version, in uni sieht man von den Teilungsnähten leider nichts. Der Stoff ist ein petrol-farbener Romanit von Stoff uns Stil.

dsc_0086dsc_0087Schnitt zwei ist 124B aus Burda 6/16. Die Langarmversion sieht allerdings ein bisschen wie ein Sack aus, das sollte einem vielleicht zu denken geben. Vermutlich braucht das Kleid den Gürtel, den ich dazu nähen würde. Der BW-Stoff wurde als Tischdecke verkauft, als Vorhang benutzt und warte nun , umgefärbt, darauf, eine neue Bestimmung zu bekommen. Er ist zwar etwas dicker, aber so locker gewebt, dass er für diesen Schnitt gehen sollte.dsc_0085Das hier ist mein Favorit, der Stoff, ein Bettlaken von IKEA war eine echter Fall von „Liebe auf den ersten Blick“. Er ist recht leicht, aber ein dunkelblaues Bettlaken zum doppeln liegt schon bereit. Ich würde die Stoffe miteinander versteppen, indem ich einige der Paisly-Strukturen umnähe, in der Hoffnung, dass sich nicht bei späteren Wäschen verzieht. Ein auswaschbarer Sprühkleber zum fixieren der Lagen liegt schon bereit. Das Kleid, 116B aus Burda 2/14 hat einen für meinen Geschmack etwas zu offenherzigen Ausschnitt, der dürfte noch 3-4cm nach oben wandern.

dsc_0088Und dann gibt es ja auch noch diesen schönen Stoff. Das Kleid von dem Vogue-Muster ist schon fest geplant, aber meine Familie hat mir von einer karierten Jacke abgeraten. Da ich ebenfalls schon eigene Zweifel hatte, höre ich besser auf sie und habe genug Stoff für ein weiteres Kleid.

colette-dahlia-08a-500x500Dahlia von Colette gefällt mir schon lange. Ich habe aber nicht vor, den Schnitt zu kaufen, meine erste Erfahrung mit Colette-Schnitten war eher nicht so positiv. Der Schnitt ist relativ einfach und müsste gut selber zu entwerfen sein. Im Zweifelsfalle nehme ich Old School Teacher von Ottobre und verändere ihn entsprechend.

Wer die Wahl hat, hat die Qual! Alle diese Kleider werden irgendwann genäht werden, nur welches zu Weihnachten getragen werden soll, steht noch nicht fest.

Auf dem MMM-Blog treffen sich die anderen Teilnehmerinnen des Sew-Alongs mit lauter tollen Schnitten. Wer weiß, vielleicht finde ich ja noch einen weiteren Schnitt zur Auswahl.

Wintermantel-Sew Along 2. Treffen Fortschritt?

Nein, von Fortschritten kann bei meiner Caban-Jacke eigentlich nicht die Rede sein. Ein Schnitt in den Finger hat mich zuerst erfolgreich von allen Arbeiten abgehalten und dann musste ich für eine Geburtstagsgeschenk fremdnähen. Außerdem habe ich mich ewig nicht zwischen Thinsulate und einer Klimamebran entscheiden können, um meinen Wollstoff, der mir irgendwie zu dünn für eine Winterjacke vorkommt, wärmetechnisch aufzurüsten.

Dann habe ich Karins Post aus dem Winterjacken- Sew Along 2015 noch einmal genauer gelesen und mir ist eine weitere Membran mit einer dünnen Wattierung ins Auge gefallen, die ich gerade eben bestellt habe. Ab Donnerstag nächster Woche habe ich durch geschicketes Tauschen mit einer Kollegin drei freie Tage, da ist Nachmittags, wenn es so früh dunkel wird, massenhaft Zeit zum Nähen.dsc_0070

Immerhin habe ich ein „Probemodell“ aus Baufolie gebastelt. Ich habe es ja nicht so mit Probeteilen, aber da ich bei diesem Schnitt von Anfang an Zweifel wegen der Größe hatte, habe ich alle Schnittteile bis auf die Besätze und Ärmel doppelt aus der Folie zugeschnitten und mit Maskiertape zusammengeklebt. Ich habe gleich von vorne herein an den Seitennähten je 3cm zugegeben, damit der um 3cm erweiterte Ärmel auch hineinpasst. So wie es aussieht, wird das nicht ganz reichen, also habe ich unmittelbar unter der Achsel 4cm im Ärmel zugegeben, die bis zum Saum auf 3cm auslaufen. In den Seitennähten werde ich die 4cm bis zur Taille auf 3cm auslaufen lassen. Außerdem bekommt der Rücken insgesamt 2cm in der Mittelnaht dazu, damit nichts an den Schulten spannt. An der Brust brauche ich nichts zuzugeben, den Brustumfang einer Größe 38, die ich auskopiert habe, erreiche ich ohnehin nicht.

