Archiv der Kategorie: Sonntagssachen

Sonntagstagebuch 19.06.2016

Die ersten Zuccini geernten * Lasange vorbereitet * Während andere die Lasagne in den Ofen schieben, im Fitness-Studio geschwitzt * genug Wäsche für eine Chinesische Wäscherei gewaschen und gelegt * den „Lost-Soxs-Club“ sortiert, 8 Socken haben wieder einen Partner * ein paar Stunden im Garten gearbeitet * Brot gebachen, dieses Mal gerade noch essbar, lecker geht anders! * zwei Bentos zubereitet

Sonntagstagebuch 12.06.2016

Morgens nicht an Fotos gedacht, aber manche Dinge ziehen sich ja über den ganzen Tag hin:

Wäsche gewaschen *** Mahlzeiten unter der Rosenüberwucherten, summenden Pergola *** eineinhalb Regenfässer Wasser vergossen *** Lavendel für die Vermehrung ausgesucht *** nur wer am besten duftet, darf später den Gemüsegarten einfassen *** Unkraut gejätet *** einen Sommerrock zugeschnitten

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Sonntagstagebuch 05.06.2016

Im Gewächshaus Ordnung geschaffen: Tomaten fertig gepflanzt, ausgewachsenen Salat geerntet, mit Brennesselhäckseln gemulcht. Die Häcksel sind von einer vollen Schubkarre Brennesseln und haben immer noch nicht gereicht! Ich verwende sie als Mulchschicht, weil sie sehr kieselsäurehaltig sind, die Abwehrkräfte der Pflanzen stärken und dadurch einen gewissen Schutz vor Krautfäule bieten. *** Nach dem Mittagessen einen Kuchen für einen Schokoholiker-Geburtstag und dann noch Chocolate-Chip-Cookies für den selben Schokoholiker gebacken. *** Einen Tilda-Engel genäht, hat mich die ganze Nacht wachgehalten. *** Im Konzert gewesen, und zu ersten Mal im Leben mitten in der Sinfonie gegangen. Unfassbar, was der Dirigent mit dieser armen Schubert-Sinfonie angestellt hat! Ich hätte den Saal auch schon mitten im ersten Satz verlassen, mein Mann wollte aber  die Leute nicht stören, so haben wir den ersten Satz bis zum Ende ertragen. Hat sich gut angefühlt, sollte man bei schlechten Konzerten ruhig öfters machen, statt seine Zeit zu verschwenden und sich zu ärgern!

Sonntagstagebuch 29.5.2016

Der letzte Sonntag war angefüllt mit Aktivitäten:

Frühstück auf der Terrasse, vor dem am Samstag frisch gereinigten Brunnen *** Wäsche gewaschen *** einen Braten in der Röhre gehabt *** Mittagessen unterm Ahornbaum *** einen guten Meter Himbeer-Hecke ausgejätet

dabei neugierig beäugt von den Hühnern der Nachbarin *** kaum ist der Zaun freigelegt, versuchen sie auch schon, auf die andere Seite zu kommen *** selbst ein paar hastig eingesteckte Stöckchen können sie nicht abhalten *** da hilft nur einen kleine Flechtarbeit *** mit Ameisen und Brennesseln gekämpft, Ameisen : unentschieden,

Brennesseln : gewonnen *** Tomaten und Gurken gepflanzt, damit die letzte Tomate in die Erde kann, müssen wir noch etwas Salat essen *** auf Regen gehofft *** eine Schüssel Salat für den nächsten Tag geputzt, Convenience-Food selbst gemacht *** ein Brot gebacken

Sonntags-Tagebuch am 8.5.2016

Vom Donnerstag-Samstag Kurzurlaub mit einer fetten Erkältung zurückgekehrt, daher nur mäßig den Tag dokumentiert:

Ausgeschlafen, (laaaange), ein halbes Mittagessen gekocht, der Spargel wurde von der lieben Schwiegermama mitgebracht, geschlafen,

Wäsche gewaschen, weiter geschlafen, noch mehr Wäsche gewaschen, eine Jalousie repariert, Wäsche gelegt, Apfelblütenschnee entdeckt

Auch solche Sonntage gehören zu meinem Leben.

