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Sonntagstagebuch 12.06.2016

Morgens nicht an Fotos gedacht, aber manche Dinge ziehen sich ja über den ganzen Tag hin:

Wäsche gewaschen *** Mahlzeiten unter der Rosenüberwucherten, summenden Pergola *** eineinhalb Regenfässer Wasser vergossen *** Lavendel für die Vermehrung ausgesucht *** nur wer am besten duftet, darf später den Gemüsegarten einfassen *** Unkraut gejätet *** einen Sommerrock zugeschnitten

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Sonntagstagebuch

Nach einer längeren Pause, mein letzte Sonntags-Tagebuch-Eintrag ist schon wieder sieben Wochen her, erzähle ich mal wieder, was ich am Sonntag gemacht habe:

Im Garten gearbeitet.*** Möhren mit Lauch gekocht, ein Familien-Liebling. Die Zusammensetzung variiert, heute sind drin: 400g Hackfleisch anbraten, ein Würfel Gemüsebrühe dazugeben. 350 g Möhren in Scheiben mitdünsten, nach 5 Min 2Stangen Lauch in Scheiben dazugeben. Mit etwas Wasser (max eine halbe Tasse) ablöschen. Alles ca. 10-15 weiterdünsten. Das Gemüse sollte noch etwas Biss haben. Meine Banausen-Familie „verfeinert“ das Ganze dann noch mit Sambal oder Ketchup. *** Wieder im Garten gearbeitet: die Beete mit Kompost versorgt, die noch keinen bekommen haben und alles kurz durchgegrubbert *** mit einem homöopathischen Präparat gegen Schnecken gespritzt (Helix tosta D8) ***Aus den geplanten 3 Stunden am Nachmittag wurden etwas über 6 Stunden, also nur noch *** Brot gebacken und den ersten Teil meiner derzeitigen Lieblings-Serie auf Youtube gesehen. Den hatte ich im Fernsehen verpasst.

Und da zur Zeit eine Ankündigung für das FUSSA 16 läuft, gibt es hier einen Film-Tipp: Miss Fishers mysteriöse Mordfälle, ( hier gehts es zum Trailer) Di und Fr (Wdh) auf einsfestival.

Miss Fisher ist eine Detektivin im Melbourne der 1920-er Jahre und es ist Australiens auffwändigste Filmproduktion aller Zeiten. Das sieht man auch, denn die Ausstattung ist unglaublich liebevoll gemacht Detailgetreu. Außerdem ist das Ganze nicht nur ein Augenschmaus sondern amüsant und Geistreich und genau das Richtige nach einem anstrengenden Wochenanfang.

Die Idee des Sonntags-Tagebuches hatte ursprünglich Frau Liebe, die 7 Sachen verbloggt, die sie mit ihren Händen gemacht hat und kam über Siebenhundertsachen zu mir. Meine Sonntage haben die Tendenz, sich aufzulösen oder zu verflüchtigen, mit dem Tagebuch kann ich ein bisschen von ihnen zurückbehalten.

Sonntagstagebuch: 6.3.2016

  • Endlich mal wieder im Fitness-Studio gewesen , nach einer langen Pause wegen eingeklemmter Nerven und steifen Halses und Erkältung tat das richtig gut
  • am kaputten Futter des 1960’s Coat herumrepariert
  • Wieder Brot gebacken
  • Eine Noppenreihe an meinem Lace-Schal gestrickt. Bei der Zeit, die ich für eine Noppe brauche, wird das Ding fertig, wenn ich Großmutter bin. Gibt es da einen Trick? Sind Holznadeln vielleicht spitzer als die von Prym?

Sonntagstagebuch

Frau Siebenhundertsachen schreibt immer so schön über ihre „Sonntagssachen“. Mir gefällt diese Rubrik so gut, dass ich ihr das einfach nachmache.

Und das war mein Sonntag:

Zwei Sorten Brot gebacken. Ich backe nach diesem schönen Buch, dessen Autor diesen schönen Blog betreibt.

* Gulasch gekocht. Eigene Zwiebeln, eigene Möhren, eigener Kohlrabi. Landleben ist toll.

* Ein Fahrrad repariert. * Drei Sorten Salat ausgesät. * Den Kohlrabi für dieses Jahr beim Keimen erwischt. Er ist erst vor 6 Tagen ausgesät worden!

* Integralrechnung geübt, mit den 3 K’s als Unterstützung: Kaffee, Kuchen, Cookie * Ein Konzert gehört: Dreimal Prokofjew, unter anderem das Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26. Dazu gab es die obligatorische Uraufführung, die sich dieses Mal direkt auf das Klavierkonzert bezog. Ich hatte offensichtlich die falschen Substanzen genommen und konnte deshalb keinen Bezug feststellen. Auf der Blödheits-Skala gab es trotzdem ein „nicht ganz so blöd“, man muss ja die Relationen beachten. Es gab schon viel Blöderes. * Am Ende noch eine Weile gestrickt: Heidi ist fertig! Einen Steek der Ärmel todesmutig abgenäht und aufgeschnitten. Jetzt müssen die Ärmel nur noch eingesetzt werden und die Knöpfe dran.