Den Ärmel habe ich übrigens im Unterärmel erweitert. Dazu habe ich eine Parallele zum Fadenlauf durch die Ansatzmarkierung für die Seitennaht gezogen, an der Stelle das Schnittteil durchgeschnitten und einen Keil mit oben 4cm und unten 3cm Breite eingeklebt. Nach der Anprobe habe ich das Schnittteil nochmal gezeichnet, durch das Washi-Tape war mir das Ganze zu unübersichtlich.

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erweiterter Ärmel

Wenn meine Thermo-Einlage da ist, werde ich zuschneiden und dann den Wollstoff und die Einlage mit der Ovi an den Kanten zusammennähen. Versäubern ist zwar nicht nötig bei dem Velours, aber so halten die Stoffe zusammen und ich kann sie wie eine Lage verarbeiten.

Wie weit die anderen Teilnehmerinnen gekommen sind kann man hier nachlesen.

 

Wintermantel-Sew-Along 2016 Teil 2 Stoff- und Schnittauswahl

Es gibt beim MeMadeMittwoch wieder einen Wintermantel-Sew-Along. Dieses Jahr sind Nina und Karin unsere freundlichen Gastgeberinnen. Und ich klinke mich als Quereinsteigerin ein, um endlich eine neue Winterjacke zu nähen.

Es ist kaum zu fassen, wie viele Anläufe ich schon genommen habe, um meine alte Jacke zu ersetzen.

alte Cabanjacke

alte Cabanjacke

Das hier ist, glaube ich, der dritte. Beim Herbstjacken-Sew-Along 2014 war ich schon mit diesem Stoff und diesem Schnitt am Start. Damals hatte ich den Stoff bereits seit 2 Jahren im Lager.

Stoffauswahl Wintermantel

Stoff- und Schnitt-Auswahl 2014

In all der Zeit haben sich meine Schnittvorlieben nicht wirklich geändert, und alle die neuen Schnitte, die in der letzten Zeit auf den Markt gekommen sind, konnten mich nicht wirklich reizen.

Das erste Treffen für das Wintermantel-S-A habe ich verpasst, aber da der Stoff feststand und der Schnitt eigentlich ja auch, zeige ich meine diesjährige Entscheidung.auswahl-der-schnitmusterGewonnen hat Burda 104-09-2015, die Caban-Jacke oben links. Der große Kragen, der mir vor 2 Jahren bei einem ähnlichen Modell in der Ottobre nicht gefiel, war dieses Mal Grund für die Entscheidung, außerdem der schmale Schnitt, die doppelte Knopfreihe und, im vergleich zu Modell daneben, der höher geschlossenen Ausschnitt. Im Winter habe ich es nicht so gerne so weit offen. Knackpunkt an diesem Schnitt ist allerdings, dass der wohlmöglich etwas zu schmal ist. Ich habe also sicherheitshalber nachgemessen. In der  Größe 38, die ich nähen will, sind die Ärmel auf Höhe der Achseln ca. 35cm weit, da müssen noch 2-3 cm dazu.  Ich werde diese Zentimeter einfach in der unteren Mitte des Ärmels zugeben und, damit das Armloch passt, ebenfalls in den Seitennähten.  Dadurch gewinne ich insgesamt 4-6cm in der Gesamtweite, das kann die Jacke gut vertragen. Wenn es mir zu viel sein sollte, kann ich immer noch an den Seitennähten unterhalb der Brust etwas herausnehmen.

Mein Stoff ist ein roter Woll-Velours vom holländischen Stoffmarkt. Das Futter stammt ebenfalls von da. Ich habe noch schwarzes Steppfutter, das hoffentlich kein Michelin-Männchen aus mir machen wird und überlege,ansonsten alternativ eine Thermo-Membrane oder Thinsulate mit dem Velours doppelagig zu verarbeiten. Die Jacke soll ja wirklich warm werden.

Die anderen Teilnehmerinnen haben sich jetzt auch entschieden und sind zum Teil schon ganz schön weit mit iheren Mänteln. Sie treffen sich zum zweiten Mal auf dem MMM-Blog.

Ach ja, und dann gibt es ja noch die Frage mit der Einlage (sag, wie hältst Du’s mit der Religion). Eine echte Gretchenfrage, das stimmt. Ich bebügele immer alles, was im Schnitt angegeben ist, und im Zweifel sogar noch etwas mehr, also Vorderteil, Hals- und Arm-Ausschnitte, Saumkanten, Kragen…,bei langen Mänteln oder schweren Stoffen sogar den halben Rücken. Ich nehme dafür die Vlieseline mit diagonalen Vertärkungsfäden, die ist leicht, macht den Stoff nicht steif aber stabil. Damit mein Bügelbrett nicht verklebt, schneide ich die Einlage etwas kleiner zu, als den Stoff, aber auf jeden Fall über die Naht hinaus. Und im Ernstfall lege ich Backpapier unter und oben drauf, dann gleitet das Bügeleisen besser und es gibt keine Schweinerei.

