Eine Weihnachtskarte in Schwarz und Gold

Es mag ein wenig befremdlich erscheinen, wenn ich jetzt, Mitte Februar, mit dem Tauwetter und dem Frühling im Anmarsch noch eine Weihnachtskarte entwerfe, aber tatsächlich ist heute in 10 Monaten der letzte Abgabetermin für Weihnachtspost, die noch einigermaßen pünktlich ankommen soll. (grins)

Tatsache ist aber, dass mein Jahresprojekt dafür da ist, zur rechten Zeit genügend Postkarten zur Hand zu haben, und weil an Weihnachten gut die Hälfte aller Briefe geschrieben wird, ist es dann doch nicht ganz dumm, rechtzeitig mit den Karten anzufangen.

Über diesen Beitrag von Rumpelkammer XXL habe ich dann zu diesem Blog gefunden.

Hier werden das ganze Jahr über Weihnachtskarten gebastelt mit wöchentlich wechselnden Vorgaben (=Challenges) Dazu gibt es jedes Mal eine Link-Party.
Ich nehme mal an, es dient der Promotion von bestimmten Bastelprodukten, aber die Teilnahme ist nicht daran gebunden.

Ich finde diese Challenges sehr hilfreich, denn dadurch muss ich nicht „blind“ vor mich hin basteln und mir alle Inspiration aus den eigenen Fingern saugen (bzw. aus meinem Pinterest-Feed) Es ermöglicht mir außerdem, Ideen außerhalb des Algorythmusses zu entwicklen.

Die Challenge dieser Woche ist eine Farbchallenge : Schwarz-Gold. Die Designerinnen, die den Blog betreiben, stellen jedes Mal einige Beispiele für die gewählte Challenge vor. Ich habe von diesen Beispielen nur die Idee übernommen, für die Karten den Hintergrund mit einer Prägung zu strukturieren, denn, abgesehen von meinen Karten aus dem Januar, das habe ich zuvor noch nicht so wirklich gemacht. Musterpapiere ja, geprägte Hintergründe nein, und ich frage mich, warum eigentlich.

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Die selben Stanzen, mit denen ich die goldenen Tannen ausgestanzt habe, habe ich auch benutzt, um den Hintergrund zu prägen, indem ich die zweite Kunststoffplatte meiner Prägemaschine (Sizzix Big Shot, auch geeignet als Druckerpresse für kleine Formate), durch eine Silikonmatte und eine dünnere Kunststoffplatte ersetzt habe. Das ist ein Original-Zubehör, ich habe da keine Experimente gemacht.

I used the same stencils I took to cut out the trees also to emboss the black cardboard of the background.For this I exchanged one of the cutting pads for a silicone rubber and impressions pad. Both are originaly made for the Sizzix Big Shot machine, no life hacks.

Das goldene Papier ist einfaches Geschenkpapier, das ich mal geschenkt bekommen habe, ziemlich dünn und nicht besonders viel. Ich hatte vielleicht ein A5 großes Stück und habe es restlos verbraucht, um noch genug Tannenbäume für drei weitere Karten, die noch geklebt werden müssen, zusammen zu bekommen.

The golden paper is simple gift wrap, which I received with a present a couple of years ago. I had some A5 sheet, and I used it up completely, cutting out enough fir trees for three more cards, still waiting to be glued togehter.

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Schwarz und Gold sind so ziemlich die am schlechtesten zu fotografierenden Farben. Entweder schimmert das Gold nicht genug, oder die Prägung erscheint zu flach. Oder , wie oben, das Schwarz mutiert zu einem Nachtblau. Nein, es ist die selbe Karte, nur etwas goldiger.

Black and Gold are propably the worst colors for the camera lense. Either the gold does not shimmer or the texture of the black cardboard seem too flat. Or, like above, the black mutates to some midnight-blue. No, it is the same card, only a bit more golden.

This is my tribute to this weeks challenge of the 52 Christmas-Card-Throwdown. Thanks to the design team and AndrejaM for hosting it.

2 Kommentare

  1. deine Karte ist sehr schön geworden ..

    heute gibt es eine neue Herausforderung

    es macht wirklich Spaß

    und die grauen Hirnzellen werde gefordert 😉

    ein schönes WE

    Rosi

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