Herbstjacken-Knit-Along

Ups, da habe ich doch echt den Termin für den 2. Zwischenstand verpasst. Zum Glück ist das Link-Tool noch offen.

Mit meiner Jacke bin ich nicht sehr viel weiter gekommen. Da ich kein Garn mehr mit der selben Farbpartie nachbekommen kann, habe ich mich entschlossen, das Bündchen unten aufzuribbeln und oben damit den Jacken-Körper (heißt das so? Egal, Ihr wisst, was gemeint ist) fertig zu stricken.

Am Wochenende vor zwei Wochen habe ich drei Tage auf der Bahn verbracht, dabei habe ich bis ans Ende der Wolle gestrickt. Dann wollte ich das Bündchen von unten auftrennen, so wie ich das auch Frau Lila und Gelb geraten habe. Tja, was soll ich sagen? Man sollte nur Tipps geben, die man selber ausprobiert hat. Man kann ein Strickzeug nicht von unten aus auftrennen. Schweinepeinlich, das! Ich habe also den Faden der  letzten Reihe des Bünchens an der Kante durchgeschnitten und dann den Faden herausgezogen, sehr zum Amüsement der Mitreisenden. Ich wollte natürlich den Faden nicht durchschneiden und habe am Ende gefühlte 3 Meter Garn durch die einzelnen Maschen gezogen und war über zwei Stunden damit beschäftigt.

3 cm Bündchen habe ich gleich aufgerollt und beiseite gelegt für die Knopfleisten und den Halsausschnitt, den Rest habe ich gleich wieder verstrickt. Ursprünglich hatte das Bündchen entsprechend der Anleitung 18 Maschen mehr. Die habe ich gleich einbehalten und obendrein auch noch jede 10. Masche abgenommen. Das dürfte ein Gewinn von zwei bis drei Reihen sein.zwischenstand-23-10Jetzt habe ich noch insgesamt 3 Knäuel für die Ärmel, die ich auch schmaler als vorgesehen stricken werde. Sollte davon noch etwas übrig bleiben, wird das Taillenbündchen etwas länger.

Nach diesem Wochenende auf der Bahn hatte ich Pech. Dienstag vor zwei Wochen habe ich erst Holz gehackt, dann im Garten gearbeitet und dann wollte ich noch schnell eine Kürbissuppe kochen. Bei dem steinharten Hokaido-Kürbis habe ich noch höllisch beim Schnippeln aufgepasst, bei den Möhren durfte der linke Zeigefinger (nicht schlimm, fast nur Haut) dran glauben . Inzwischen ist alles wieder angewachsen, aber mit einen dicken Fingerverband kann ich nicht so gut stricken. Hinreihen gehen ja noch, aber bei den linken Maschen lege ich mir den Faden immer mit dem Zeigefinger  vor die Nadel, und das war dann doch problematisch. Nächstes Wochenende habe ich wieder drei Tage Bahnfahrt vor mir, dann wird die Jacke sicher fertig.

Sylvia möchte heute wissen, wie wir unsere Stricksachen zusammennähen. Ich habe das immer klassisch mit normalen Rückstichen und dem Strickgarn gemacht, beim Heidi-Jäckchen habe ich , weil ich die Steeks ja schon mit der Nähmaschine abgesteppt hatte, die Nähte zum Teil auch mit der Maschine genäht.

Zu Teil habe ich aber auch zusammengehäkelt. Ich mache das aber etwas anders als Sylvia, die, wenn ich das richtig gesehen habe, nur eine Öse der Kett-Masche aufnimmt. Ich nehme beide Ösen auf, habe dann also 4 Schlaufen auf der Häkelnadel, oder ich häkele sogar noch weiter im Strickstück, also in der Masche nach der Randmasche eine Art Kettstich. Ich habe das Garn unter der Arbeit, hole eine Schlaufe hoch und ziehe sie durch die Masche, die ich auf der Häkelnadel habe. Ich habe leider kein Bild davon, weil man das kaum sehen kann. Der Vorteil dieser Methode ist, dass man eine elastische Naht erhält, die man mühelos aufziehen kann, wenn man das Strickstück wieder auftrennen will.

Bei Sylvia treffen sich seit einer Woche alle diejenigen, die den Termin nicht verschlafen haben.

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