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MMM am 29.6.: Mädchenrock

Gestern ist er fertig geworden, Rock zwei aus dem Sommerrock-Sew-Along, und schon habe ich ein neues Lieblings-Teil. Es ist Nr. 109 aus Burda 01/2015.MMM 29-60-16 (3)Gesehen das erste Mal bei Sandra, ging es mir wie ihr, ich war sofort schockverliebt. Auch ich fand den Rock im Heft unmöglich! Bei mir heißt der Rock einfach „Der Mädchenrock“. Nur mit den Oberteilen bin ich mir etwas unsicher: Die brave, weiße Bluse geht natürlich immer, auch ein weißes T-Shirt, aber dann? Eine einfarbige hellblaue Bluse fehlt in meinem Kleiderschrank, da gibt es nur blaue Karos und blaue Streublümchen. Ich werde wohl etwas nähen müssen und hoffe, einen passenden Stoff im Lager zu finden, denn gekauft werden soll dieses Jahr eigentlich nichts.

Beim MMM zeigt Monika ein total schönes Kleid mit punkten, da juckt es gleich in der Nähnadel. Röcke und anderes findet sich dort auch, also schnell mal hin.

Sommerrock-Sew-Along: Finale

So, da sind sie nun, meine beiden Röcke. Nachdem ich in der letzten Woche verreist war bzw. viel gearbeitet und gar nicht genäht hatte, habe ich einen richtig guten Wochenanfang mit Regen und nähen statt gärtnern gehabt. DSC_1010

Zuerst die rote Leinen-Mandarine, die meine Kostümjacke ergänzen soll. Ganz perfekt ist die Kombination nicht, denn das Leinen taucht nur im Jacken-Revers auf. Möglicherweise nähe ich mir aus den Resten des Jaquard doch noch einen Bleistift-Rock. Ich war auch irgendwie überrascht, dass der Rock so kurz ausfällt, da hätte ich die Schnittbeschreibung wohl genauer lesen sollen! Egal, für länger hätte der Stoff sowieso nicht gereicht. Ich habe den Saum nur knapp umgeschlagen und angesteppt und so noch einen Zentimeter herausgeholt.

Umso glücklicher bin ich, dass ich mir für Taschen entschieden habe, denn wenn ich den Rock eher solo zu legeren Anlässen tragen sollte, sind mir die Taschen umso wichtiger. Mit der Kostümjacke sieht man sie aber nicht, also ausziehen:

Wenn der Allerliebste fofografiert, muss man einfach etwas posen 🙂 .

DSC_1020Hier also nochmal ohne Hände in den Taschen. Und weil man auf dem Foto von den Taschen kaum etwas sieht, noch ein paar Details:

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Die Taschen von innen, bevor das Futter eingesetzt wurde,DSC_1032So sehen  die Taschen von außen aus. Ich habe als Schablone für den Tascheneingriff das Schnittmuster des Sattels hochkant genommen, damit die Proportionen stimmen.

DSC_1028Besonders gefällt mir die Verabeitung der Besätze und des Futters am Reißverschluss. Die Ottobre lässt alles verstürzen, das klingt ziemlich kompliziert, funktioniert aber einwandfrei.

Rock Zwei läuft seit Sandras schönem Post bei mir unter „Mädchenrock“. Ich bin von dem Schnitt total begeistert. Obwohl ich Nahttaschen in die seitlichen Volants genäht und alles gesäumt habe (burda sieht offene Kanten vor ), habe ich den Rock in Rekordzeit genäht und angepasst. Und trotz des lappigen Leinens der Seitenteile und der schrägen Seitenkante hat nichts gezipfelt und ich musste nicht mit dem Rockabrunder dran.

DSC_1009Die beide Stoffe sind aus dem Vorrat, (das rote Leinen war ebenfalls ein Rest), der mit den Blumen war mal ein Sommerrock und eine nie ganz fertig genähte Jacke von meiner Schwester. Ich bin ganz sicher, dass der Rock das Zeug zu einem Lieblings-Teil hat.

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Ich bin auch ein Mädchen!

Jetzt ist in meiner Stoffkiste noch ein Jeans-Rock, der zu einer Mandarine umgearbeitet werden soll, da werde ich versuchen, ein paar Zentimeter mehr unten dran heraus zu bekommen. Außerdem habe ich aus dem Rest des Blumen-Stoffes in meiner Begeisterung gleich noch eine Mandarine zugeschnitten. Bei der kann ich mit der Länge nichts mehr machen, es sei denn, ich nähe noch einen Streifen unten dran. Wenn er fertig ist, wird er noch umgefärbt, denn zweimal den gleichen Rock brauche ich nicht im Schrank. Ich schwanke zwischen Hellblau, Lavendel oder Blautürkis. Sollten die Röcke in den nächsten Tagen fertig werden, kann ich sie ja nochmal verlinken, das Tool beim MMM-Sommerrock-Sew-Along ist ja noch ein bisschen geöffnet.

Ein dickes Dankeschön an Meike und Lucy, die den Sew-Along ins Leben gerufen und so prima und mit vielen Tipps betreut haben, so wie an Sibylle für die „Ein Tag – ein Rock“ – Blitzanleitung.