Ich habe eine riesige Kiste mit Kerzenresten. Sie ist ungefähr halb so groß wie ein Umzugskarton. Die Reste darin sind nach Farben sortiert, aber jeder, der mal aus Kerzenresten einige farblich zusammenpassende Kerzen gießen wollte, weiß, dass das fast unmöglich ist. Irgendwie wird jede Schmelze etwas unterschiedlich und man weiß nie so genau, wie die Farbe am Ende aussieht. Ich hatte eine Woche Urlaub, in der ich das Haus aufgeräumt und geputzt habe. Dabei habe ich mir auch endlich diese Kerzenbox vorgenommen.


In einer alten Eiweiß-Dose habe ich jeweils alle Reste einer Farbe aufgeschmolzen und dann dünn auf einem Backblech mit Backpapier ausgegossen. Als das Wachs dann gerade eben fest aber noch weich war, konnte ich es in kleine Plättchen schneiden.


Ausgekühlt kann man die Wachstafeln dann brechen. Und hat eine Tüte voll mit Wachs-Chips, die alle die selbe Farbe haben.
Alle alten Dochte und Streichholzreste sind auch aus dem Wachs entfernt, und wenn ich kleine Kerzen, von denen ich das Gewicht kenne, gießen will, kann ich die benötigte Menge abwiegen und brauche nicht auf Verdacht zu viel Wachs aufzuschmelzen.
Alles das hat mit Aufräumen, Organisieren und Planen zu tun, weshalb ich das entsprechene Feld in Antetannis Jahresbingo abhaken darf.
Beim Wachs aufschmelzn habe ich natürlich auch gleich ein paar Kerzen gegossen, quasi als Beifang.


WOW, das ist ja eine clevere Idee, das Wachs so für die nächsten Kerzengießereien vorzubereiten. Toll geplant, organisiert und aufgeräumt.
Viele Grüße
Anita
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