Sonntags-Tagebuch 1.5.2016

Heute ist zwar schon Dienstag, aber gestern hatte ich zu viel zu tun , daher wird das Sonntags-Tagebuch eben erst heute gezeigt.

An der Verpackung der Bio-Möhren erfreut – wem’s schmeckt?! * Vor dem Kompost Radieschen-Pflanzen gefunden, die wohl aus den ausgemusterten Samenständen des letzten Jahres gewachsen sind * Den ersten Spargel des Jahres gekauft, vorerst nur für * die Doppelte Portion Hühnerfrikassee gekocht, eine Hälfte gleich eingefroren – spart einmal kochen * Den Gemüsekindergarten zum Abhärten nach draußen gestellt * Im Gemüsegarten keimt jetzt jeden Tag etwas anderes – die rosa Würmchen sind in Wirklichkeit Schwarzwurzeln * Rasenschnitt zum mulchen verteilt * Integralrechnung geübt * Ein Konzert von lebenden Komponisten gehört – John Adams stand auf dem Programm und ich dachte: „Oh, toll, den finde ich gut!“ Leider mit John Williams (Indiana Jones, Star Wars, Schindlers Liste ) verwechselt. Hat mir aber trotzdem gefallen.

Sonntagstagebuch

Nach einer längeren Pause, mein letzte Sonntags-Tagebuch-Eintrag ist schon wieder sieben Wochen her, erzähle ich mal wieder, was ich am Sonntag gemacht habe:

Im Garten gearbeitet.*** Möhren mit Lauch gekocht, ein Familien-Liebling. Die Zusammensetzung variiert, heute sind drin: 400g Hackfleisch anbraten, ein Würfel Gemüsebrühe dazugeben. 350 g Möhren in Scheiben mitdünsten, nach 5 Min 2Stangen Lauch in Scheiben dazugeben. Mit etwas Wasser (max eine halbe Tasse) ablöschen. Alles ca. 10-15 weiterdünsten. Das Gemüse sollte noch etwas Biss haben. Meine Banausen-Familie „verfeinert“ das Ganze dann noch mit Sambal oder Ketchup. *** Wieder im Garten gearbeitet: die Beete mit Kompost versorgt, die noch keinen bekommen haben und alles kurz durchgegrubbert *** mit einem homöopathischen Präparat gegen Schnecken gespritzt (Helix tosta D8) ***Aus den geplanten 3 Stunden am Nachmittag wurden etwas über 6 Stunden, also nur noch *** Brot gebacken und den ersten Teil meiner derzeitigen Lieblings-Serie auf Youtube gesehen. Den hatte ich im Fernsehen verpasst.

Und da zur Zeit eine Ankündigung für das FUSSA 16 läuft, gibt es hier einen Film-Tipp: Miss Fishers mysteriöse Mordfälle, ( hier gehts es zum Trailer) Di und Fr (Wdh) auf einsfestival.

Miss Fisher ist eine Detektivin im Melbourne der 1920-er Jahre und es ist Australiens auffwändigste Filmproduktion aller Zeiten. Das sieht man auch, denn die Ausstattung ist unglaublich liebevoll gemacht Detailgetreu. Außerdem ist das Ganze nicht nur ein Augenschmaus sondern amüsant und Geistreich und genau das Richtige nach einem anstrengenden Wochenanfang.

Die Idee des Sonntags-Tagebuches hatte ursprünglich Frau Liebe, die 7 Sachen verbloggt, die sie mit ihren Händen gemacht hat und kam über Siebenhundertsachen zu mir. Meine Sonntage haben die Tendenz, sich aufzulösen oder zu verflüchtigen, mit dem Tagebuch kann ich ein bisschen von ihnen zurückbehalten.